Warum muss man seinen Monitor entmagnetisieren?

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6 Antworten

Ob nun kopiert oder nicht, die Antwort von Gast/manopo ist korrekt, die Richtungssteurung und ein Teil der Fokussierung (sorgt dafür, dass der Elektronenstrahl punktförmig auf den Schirm trifft und damit ein scharfes Bild entsteht) erfolgt mit Magnetfeldern, die durch Spulen am Bildröhrenhals erzeugt werden. Selbst geringe "Fremdmagnetfelder" (Magnetische Felder von elektrischen Leitungen, Motoren, Transformatoren usw., machmal sogar nur das Erdmagnetfeld) stören diese Funktionen der Bildröhre und führen zu unscharfen Bildern und Farbfehlern. Werden nun durch diese fremden Magnetfelder Teile der Bildröhre dauerhaft magnetisiert, bleiben die Störungen auch nach Beseitigung der Störfelder erhalten. Um diese Magnetisierungen wieder zu entfernen gibt es Spulen an der Bildröhre die mittels eines magnetischen Wechselfeldes diese Dauermagnetisierungen wieder beseitigen (ähnlich dem Löschen eines Magnetbandes). Diesen Vorgang kann man meist mittels einer Entmagnetisierungstaste oder der "Degauss"-Funktion im Monitormenü manuell auslösen. Modernere Monitore machen das allerdings bei jedem Einschalten selbstständig (womit der Kommentar von Bibi... erklärt wäre)

Bei einem Röhrenmonitor wird der Elektronenstrahl magnetisch gesteuert und punktgenau auf die Lochmaske gesetzt. wenn sich nun die Röhre magnetisiert, wird der Strahl falsch geleitet. Die Folge ist ein verzerrtes Bild. Wird die Entmagnetisierung niemals vorgenommen, kann es zur dauerhaften Schädigung des Systems kommen. Daher sollte der Monitor bei täglichem Gebrauch regelmäßig entmagnetisiert werden.

Die Antworten klingen für mich irgendwie logisch. - Aber als ich noch beruftstätig war, habe ich mindestens 6 Jahre mit dem gleichen Monitor Tag für Tag gearbeitet, bevor auf LCD-Monitore umgerüstet wurde. In dieser Zeit wure der Monitor niemals entmagnetisiert. Ich habe auch nicht gehört, daß bei den etwa 1000 Kollegen mit gleichen oder ähnlichen Monitoren Entmagnetisierungen durchgeführt wurden. - Allerdings waren "hochwertige" Röhrenmonitore im Einsatz. Vielleicht wurden die ja beim Einschalten jeweils automatisch entmagnetisiert?

Ein CRT-Monitor kann sich magnetisieren, und bei größeren Monitoren wird das zu einem echten Problem. Dabei vermindert sich die Konvergenz. Das geschieht etwa indem man in der Nähe einer Straßenbahn-Oberleitung wohnt.

Bringt Dir das drücken der Taste nichts? Dann musst Du sie auch nicht drücken und Dich nicht weiter drum kümmern.

Bei einem Röhrenmonitor wird der Elektronenstrahl magnetisch gesteuert und punktgenau auf die Lochmaske gesetzt. wenn sich nun die Röhre magnetisiert, wird der Strahl falsch geleitet. Die Folge ist ein verzerrtes Bild. Wird die Entmagnetisierung niemals vorgenommen, kann es zur dauerhaften Schädigung des Systems kommen. Daher sollte der Monitor bei täglichem Gebrauch regelmäßig entmagnetisiert werden.

@einem Gast und manop:

Da Eure Antworten identisch sind, habt Ihr sie wohl irgendwo kopiert.

Anständigerweise solltet Ihr dann aber auch die Quelle angeben!

Vielleicht war manop auch beim ersten mal einfach aus Versehen nicht eingeloggt? ;)

Sollte Deine These allerdings richtig sein finde ich das auch nicht toll. WENN man irgendwo kopiert gehört die Quellenangabe einfach mit dazu!

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@Kolibri

Ich wollte ja bloss, dass man sieht, wer da gepostet hat. Quelle: Mein Gehirn :)

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