Warum muss man schlank sein?

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46 Antworten

Hallo PeterDede!

Eigentlich stellst ist deine Frage falsch formuliert. Meiner Meinung sollte sie lauten: "Warum lassen sich so viele Menschen einreden, dass man schlank sein muss"?

Ich selbst bin einige Kilo, über meinem Normalgewicht. Was wohl heißt, dass ich übergewichtig bin. Ich war eigentlich immer schlank, bzw. hatte ich eher einen athletischen Körperbau, da ich neben körperlicher Arbeit, auch immer Sport gemacht habe.

Aber in den letzten Jahren, so ab 40, ist die körperliche Arbeit weniger geworden, und ich mach auch nicht mehr so viel Sport. Da ich aber immer schon gerne gut, und viel gegessen habe, und eine Schwäche für Süßkram habe, habe ich in den letzten Jahren etwas Speck, speziell am Bauch angesetzt. 

Klamotten kaufe ich jetzt 2 Nummern größer, aber T-Shirts und Hemden spannen manchmal etwas am Bauch, und ja, ein Bauch drückt die Hose nach unten, und sie rutscht, so das man sie öfter mal hochziehen muss. :-))

Als Mann im mittleren Lebensalter macht man sich natürlich Gedanken, über Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes. Oder besser gesagt, meine Frau hat sich die Gedanken gemacht, und hat mich mehr oder weniger, zum Arzt gezwungen, um einen Komplettcheck machen zu lassen ;-)

Im Wartezimmer habe ich mir schon ausgemalt, was ich jetzt alles verboten kriege, und wie viel Kilo ich abnehmen muss...... Keine Gummibärchen mehr, keinen Kuchen, keine Schweinshaxe, und mein geliebtes Weißbier wird durch Wasser ersetzt, 10Kg müssen bestimmt runter.....so waren meine Gedankengänge.

Überraschenderweise sagte der Arzt etwas völlig anderes. Blutdruck, und Blutwerte sehr gut. EKG eines 25 Jährigen. Für mein Alter eine überdurchschnittliche Fitness und Beweglichkeit.

Auf meine Frage ob ich nicht ein paar Kilo abnehmen sollte, sagte der Arzt: "Solange sie sich wohl fühlen ist alles okay"!

 Er erklärte mir sogar, dass ein paar Kilo Übergewicht sogar gesund sind, und man statistisch gesehen sogar eine höhere Lebenserwartung hat. Weil der Körper bei schweren Erkrankungen, eher was zum "zehren" hat, und man so etwas mit ein paar Kilo mehr, besser übersteht.

Am Strand kam noch nie Greenpeace, und hat versucht, mich wieder ins Wasser zuziehen. Meine Frau legt gerne ihren Kopf auf meinen Bauch, und findet es bequemer als früher. ;-)

Meine Frau ist auch nicht mehr so schlank, wie mit 19, als ich sie kennen lernte. Nach 3 Geburten auch völlig normal. Sie war auch schon öfter mal im "Diätwahn", weil das gesellschaftsmediale Bild einer attraktiven Frau wohl eher schlank ist. 

Aber mittlerweile ist sie da auch entspannter geworden. Mir gefällt sie gut, mit ein paar Kilo mehr, und wenn man ansonsten ein eher gesundes Leben führt, und sich einigermaßen viel bewegt, ist es wirklich nur eine Sache, der subjektiven Bewertung.

Fazit: Mir erzählt niemand, dass ich schlank sein muss. Ich bin gesund und fühle mich wohl. Alles andere sind oberflächliche Bewertungen von Leuten, deren Meinung mir völlig egal ist, und jedem anderen sollten sie auch egal sein. Man sollte sich niemals von außen etwas einreden lassen.

LG :-)

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Kommentar von MissDeathMetal
18.08.2016, 22:49

Ab einem gewissen Alter sind ein paar Kilo mehr tatsächlich gut, aus genannten Gründen. Im Falle einer Krankheit kann der Körper von den Fettreserven zehren und so die Krankheit besser überstehen. Allerdings ist das eben erst ab einem gewissen Alter gut, ca ab 40 Jahren. Jüngere Leute, insbesondere Kinder und Jugendliche im Wachstum sollten nicht zu viel auf den Rippen haben, das belastet Knochen und Gelenke im Wachstum und ist nicht gesund. 

Allerdings finde ich weniger das Gewicht wichtig als das Erscheinungsbild. Habe jetzt 3 Kilo zugenommen aber über 1 Gürtelloch abgenommen. Muskeln wiegen auch was. Und einem Mann mit 110kg würde ich nicht sagen, er ist übergewichtig, wenn das reine Muskelmasse ist :P Generell sind aber viele Leute in Deutschland zu dick. Dabei rede ich nicht von 5-6 Kilo zu viel Speck, sondern von 10Kg +. Und das ist - egal in welchem Alter - nicht gesund. 

Schwierig finde ich es aber auch, dass ein spezieller Körperbau bevorzugt gezeigt und angepriesen wird. Lange Beine, v.a. lange Oberschenkel mit flachem Bauch, schmale, eher niedrige Hüfte etc. Auch wenn man schlank ist hat man als Frau Probleme mit zu kurzen Beinen, einer zu hohen Hüfte, zu breite Schultern, zu dicke Knie... Die meisten Models sehen ja fast alle gleich aus. Gott sei Dank ist das Erscheinungsbild im Allgemeinen vielfältiger

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Mir gefällt Deine Frage sehr!

Ich selbst liebe gutes Essen - frische, saisonale & regionale Lebensmittel - über den Wochenmarkt zu schlendern - nach Rezepten zu suchen & kochen :)

Mir ist eine gesunde, ausgewogene & abwechslungsreiche Ernährung wichtig - dazu gehört auch mal Pizza, Döner, Hamburger für die Seele - denn Essen sollte jederzeit Freude & Genuss bereiten und immer satt machen.

Hier bei GF wird ja oft nach dem Idealgewicht gefragt - was ich bedenklich finde, denn dabei geht es genau ums Schlank sein -
und es wird viel zu wenig berücksichtigt, dass es schliesslich verschiedene Körpertypen und genetische Veranlagungen gibt - die einen Sport lieben, andere weniger - die einen sehr muskulös sind und andere halt nicht ...

Am wichtigsten finde ich sollte das körperliche Wohlbefinden des einzelnen sein - und ein Gewicht, dass der Gesundheit nicht schadet (also nicht mittel resp. stark über-/untergewichtig) - mir gefällt die folgende Aussage

Entscheidend für die Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden ist eine ausgewogene Balance zwischen Nahrungsaufnahme und
Bewegung.
Dabei geht es nicht um Hochleistungssport. Ein aktiver Alltag mit Treppensteigen, Radfahren und Spaziergängen* hat bereits positive Effekte auf Herz und Kreislauf.

*resp. oft zu Fuss gehen

Mollig, rundlich, vollschlank ;) zu sein ist in keinster Weise schlimm! :)

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Dieses Muss gibt uns die Werbeindustrie und die Promiwelt vor:

Überall sehen wir in den unterschiedlichsten Werbungen wunderschöne Models mit keinen Gramm zu viel an den Rippen.

Auch bei unseren berühmten Vorbilder stimmt immer alles genau. Ob es das perfekte MakeUp oder auch die dürre Figur ist.

Natürlich wollen wir so wunderschön (auch im Thema Figur) wie die Models und wie die Promis sein.

Auch im deutschen Fernsehen wimmelt es nur von Hübschen und Schlanken: Selbst Judith Rakers bei der Tagesschau entspricht diesen Leitbild. Natürlich halten auch Sendungen wie GNTM vorne mit von Stelle.

Und wenn man nicht diesen Leitbild entspricht, ist es das Markenzeichen. Als Beispiel hierfür stehen Cindy aus Marzahn und Elton.

Oder international kennt man evtl. Beth Ditto oder Rebel Wilson.

Dennoch sind die letztens genannten nur Ausnahmen.

Die vielen Trends aus den höheren Positionen haben nun sich schon seit längerer Zeit auf die gesamte Gesellschaft weltweit übertragen.

Gegen diese "Macht" können sich leider die Wenigsten wehren, d.h. die wenigsten "Dicken" stehen zu ihrer Figur.

Ich persönlich fand das alte Bild dazu besser: Je mehr man auf den Hüften hat, desto besser ist es. (wegen mehr Essen --> höheres Reichtum, höherer gesellschaftlicher Stand)

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Das ist auf das gesellschaftlich diktierte deutsche Schönheitsideal zurückzuführen.

Es gab indessen auch Zeiten bzw. gibt immer noch Kulturen/Länder, in denen eine gewisse "Leibesfülle" als erstrebenswertes Zeichen von Wohlstand gilt und entsprechend positiv konnotiert ist.

Es kommt allerdings nur drauf an, ob man selber zufrieden ist.. und, sorry wenn ich das so sage, mir kommen kräftigere/korpulentere Menschen oftmals glücklicher, gemütlicher & weniger gestresst vor als schlanke/dünne Menschen. 

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Man muss nicht, nein! Wenn ich gar so dünne Menschen sehe, denk ich oft, dass die sich nix vergönnen.

Das Übergewicht lässt sich in jungen Jahren locker wegstecken. Allerdings nutzt sich alles an Gelenken schneller ab, wenn man mit zu viel Gewicht unterwegs ist. Und das ist nur eine der Folgen wenn man sein Leben lang zu viel mit sich herumgeschleppt hat. 

Also, man muss nicht schlank sein. Es ist aber vernünftig, nicht zu dick zu sein.

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Kommentar von Rosy1974
15.09.2016, 07:56

Man muss nicht, nein! Wenn ich gar so dünne Menschen sehe, denk ich oft, dass die sich nix vergönnen.

So ein Blödsinn. Bevor ich an Schilddrüsenunterfunktion erkrankte, aß ich viel mehr und kalorienreicher als so mancher Dicke.

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Nichts ist daran schlimm.

Es entspricht nur nicht dem Schönheitsideal einiger Menschen.

Für dich persönlich sollte aber entscheiden, dass du dich selbst im eigenen Körper wohlfühlst. 

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Frage ich mich auch.

Vor allem weil sich immer mehr die Erkenntnis durchsetzt, daß es sehr viel gesünder ist, etwas mehr auf den Rippen zu haben. Omas Spruch: Kind, du mußt doch was zuzusetzen haben, war gar nicht so verkehrt.

Und dann wird auch noch der Grenzwert, ab wann jemand als übergewichtig klassifiziert wird, willkürlich von 30 auf 25 BMI runtergesetzt. Das hat nichts mehr mit Medizin zu tun, das ist Politik.

Es gibt einiges an interessanter Forschung auf diesem Gebiet.
Sehr interessant sind die Arbeiten von Prof. Achim Peters von der Uni Lübeck.
Sein Buch: "Mythos Übergewicht. Warum Dicke länger leben", kann ich nur jedem am Schlankheitswahn leidenden empfehlen.

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Auch wenn es dir vielleicht so vorkommen mag: Es gibt kein Gesetz, das die Figur festlegt.

Du kannst es für dich selbst - im Rahmen deiner Gene und körperlichen Möglichkeiten - aussuchen, ob du dich dem Zwang der Schlankheit unterwerfen willst oder eben nicht.

Ich könnte selbst bei Idealgewicht keine Modellmaße haben, da ich schlicht 25 cm zu klein dafür bin.

Davon abgesehen, halte ich Angaben wie "schlank, normal, mollig, übergewichtig" für mehr oder weniger subjektiv.

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Schlank sein muss man eigentlich nicht. Das einzige was man muss ist sterben. 

Unsere Gesellschaft ist nur stark durch Medien geprägt und die vermitteln uns das Gefühl es zu müssen. Wir lassen uns einfach zu leicht beeinflussen von alles, statt mal an unsere eigene Meinung und Empfinden festzuhalten. Natürlich ist schlank sein unumstritten einfach gesünder und man bekommt für Schlanke meistens schöne Kleidungen. Das heißt aber nicht, dass man für dicke Leute keine schöne Kleidungen bekommen könnte, aber bei schlankeren kann man mehr die Figur zeigen - es wirkt einfach besser. 

Man sagt aber, dicke Leute hätten mehr Spaß, weil dicke Leute sich nicht so um jeden Gramm kümmern, die sie zunehmen und das kann sich auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken, wenn man nicht auf alles achten muss. 

Allerdings muss man nebenbei sagen, dass schlanke Menschen nicht unbedingt schön sind, nur weil sie schlank sind und das es hier sehr viele Unterschiede gibt. Nur schlanken Leuten stehen halt Kleidungen besser, weil sie schlank sind. 

Nur solltest dich nicht nach andere richten und wenn du mit dir zufrieden bist, ist doch eigentlich alles gut. Ich kenne genug Dicke die sich Null Gedanken machen über ihr Gewicht und einfach ihr Leben leben. Dagegen gibt es vollschlanke die trotzdem nicht zufrieden sind. DIE ZUFRIEDENHEIT HAT ALSO NUR MIT PERSÖNLICHER EINSTELLUNG ZUTUN.

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Kommentar von zippo1970
17.08.2016, 12:26

DIE ZUFRIEDENHEIT HAT ALSO NUR MIT PERSÖNLICHER EINSTELLUNG ZUTUN.

Ein ganz wichtiger Satz, und vielleicht der beste Tipp, den man vielen verunsicherten Menschen geben kann. Deswegen nochmal von mir hervorgehoben. DH :-)

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Man muss nicht schlank sein! Einige sind nur zu verblendet von der Werbung! Viele Menschen wollen dem jeweiligen Schönheitsideal entsprechen, welches nicht in jedem Land gleich ist!

Und vor allem ... warum wird nie auf das Thema eingegangen, wie Menschen zunehmen können??? Es gibt wirklich viele ... naja, nicht soo viele, aber dennoch einige, die sehr schlank sind und zunehmen wollen! Diese Menschen leiden genauso! Aber kaum jemand hat ein offenes Ohr für diese!

Einfach mehr essen usw. ... aber so einfach ist das nicht. Einige haben ein sehr gutes Verdauungssystem, andere eher nicht so.

In China z.B. essen die Leute sehr viel Reis usw. und sind nicht so dick.

Andere Länder, andere Sitten...

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Einfach ein Ideal, das sich im Laufe der Zeit durch die Gesellschaft etabliert hat. Du "musst" nicht schlank sein, viele Menschen verspüren lediglich diesen Drang, dünn zu sein, da sie einen gewissen Druck der Gesellschaft verspüren. Heutzutage gehört ein "Bäuchlein" nun mal nicht mehr zum Schönheitsideal.

Früher mag das hingegen durchaus noch anders gewesen sein, als man dieses Übergewicht auch noch ernsthaft als "Wohlstandsbauch" betitelte. Einst ein Zeichen von Wohlstand, heute entspricht es nicht mehr "unserer" Vorstellung von Schönheit.

Hinzu kommt natürlich noch der nicht gerade unbedeutende Punkt, dass sich Übergewicht nun mal auch nicht gerade positiv auf die Gesundheit auswirkt. Vor allem langfristig wird es sich bemerkbar machen.

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Kommentar von schokorosine
17.08.2016, 09:49

Übergewicht nun mal auch nicht gerade positiv auf die Gesundheit auswirkt

Nunja... Hungern bzw. Untergewicht aber auch nicht 😇

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Es geht in erster Linie gar nicht mal um ein Schönheitsideal, welches übertrieben schlank favorisiert, sondern schlicht und ergreifend um die Gesundheit.

Dazu muß ich mich sicherlich nicht weiter auslassen, wie sich Bauchfett auf den weiteren Verlauf des Stoffwechsels auswirkt, ist ja mittlerweile und seit Jahren anerkanntes Trivialwissen.

Von Natur aus und aus Jahrmillionen an Erfahrung war der Mensch dünn und drahtig, nicht fett und unbeweglich.

Ein heutiger, typischer Amerikaner hätte ohne den Segen der Medizin keine Überlebenschance über das 40. Lebensjahr hinaus. Leider trifft das auf immer mehr Europäer zu.



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Kommentar von keineideekeinei
18.08.2016, 16:57

o.O die leute von früher wurden über 40!? da hat mich mein geschichtsbuch wohl angelogen

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Die meisten Männer stehen auf schlanke Frauen.
Übergewicht ist ungesund (zu mager zu sein aber auch).

Einen wirklichen Zwang gibt es nicht. Besonders junge Frauen wollen Männern gefallen. Die älteren achten dann im Schnitt eher auf die Gesundheit oder wollen sich nochmal jung und begehrt fühlen.

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Etwas dicklich zu sein ist nicht so schlimm. Wurde in verschiedenen Epochen sogar als ein Schönheitsideal angesehen.

Aber das Schönheitsideal ist halt nun anders. Jede Werbung, jeder Star, jedes Unternehmen spiegelt den Menschen vor, wie die Menschen aussehen müssen.

Klar ist schlank sein meist gleich mit gesund sein aber wenn man noch nicht den Stars und der Industrie hinterherläuft kann man auch etwas Speck auf den Hüften haben.

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Muss man ja nicht. Es geht immer um persönliche Vorlieben. Du musst doch nicht darauf hören, was andere sagen. Ich finde mollige Männer sogar viel attraktiver.

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Muss nicht, wenn man sich selber gefällt, braucht einen die Meinung anderer nicht interessieren.

Fakt ist allerdings, dass starkes Übergewicht tendenziell sehr ungesund ist.

Die Wahrscheinlichkeit, an Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes zu erkranken ist groß, dazu kommt noch die Wahrscheinlichkeit der Gelenkerkrankungen durch das Übergewicht.

Mir wäre das zu heikel, meine Gesundheit ist mir immer wichtiger.

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Mehr als die Hälfte der Deutschen ist übergewichtig - es muss also niemand schlank sein, definitiv nicht.

Normalgewicht und ein nicht zu hoher Körperfettanteil sind allerdings am gesündesten, das zeigen mehrere Studien. Allerdings bekomme ich (quasi gegenläufig zu deiner Frage) eher den Eindruck, dass Übergewicht mehr und mehr verharmlost wird und sich die Wahrnehmung diesbezüglich ziemlich verschoben hat (Normalgewichtige werden als (zu) dünn, leicht Übergewichtige als normal und Adipöse als zu dick wahrgenommen), eben weil so viele Menschen in Deutschland übergewichtig sind.

Falls dich das Thema interessiert, kannst ich dir das Buch "Fettlogik überwinden" von Nadja Hermann empfehlen, besonders gut daran finde ich, dass sie alle ihre Aussagen mit verschiedenen Studien belegt.

Letztendlich ist es die persönliche Entscheidung von jedem einzelnen, ob man mit seinem Körper zufrieden ist oder ob man etwas ändern möchte - und niemand sollte aufgrund seines Gewichts diskriminiert oder bevormundet werden (Ratschläge vom Arzt ausgenommen), weil es eine persönliche Entscheidung ist.

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Schlanke sind deshalb so beliebt, weil sie ihre Figur angeblich durch Sport und Diät erreicht haben - das ist allerdings der totale Schwachsinn.

  1. hat das alles zumeist mit Veranlagung zu tun. Wer etwas gegen die Veranlagung, ein rundlicher Mensch zu sein, tun will, sollte sich lieber von Experten beraten lassen als von irgendwelchen lächerlichen Schlank-in-einer-Woche-Websites.

  2. haben die meisten Models ihre Figur durch PPT-Spritzen und Ähnliches künstlich "erschaffen".

  3. sind Rundliche bei Weitem nicht weniger oder mehr wert als Schlanke. Ich war vor Kurzem in ein Mädel verknallt, die auch nicht so die perfekte Figur hatte, aber trotzdem hübsch war :-)).

  4. gelten Schlanke aus dem oben genannten Grund als sportlich. Blödsinn, weil mein Kumpel etwas übergewichtig ist und trotzdem besser Fußball spielt als meine (schlanke) Schwester und ich ZUSAMMEN.

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Kommentar von Rosy1974
15.09.2016, 07:59

Das stimmt. Bevor ich an Schilddrüsenunterfunktion erkrankte, konnte ich alles mögliche in mich reinschaufeln. Ich musste immer ein bisschen aufpassen, nicht untergewichtig zu werden. Dabei betrieb ich auch keinen Sport. Ich aß locker eine Packung Chips und 1 Tüte Bonbons an einem einzigen Abend und war total schlank.

Als ich erkrankte, ließ ich sämtliche Süßigkeiten weg und machte Sport und half fast nichts.

Es ist eher Zeichen von Gesundheit und einem guten Stoffwechsel.

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Man muss gar nichts und "soo" schlimm finde ich es persönlich nicht. Ich halte nichts davon, irgendeinem Trend blind nachzujagen, auch keinem Schlankheits- oder Üppigkeitswahn.

Dennoch gehe ich davon aus, dass diese Frage vor allem fettleibige Menschen anspricht und daher auch überwiegend dicke Menschen darauf antworten, um sich selbst zu rechtfertigen.

Wenn du fett bist, dann ist das nicht gesund. Dein Verhältnis zwischen Nahrungsaufnahme und Energieverbrennung, ist sicherlich über einen beträchtlichen Zeitraum nicht im Gleichgewicht gewesen. Krankheitsbedingte Ursachen stellen eine Ausnahme dar. Sätze wie, ich bin dick und fühl mich wohl, betrachte ich als Betrug am eigenen Selbst.

Man kann davon ausgehen, dass neun von zehn Menschen, Konsumjunkies im Hamsterrad sind. Dieser Konsumwahn wird bei fetten Menschen stark über das Essen und Trinken ausgelebt. Es fehlt eindeutig an Selbstdisziplin.

Menschen die Diäten oder Sport zum Abnehmen machen, kann ich nicht für voll nehmen. Weniger essen, natürliche Bewegung, fertig. Dann wirst du nie dick werden oder ganz natürlich abnehmen.

Aber genau das wollen fettleibige nicht. Sie wollen weiter den ganzen Tag essen und irgendwo rumsitzen. Daher suchen sie sich z. B. Diäten oder Fitnessclubabos. Damit sie weiterhin an 360 Tagen im Jahr, ihrem krankhaften Verhalten fröhnen können, welches sie dann an fünf Tagen im Jahr, dank ihres schlechten Gewissens, mit ganz besonderer Anstrengung kompensieren wollen. Daher probieren sie alle Arten von Diäten aus und kennen viele Fitnessclubs, lesen sehr viel über diese Themen und sprechen noch mehr darüber.

Das ihnen angebotene Stück Apfel am Mittag, lehnen sie mit "ich bin doch auf Diät mein Schatz" selbstbewusst, wegen dem bösen Fruchtzucker ab. Am Abend warten dann zwei Packungen Schokoriegel als Belohnung, wenn es keiner sieht. Natürlich mit dem festen Vorsatz die 1737,8 kcal wieder abzutrainieren. Am nächsten Tag wird dann aus lauter Scham vor sich selbst, jeder mit Idealgewicht, als Bohnenstange, Knochengerüst usw. diffamiert und denunziert.

Von Sport reden, aber jede natürliche Bewegung vermeiden. 300 Euro im Jahr für Sportmöglichkeiten ausgeben, aber keinen machen. Von Diätvarianten reden, aber mit dem täglichen, übermäßigen essen nicht aufhören. Von "richtiger" Ernährung Ahnung haben wollen, aber die wirklichen Gelüste des Körpers nicht mehr wahrnehmen, weil die Werbung, der man sich nicht entziehen will, stärker ist als die innere Stimme. Von den Kindern die im Sekundentakt verhungern, nichts wissen wollen, aber die dritte Speckrolle am Bauch ständig und ungefragt thematisieren...

Mehr Trekkingstöcke haben als Wanderungen im Jahr machen. Mit dem Auto zum Zigarettenautomat anstatt zu Fuß zu gehen. Beim Sex auf dem Rücken liegen antatt sich zu bewegen. Im Club lieber an der Bar stehen als zu tanzen. Die Natur in einer Fernsehdoku betrachten, anstatt in den Wald zu gehen. Über den kleinen Aufzug schimpfen, anstatt die Treppe zu benutzen. Viel Fastfood, kein Gemüse. Viele Süßigkeiten, kein Obst. Ständig Fleisch, anstatt Brot. Brot nur mit viel Belag. Reis nur mit fetter Soße. Veggiewahn statt ausgewogener Ernährung. Alle Ratgeberformate kennen und nichts umsetzen. Sich dauernd im Restaurant verköstigen lassen, anstatt selbst zu kochen. Von Religionen reden, aber noch nie gefastet.

Jeder wie er mag, aber die große Mehrheit unserer westlichen Gesellschaft ist ein Spielball der Industrie und der Wirtschaft. Die Hochfinanz reibt sich zurecht die Hände und lacht allen ins Gesicht. "Sei nicht traurig, tröste dich mit ein wenig Konsum, nur ein bischen, oder bist du es dir nicht wert.."

Wenn idealgewichtige abnehmen wollen, um einem krankhaften und kindlichen Schönheitsideal nachzueifern, dann ist das für mich genauso unverständlich wie übergewichtige, die vier mal am Tag eine volle Mahlzeit einnehmen und wenig verbrennen.

Menschen die kein Idealgewicht haben, sollten an den Beiträgen zur Krankenversicherung so stark beteiligt werden, dass sie ihre Zeit mit Arbeit, anstatt mit Essen und Diäten verbringen.

Wer auf seinen Körper hört, kennt keine Gewichtsprobleme. Wer keine Gewichtsprobleme hat, erspart sich manche Krankheiten. Wer sich eine Krankheit erspart, hat der Versichertengemeinschaft viel Geld gespart.

Um deine Frage kurz zu beantworten: Friß weiter, sei still und lebe möglichst gut mit deinem kranken, überfetteten Körper. Oder hör auf deinen Körper und erfreue dich an deiner Gesundheit und an echtem Wohlbefinden.

Viel Glück auf deinem Weg, egal wie er in Zukunft aussieht. Das Aussehen deines Körpers hat sicherlich keine größere Bedeutung, jedoch ist dein Verhalten das zu Über-, Unter- oder Idealgewicht führt, immer auch ein Ausdruck deiner Selbst. Wahre Schönheit liegt im Wesen der Dinge, doch ein gesunder Geist steckt in einem gesunden Körper.

Ich freue mich auf den Shitstorm der Dicken und der Magersüchtigen.

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Kommentar von CBA123ABC321
19.08.2016, 13:27

Bist du etwa fettleibig oder warum schreibst du das es fettleibige anspricht, die Fragestellung? Irgendwie unlogisch. Und Fragen über Hunde sprechen dann eher Hunden an oder was? 😂 

Wenn ich in Forum herumschaue und gerade sowieso Langeweile habe, kann ich mich persönlich auch mal nützlich machen und anderen helfen. Das hat für mich nichts mit dünnleibig und fettleibig zutun. Ich habe auch keinen Nintendo DS (auch keinen Nachfolger) mehr, aber wenn ich bei einer Fragestellung helfen kann, helfe ich trotzdem und sage einfach meine Meinung.

Immer diese Vorurteile. 

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Warum muss man schlank sein? Man muss nicht, aber man möchte es, weil man dann den anderen Leuten besser gefällt. Das gilt mindestens für Frauen, die den Männern gefallen.

Warum sollte man nicht zu viel essen? Weil es nicht gesund ist. Aber man sollte nicht versuchen, möglichst wenig zu essen, um abzunehmen. Denn Mangelernährung führt zu unerwünschten Nebenwirkungen, und vielleicht nimmt man sogar an den "falschen" Stellen ab (Frauen: am Po).

Man kann sein Aussehen nicht zuverlässig steuern, deshalb sollte man eher darauf achten, sich gesund zu ernähren (und auch sonst auf die Gesundheit zu achten). Wenn man sich dadurch langfristig unwohl fühlt, ist es nicht gesund. Sich langfristig wohl zu fühlen, finde ich ein gutes Ziel (aber nicht immer ein einfaches).

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