warum muss man immer alles beweisen können den sonst gibt es das nicht?

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16 Antworten

Weil eine Behauptung ohne Beweise wertlos ist.

Beispiel mit Russel's Teekanne:

In einer Diskussion ob es Gott gäbe oder nicht und wer in der Beweispflicht stand, behauptete einer der Diskussionsteilnehmer Russel (Nachname vergessen) das zwischen Erde und Sonne eine Teekanne schweben würde.

Würde die Beweispflicht bei der verneinenden Partei liegen, also der Beweis der Nichtexistenz der Teekanne erbracht werden müssen, so müsste man allgemein anerkennen dass es diese Teekanne gäbe.

Zu jener Zeit war es unmöglich festzustellen ob dort wirklich keine Teekanne wäre.

Damit bewies Russel dass immer die Partei in der Beweispflicht steht, welche eine positive Aussage macht, also sagt "Es gibt..." Kann sie keine Beweise für ihre Aussage liefern, ist die Aussage wertlos und hinfällig.

danhof 07.08.2017, 08:52

In der Wissenschaft ist das selbstverständlich unerlässlich. Zumindest muss man solche Aussagen kritisch beleuchten und schauen, ob sie sich decken mit anderen Messungen, z.B. zur Gravitation.

Aber im Gegensatz zu dem, was Dawkins und seine Kumpels schreiben, ist Gott eben KEINE wissenschaftliche Hypothese.

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Andrastor 07.08.2017, 12:02
@danhof

Nein, Gott ist überhaupt nicht, deshalb hat man ihn auch bisher niemals beweisen können.

Wenn es Gott gäbe, wäre er auch beweisbar, denn alles was es gibt, hat eindeutig nachvollziehbare Auswirkungen auf die Umwelt, die zum Ursprung zurückverfolgbar sind.

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Es ist vernünftig, davon auszugehen, dass etwas nicht existiert, wenn es dafür keine Beweise gibt. Denn Theorien aufstellen, die nicht beweisbar oder widerlegbar sind, kann man beliebig viele.

Wie wär's mit den Heinzelmännchen, die sich immer unsichtbar machen, wenn jemand hinschaut? (Und ja, auch bei Kameras ... die sind ja modern.) Kann ich beweisen, dass es sie gibt? Nein, wie denn? Sie sind ja unsichtbar, niemand kann sie sehen, aber ich brauche ja keine Beweise, denn ich glaube ja ganz fest an sie. Kannst du beweisen, dass es sie nicht gibt? Auch nicht. Heißt das also, dass es Heinzelmännchen gibt?

Die Liste kann man beliebig fortsetzen ... unsichtbare Feen, Elfen und Dämonen, Außerirdische, die als Menschen getarnt sind und für uns von Menschen nicht zu unterscheiden, ...

Und sei froh, dass unser Strafrecht Beweise verlangt. Denn sonst könnte jemand behaupten, Jessica1134 hat einen Mord begangen und die Leiche spurlos verschwinden lassen. Beweise dafür gibt es deswegen nicht. Aber kannst du beweisen, dass du niemand getötet hast? Nein? Also schuldig!

danhof 07.08.2017, 08:54

Es ist vernünftig, davon auszugehen, dass etwas nicht existiert, wenn es dafür keine Beweise gibt

OK. Schwarze Löcher? Müll.

Dunkle Materie? Quatsch.

Dunkle Energie? Unsinn!

Das nennt man ein Argumentum ad ignorantiam. Nur weil etwas nicht bewiesen ist, ist es deshalb noch lange nicht falsch! Hab ich sogar von den Atheisten gelernt.

Jesus lebt. Für diese Aussage kommen Leute in anderen Teilen der Erde sogar in den Knast!

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Weil Ihr mir sonst all Euer Geld geben müßtet, damit ich euch von Zwrikelbrwargkhs heilen kann, das ist eine heimtükische Krankheit, eines der Symptome ist, daß man sich gesund fühlt. Natürlich muß ich das nicht beweisen können, es ist gar keine Zeit mehr, her mit dem Geld oder ihr sterbt!

Man kann sich sehr, sehr viele Dinge ausdenken, das sieht man nicht nur bei der Literatur die im laufe der Menschheitsgeschichte so geschaffen wurde. Aber wenn man wirklich will, daß andere einem das auch abnehmen was man so erzählt, muß man eben Beweise vorlegen. Menschen irren sich häufig, daher betreiben wir Wissenschaft, wo wir alle zusammen Belege suchen und gegenseitig überprüfen um sicher sein zu können, das etwas echt ist. Und gelingt das eben nicht, ist das ein deutliches Zeichen dafür das wir uns wahrscheinlich geirrt haben. Passiert jedem mal.

Aber daher sind Dinge eben nicht exsistent sondern werden nur behauptet, bis man direkte oder indirekte Belege bringt für die Existenz.

Muss man überhaupt nicht. Das gilt nur für wissenschaftliche Theorien. Nicht aber für den Glauben oder die Gewissheit, dass Jesus lebt!

Atheisten und Antitheisten verwechseln das gerne. Sie halten Gott für eine wissenschaftliche Theorie. Um sich überhaupt so nennen zu dürfen, muss eine Theorie falsifizierbar sein.

Aber sie lieben es einfach, uns Gläubige mit diesem "Argumentum ad ignorantiam" zu ärgern. (Wiki: "ein logischer Fehlschluss, bei dem eine These für falsch erklärt wird, allein weil sie bisher nicht bewiesen werden konnte")

Lass dich davon nicht beirren. Wer an Gott glaubt, weiß, dass es Ihn gibt!

Eine interessante Frage. Da stellt sich mir die Frage, wie es wohl gewesen sein muss, als die Menschen noch nicht einmal im Ansatz dazu in der Lage waren, sich Gedanken über das zu machen, was außerhalb ihrer kleinen Welt gewesen ist. Wenn man danach geht, dürfte ja alles außer ihrem kleinen Umfeld nicht existiert haben, einschließlich des Universums und allem, was abgesehen von ihrem kleinen Umfeld darin ist.

Die logische Alternative ist also, dass die Wahrheit der Existenz unabhängig von der Erkenntnis von Wesen innerhalb dieser Existenz ist.

Dinge existieren unabhänig davon ob sie bewiesen werden können. Nach den Gödelschen Unvollständigkeitssatz ist sogar jede hinreichend komplexe  mathematische Theorie entweder unvollständig oder widersprüchlich.

Außerhalb der Mathematik stellt sich Frage, was überhaupt ein Beweis ist. Das wird in unterschiedlichen Bereichen ganz unterschiedlich gehandhabt. Aber auch hier gilt, es gibt sehr viele Dinge, die sich nicht beweisen lassen.

Nun hier behaupten einige, dass sie was beweisen und sogar die Wissenschaft wird hingezogen.

Ich erlebe das immer wieder anders.

vor einiger Zeit meinte einer,  dem ich sagte, das ich nicht glaube dass er was vom Thema versteht, dass ich ihm das zu glauben hab.

Geh mal in eine Kirche, da musst du dem Prediger und den anderen die sich Christen nennen auch glauben, dass sie es sind.

Vor allem wird es interessant, wenn du ihnen dann noch einige Dinge sagst die in der Bibel stehen die sie aber nicht glauben.

Oder einmal war ich in einem Sauriermuseum, da war eine Führung eines Spezialisten. Da meinte er, dass sich die Gebärmutter zuerst entwickeln musste bis die nächst höhere Spezies kam. Nur wie sich die Art ohne Gebärmutter über all die Jahre erhielt da gab es keine Erklärung.

Dann denke an all die Diplome.

Muss einer der ein solches Diplom  hat irgend beweisen dass er wirklich was versteht.

Ich hab schon Professoren zugehört, da hab ich mich gefragt ob sie sich je mit der Thematik über die sie redeten auseinandergesetzt haben.

Sie kannten nicht eine der Fakten die mir bekannt waren. Ja sogar Solche die ich als Allgemeinwissen angesehen hatte das man schon in der Primarschule lernt.

Wir haben heute eine Gesellschaft die nichts mehr beweist. 

Jede erwartet, dass man im Glaubt, dass er etwas versteht.

Dass er weiss, und wir sind auch bereit jedem zu glauben so lange das was er sagt uns nicht persönlich in Frage stellt.

So werden Worte und begriffe verwässert, so dass ihre Bedeutung unklar bleibt.

Menschen reden wirres Zeug widersprechen sich manchmal von Satz zu Satz.

Das erlebt man vor allem mit den Studierten.

Beweise?

Du willst beweise, darum fordern dich alle auf zu beweisen und du lässt dich dadurch durcheinander bringen.

Denn die anderen können nichts beweisen weil sie dich belügen.

Wenn du von niemandem Beweise forderst, kannst du auch allen alles erzählen und alles behaupten was du willst, sie werden es tolerieren.

Sobald du aber mistrauen zeigst, dann fordern sie  von dir auch beweise. Damit haben sie dich verunsichert und du kommst zu dieser Frage wie du sie hier stellst.

Willkommen im Klub. ;-).

Deine Frage ist durchaus berechtigt, aber das ist definitiv kein "muss" !

Im Gegenteil - die (noch) unerkannten, absolut fundamentalen "Welt-Fragen" lassen sich nicht und niemals (nur) "normal-beweishaft-verstehend" erklären. 

Dafür benötigt es an flexiblem, sich eröffnendem Denken, welches ein normales Allgemein-Verständnis sowie von solchem größtenteils niederen wissenschaftlichen Beweistum offenbar bei weitem übersteigt !

Es schließt z.B. auch sehr stichhaltige Erkenntnisse von Spiritualität ein.       Große Teile arroganter, eitler Wissenschaften wollen das nicht und irren lieber ihr Leben lang (fast) "blind" nur umher.  Ziellos, endlos, sinnlos... !

Alles Liebe !

Vor Gericht gelten drei Zeugen, die übereinstimmend aussagen, als Beweis.

Für den Glauben oder in religiösen Fragen scheint der Grundsatz wohl nicht zu gelten.

matmatmat 06.08.2017, 16:44

Je wichtiger die Frage, desto schwerer müssen die Beweise sein. Ich denke auch ein Richter würde bei drei gleichlautenden Aussagen nicht davon ausgehen, daß Aliens jemanden entführt haben sondern erstmal drüber nachdenken was da noch im Busch sein könnte.

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AllesLiebe12 06.08.2017, 19:29

Es gibt Milliarden Fliegen die bezeugen "Scheis.. schmeckt !"         

Ist ein auf Mehrheit basierendes Urteil wirklich entscheidend ?

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danhof 07.08.2017, 08:57
@AllesLiebe12

Sicher. Für die Fliegen stimmt das ja auch, sonst würden sie vom Verzehr ablassen.

Es gibt Milliarden Christen. Warum soll das also grundlegend falsch sein? Oder konservativer ausgedrückt: Irgendwas scheint da wohl dran zu sein...

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wenn man etwas weiß muss man nicht mehr daran glauben

Weil alleine der Glaube das was dir gehört ist alles meins nicht ausreicht, ich muss es auch (zu deinem Glück) beweisen können.


Kann man beweisen, dass es etwas nicht gibt? (:

Jeder hat seine Welt aus Vorstellungen, beweisen muss man nichts, die Leute suchen die Antworten von selbst. Alles was ich kenn und weiss, bin ich selbst.

In der Bibel steht:

"Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen" (2. Korinther 5,7).

"Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht" (Hebräer 11,1).

Man muss nicht alles Beweisen, oft hilft allein der Glaube.

z.B. Der Glaube an Gott.

So ist es ja gar nicht!

Amerika gab es doch auch schon, bevor es "entdeckt" wurde.

Ursusmaritimus 06.08.2017, 10:50

Quod erat Demonstrandum

Kennst du das Gedankenspiel "Schrödingers Katze"?

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chman 06.08.2017, 13:01

Wenn Jesus sichtbar wiederkommt, braucht auch niemand mehr glauben.

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Ich sag es mal so. Ich bin schlau genug um zu begreifen dass, das Leben nicht urplötzlich einfach so entstanden sein kann. Es ist einfach Sinnlos das einfach mal so ein Urknall entstand. Ich bin selbst Religiös doch selbst wenn ich das nicht wäre würde ich an etwas glauben was uns erschaffen. In meinem Fall wäre das jetzt Gott aber ich habe ihn ja noch nie gesehen. Ich hab auch den Ursprung meiner Religion, Jesus oder Hz. Mohammed noch nie gesehen. Ich hab auch nie gesehen das ein Engel den Koran einem Propheten (Hz. Mohammed) gegeben hat oder ich konnte nie die Taten und die Wiederbelebung von Jesus sehen. Vielleicht sind das alles auch nur Geschichten die sich jemand ausgesucht hat. Aber selbst dass wissen wir nicht. Letzten Endes möchte ich sagen das wenn man selbst keine Religion hat (was ich auch empfehle) soll man an Etwas glauben das uns und das Leben erschaffen hat. WEIL NUR DAS MACHT !!!!!!!!SINN!!!!!!!

Superfragen44 06.08.2017, 12:03

Und alle die mir nicht zustimmen können noch so Schlau sein. Jeder der versteht das unser Leben nicht einfach mal so plötzlich kam ist immer schlauer als die anderen. Selbst Steven Hawkins hat nach sehr langer Zeit begriffen das ein höheres Wesen existieren muss und Steven Hawkins ist Atheist  

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matmatmat 06.08.2017, 12:23

WEIL NUR DAS MACHT !!!!!!!!SINN!!!!!!!

Das Du keine Andere Erklärung verstehen kannst ist kein Beleg dafür, daß etwas nicht so ist, sondern höchstens, daß man es Dir noch nicht gut genug und auf deinem Level erklärt hat... Da helfen auch großbuchstaben nicht, wenn Du was anderes als die Fakten glauben willst...

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Ursusmaritimus 06.08.2017, 13:15
@matmatmat

Warum macht Leben aus sich heraus keinen Sinn? Nur weil du versuchst mit deinem Glauben den Sinn zu begründen?

Das ist zirkuläre Logik!

Gott ist allmächtig! Warum? Weil Gott die Allmacht ist!

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Ursusmaritimus 07.08.2017, 08:18
@matmatmat

Nein,

den Superfragensteller der es nicht fertigbringt seine Antwort kommentarisch zu begründen.

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Superfragen44 07.08.2017, 09:34

Ist das euer Ernst?! Ich schrieb vorhin das selbst wenn ich keine Religion hätte dann würde ich immer noch an einen höheren Wesen (Gott) glauben das uns erschaffen hat. Ich finde es auch momentan viel besser gar keine Religion zu haben, weil man nicht weis ob z.B der Koran oder die Bibel nicht doch im Laufe der Zeit verändert wurden. Wir wissen auch nicht ob es überhaupt Propheten gab oder ob es nicht doch einfach nur Betrüger waren und wisst ihr auch wieso?! Weil wir sie eben noch nie mit den eigenen Augen gesehen haben! Gott ist da eine Riesen Ausnahmen, weil wie gesagt es muss etwas geben was uns absichtlich und das Universum so wie das Leben erschaffen hat. Und nicht so ein Urknall. Ich würde sogar eher darauf tippen das Gott diesen Urknall erschaffen hat als das es einfach mal so passiert ist. Ich habe zurzeit eine Religion weil ich 👉NOCH NICHT👈 bereit bin diese Religion die ich mein Leben lang hatte plötzlich aufzugeben.

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Superfragen44 07.08.2017, 09:45

Ihr beiden versteht leider nicht was ich hier versuche euch zu erklären und deshalb wird es wie gesagt immer schlauere Menschen geben als ihr die diese Logik verstehen. Selbst wenn jemand wie ich der in die Wirtschaftschule geht das gegen Einstein oder Steven Hawkins sagt die mir nicht zustimmen dann würde ich immer noch schlauer als die sein. Nicht wegen Mathe und was weis ich was die noch so alles wissen sondern weil ich eine Sinnvolle Logik verstehe was andere nicht kapieren möchten. Bei den Aussagen von euch beiden musste ich sogar aus Trauer zu euch lachen. Der eine meint das ich das was meine Religion sagt hier schreibe was absoluter Quatsch ist weil ich momentan gegen jede Religion schreibe und der andere meint das ich nicht gebildet und gut genug bin um etwas anderes zu verstehen😂. Man und genau das meine ich damit!
Wenn ich diese Sinnvolle Logik verstehe dann könnt ihr noch so gebildet sein, ich bin schlauer.

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Superfragen44 07.08.2017, 09:50

Wenn ihr mir jetzt nicht zustimmen wollt habe ich keinen weiteren Grund euch weiterhin erklären zu müssen wieso es einen Gott geben muss und ihr könnt dann auch ruhig aufhören mit mir hier dann zu diskutieren, weil ihr es nie verstehen werdet.

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Superfragen44 07.08.2017, 10:08

@Ursusmaritus na schaffe ich es immer noch nicht meine Antwort zu Ende zu kommentieren❓❗️

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Superfragen44 07.08.2017, 10:12

@Ursusmaritus ich schreibe hier nicht das was meine Religion mir sagt. Ganz im Gegenteil, ich schreibe sogar dagegen und gegen jede andere Religion auch. Meine Religion momentan ist Alevitentum. Ich kann sie 👉NOCH NICHT👈 aufgeben weil ich seit meiner Geburt diese Religion habe aber vlt. bald

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Superfragen44 07.08.2017, 10:17

@matmatmat hahaha du versteht anscheinend nicht was ich hier versuche euch zu erklären. Ich respektiere andere Religionen und Glauben aber wenn ich nach langer Zeit verstehe weshalb die bisherigen Religionen keinen Sinn machen und auch meine nicht dann verstehe ich anscheinend doch so einiges nicht wahr ;)

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