Warum muss man Hepatitis B & C beim Gesundheitsamt melden?

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9 Antworten

Weil sie hochgradig ansteckend sind, unbehandelt zum Tode führen und eine Ausbreitung vermieden werden muss. Darum gehören solche Infektionskrankheiten zu den Meldepflichtigen. Die Ursache kann somit schneller eingegrenzt und heraus gefunden werden.

Zu den vorher genannten Antworten ist noch zu sagen dass diverse Infektionserkrankungen unter VET (Verdacht;Erkrankung;Tod) eingestuft werden. So sind z. B. Masern ebenso meldepflichtig wenn jemand daran stirbt andere wiederum wenn die Erkrankung eindeutig festgestellt wird und sehr hochinfektiöse und gefährliche schon meldepflichtig beim bloßen Verdacht. Solche "Statistiken" sind notwendig um größere Ausbreitungen zu verhindern.

Weil sie hochgradig infektiös (ansteckend) sind hat der Gesetzgeber diese Verordnung erlassen, um die Bevölkerung vor der Ansteckung zu schützen.

Juristische Begründung: weil es im § 6 IfSG (Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen) gefordert ist.

Medizinische Begründung: weil es sich um Erkrankungen handelt, die leicht übertragbar sind und einen potentiell gefährlichen Verlauf haben.

Weil das epidemische Potential und die Mortalitätsrate (sehr) hoch sind. ;-)

Weil es eine sehr ansteckende Erkrankung ist.

Weils ansteckend ist

Bundesseuchenschutzgesetz.

Das BSG gibt es schon lange nicht mehr. Es wurde abgelöst durch das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen, kurz IfSG.

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