warum muss man für ein studium abi oder mehrjährige berufserfahrung besitzen?

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15 Antworten

weil die kenntnisse und fähigkeiten, die du aufgestellt hast, eben nicht ausreichend sind. ein arzt braucht keine englischkenntnisse - auch wenn das so sein sollte: wie gehts weiter? braucht ein arzt nicht vielleicht besondere fähigkeiten, ausser dass er kein englisch kann? genauso jura: man muss nicht nur gut in deutsch sein, sondern ein gutes gedächnis haben, komplexe sachverhalten erfassen können usw.

ausserdem wäre es unbezahlbar, jeden einfach mal probieren zu lassen. es scheitern auch von denen, die zugelassen werden, genug.

Weil die Universitäten irgendwie herausfinden müssen, ob die Bewerber die Kapazitäten haben, den Universitätsstoff zu bewältigen. Welches Durcheinenader gäbe es, wenn jeder, ohne formale Hürde, sich prüfen lassen könnte, ob er studierfähig ist. Die Unis wäre ein Prüfungsamt für Studierwillige, das wäre mit dem vorhandenen Personal gar nicht machbar.

SirAnonymous 24.08.2012, 13:58

universitiy of people. online studieren gratis. keine überfüllungen. arme menschen zahlen weniger gebühr für das examen. so muss das sein. und nicht minderheiten ausschießen. asozial.

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Schuhu 24.08.2012, 14:03
@SirAnonymous

Welche anerkannten Abschlüsse gibt es bei 'university of people'? Kann man damit einen Job bekommen? Können auch Grundschulkinder dort studieren oder werden sie asozialerweise als Minderheit ausgeschlossen?

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SirAnonymous 24.08.2012, 14:05
@Schuhu

mir gehts ja nur darum dass ich was lernen will und ne lizenz brauch ich nicht. bin ja kein mitläufer. wenn ich das wissen habe reicht es mir ja um selbstständigzu werden^^

kenn mich mit der site eh nich aus

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Schuhu 24.08.2012, 14:47
@SirAnonymous

Um Gaststudent zu sein, brauchst du auch an der Uni kein Abi. Wenn du keinen Abschluss anstrebst und Plätze frei sind, steht dir doch gar nichts im Weg.

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SirAnonymous 25.08.2012, 15:17
@Schuhu

dann hab ich aber keinen abschluss im studium ;) bei der people university hab ich einen richtigen abschluss ;)

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Als Arzt können aber Kenntnisse in Biologie und Latein nicht schaden.

Und für Jura kann es auch nicht schaden, wenn man in der Schule mal recht hatte.

Aber mal abgesehen davon: Die Art des Bildungsabschluss und der Durchschnitt wird hier eben als Wert für die Leistungsfähigkeit und Intelligenz einer Person gesehen.

Je nachdem welchen Abschluss man hat, ist ja auch das Niveau des Stoffes den man behandelt hat. Wenn du zum Beispiel am Gymnasium eine 1 in Englisch hast, hast du wahrscheinlich ein bisschen mehr gelernt, als wenn du an einer Hauptschule einen 1 in Englisch hast. Du kannst dich ja mal selbst fragen, ob du dir gerne ein lebenswichtiges Organ transplantieren lassen würdest, von dem du weißt, dass er "nur" einen Hauptschulabschluss hat.

Ich vermute mal, dass der Durchschnitt auch ein bisschen als Maß für die Motivation des Schülers angesehen wird. Wenn einer eben in vielen Fächer nur mit Mühe und Not durchgekommen ist, denkt man sich vielleicht "Aha, der schafft es nicht, Dinge zu lernen, wenn sie ihm mal nicht gefallen. Wie soll der jemals alle Krankheiten/Gesetze/Sonstiges lernen?". Vorallem bei Ärzten gibt es ja sowieso die ganze Numerus Klausus-Geschichte. Und wenn die da nur eine bestimmte Anzahl Ärzte ausbilden können, nehmen die eben nur die Besten und das wären wohl die, von denen sie durchs Abitur merken, dass die sich immer bei allem Mühe gegeben haben und auch erfolgreich waren: Also die, die den besten Durchschnitt haben.

Klar, das System ist doof, schon allein wegen dem Sportunterricht. Denn wofür muss ein Arzt gut Volleyball spielen können? Da ist sogar eher die Wahrscheinlichkeit höher, dass er sich irgendwie an der Hand verletzt, ein Finger gelähmt bleibt und er nicht mehr operieren kann. Schon wäre der Traumberuf für einen unmöglich, wegen einer Note auf Volleyball. Wenn man Konzertpianist werden will, wäre das wahrscheinlich noch extremer.

Aber es gibt in unserer Gesellschaft sowieso kaum Systeme die perfekt sind. Es gibt Rechtssysteme, in denen Unschuldige eingesperrt werden und Verbrecher frei kommen. Bildungssysteme, die es nicht schaffen, jedem alles beizubringen. Politiker, an denen Niemand was zu meckern hat, sind auf einmal nicht mehr geeignet ihr Amt auszuüben, weil man nach 30 Jahren rausfindet, dass sie 2 Zeilen ihrer Doktor-Arbeit kopiert haben, usw.

Kein System bei uns ist sonderlich perfekt, also warum sollte das Bildungssystem eine Ausnahme sein :D

Für ein Medizinstudium sind heute Englischkenntnisse unverzichtbar! Fachliteratur ist überwiegend in Englisch. Generell braucht man für ein Universitätsstudium die Kenntnisse und Arbeitstechniken, die nur auf einer "höheren Schule" (Gymnasium, SekII, Abendgymn. usw.) vermittelt und überprüft wurden. Eine längere Berufserfahrung kann das (z.T.) ausgleichen.

Ein Arzt benötigt für sein Studium auch recht viel Mathematik, sonst wäre er nicht in der Lage, die Relevanz einer medizinischen Langzeitstudie zu prüfen. Zudem sollte er sich auch mit Fachkollegen aus anderen Nationen verständigen können, denn einerseits macht eine Infektion an der Grenze nicht halt und andererseits sprechen Ärzte kaum mehr Latein.

Ein Jurist sollte Latein können, damit er auch juristische Beiträge aus der Antike und dem Mittelalter lesen kann. Unser Rechtssystem ist ja keine neuzeitliche Erfindung, sondern beruht auf einer langen Entwicklung, welche es auch zu verstehen gilt.

Für Kunst/Musik ist kein Abitur erforderlich, öfters gibts da auch ne Eignungsprüfung. Das Abitur bildet die Grund- und Lernkompetenzen, die für ein Studium erforderlich ist (also in etwa sowas wie das Grundwerkzeug um überhaupt mit den Mengen und den Themenbereichen klar zu kommen). Weiterhin würde ich sagen, dass die Studiengänge, in denen man das Abitur evtl. nicht benötigen würde ganz klar in der Minderheit sind. In Jura ist zum Beispiel das Rechtswissen aus der Oberstufe ebenfalls von Vorteil. Und mit dem Argument des "Nachlernens" könnte man dann auch widerum in jedem Fach kommen ....

SirAnonymous 24.08.2012, 13:56

das rechtwissen kann man ja wohl in 1 monat locker zuhause lernen. nur weil ich jura studieren will muss ich unnötig 3 jahre abi machen? was das für non-sense müll

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LaCapitana 24.08.2012, 13:58
@SirAnonymous

ist besser, du studierst kein Jura. Da siehst du den Unterschied zum Abiturienten. deshalb können die Jura studieren und DU nicht. Die sind einfach reifer

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hardc0re181 24.08.2012, 15:48
@LaCapitana

So einfach lässt sich das nicht lernen, da gehört schon ein wenig Verständnis dazu. Und das bekommt man eben erst mit dem Gymnasium bzw. der Oberstufe.

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http://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

Abiturienten haben nicht einfach mehr Wissen. Wissen ist für Abiturienten unwichtig. Wichtiger ist die Fähigkeit selbstständig neues Wissen zu erlangen, die Fähigkeit Informationen zu hinterfragen und neue Interpretationen zu bestehenden Sachverhalten zu finden.

Das lernen Realschüler und Hauptschüler nicht in der Schule. Die dürfen überwiegend auswendig lernen.

Im Studium geht es auch nicht darum eine riesige Liste von Fakten auswendig zu lernen. Es geht darum ein vollständiges Bild von einer Wissenschaft zu erlangen. Es geht darum zu verstehen, was warum wie ist. Es geht darum ein Leben lang jeden Tag etwas neues zu lernen.

SirAnonymous 25.08.2012, 15:16

warum verlangt dann jede firma für einen azubi selbstständiges arbeiten, wenn ihr doch alle meint, das lernt man beim abi? obwohl die lehrstelle mit hauptschule locker von statten geht

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bruno84 25.08.2012, 17:52
@SirAnonymous

Selbstständiges Arbeiten heißt: Du kloppst mit dem Hammer einen Nagel in ein Brett. Dabei hast du kein Team. Du bedienst den hammer und den Nagel ohne weitere Anweisung.

Selbstständiges Lernen heißt: Du möchtest Wissen erlangen. Du wählst selbstständig deine Quellen aus. Du entscheidest was du wann in welcher Reihenfolge wie lernst. Du erkennst selbstständig Zusammenhänge. Du ziehst selbstständig Schlussfolgerungen um sie auf fremde Themengebiete anzuwenden. Aus dem vorhandenen Wissen schöpfst du die Einsicht in neues Wissen.

Erkennst du den Unterschied?

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Die Schüler werden durch das Abi auf das Studium vorbereitet. Auf dem Gymnasium lernt man in erster Linie selbstständiges, zum Teil auch wissenschaftliches Arbeiten. Während Haupt- und Realschulen praktisches Wissen zur Berufsorientierung vermitteln sollen (Beispiel: Das Fach Arbeitslehre gibt es auf dem Gym gar nicht, nur auf der Hautschule), sind Gymnasien eher auf das Erlangen theoretischer und komplexer Inhalte spezialisiert. Trotzdem scheitern viele an der Uni immer noch an dem hohen Lernpensum.

Das mit der beruflichen Qualifikation gibt es noch gar nicht so lange. Man kann damit auch nicht studieren, was man will, sondern nur in seinem Fachbereich. Man geht davon aus, dass die im Beruf gemachten Erfahrungen (fachlich UND sozial) die Lücken des fehlenden Abiturs ausgleichen. Ich persönlich denke sogar, dass jemand der viele Jahre gearbeitet hat und dann fachbezogen studieren will, vllt sogar besser geeignet ist als ein frisch gebackener Abiturient. Aber da kommt es wohl immer auf den Einzelfall an.

SirAnonymous 25.08.2012, 15:18

warum verlangt dann jede firma für einen azubi selbstständiges arbeiten, wenn ihr doch alle meint, das lernt man beim abi? obwohl die lehrstelle mit hauptschule locker von statten geht

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Mandava 25.08.2012, 18:45
@SirAnonymous

Es geht nicht nur um das selbstständige Arbeiten sondern auch darum, sich selbstständig Informationen anzueignen. Lehrstellen, die Hauptschüler ergreifen, unterscheiden sich häufig von denen, die Gymnasiasten ergreifen. Für viele gehobene Lehrstellen benötigt man heutzutage Abitur, z.B. wenn man in einer Bank arbeiten will. Es gibt kaum Abiturienten, die Friseur, Bäcker oder Busfahrer werden oder in ner Werkstatt arbeiten wollen.

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Mandava 25.08.2012, 18:52
@Mandava

Ich seh das so: Entweder du willst und kannst lernen, dann schaffst du auch dein Abi. Oder du willst und kannst es nicht, dann musst du dich aber auch nicht wundern, wenn du beruflich nicht mehr als das Mittelmaß erreichst. Gerade weil ich selber Arbeiterkind bin und von der Realschule komme, weiß ich, dass man mit etwas Fleiss viel erreichen kann. Wer das nicht will hat eben Pech gehabt.

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du brauchst für jedes Studium Abitur weil das nun mal die Hochschulreife ist, wer weiß denn schon in der Schule was er mal studieren möchte?

Hochschulreife heißt, dass du die nötige Reife erlangt hast einen weiteren Berufsweg einschlagen zu können

Und der Arzt und der Jurist müssen kein Latein können und der Arzt darf keine Ahnung von Biologie haben. Außerdem muß ein Arzt schon englisch können, denn die meisten Publikationen erscheinen auf englisch in der Medizin.

du mußt für ein Studium über bestimmte Grundkenntnisse verfügen. Die hast du als Realschüler oder Hauptschüler nicht. Außerdem wird von einem Abiturienten eigenständiges Lernen und Arbeiten verlangt. Das braucht man für ein Studium.

SirAnonymous 25.08.2012, 15:16

warum verlangt dann jede firma für einen azubi selbstständiges arbeiten, wenn ihr doch alle meint, das lernt man beim abi? obwohl die lehrstelle mit hauptschule locker von statten geht

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Weil die Universitäten sonst überfüllt wären und das Abi nunmal eine Hochschulzugangsberechtigung ist.

SirAnonymous 24.08.2012, 13:54

wieso wird dann nicht online studiert? ab und zu bei schweren themen werden dann alle user in die uni eingeladen und das komplizierste wird durchgenommen.

univeristy of people bietet z.b. gratis studium für alle menschen an. online alles. nur für die prüfung muss man anwesend sein, physisch. kostet 100 euro ca. und menschen aus armen ländern müssen weniger zahlen. wenn das nicht schön ist!

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LanaXX 24.08.2012, 13:56
@SirAnonymous

Es gibt auch ein Fernstudium, da musst du nur zu den Prüfungen erscheinen. Dafür sind aber Grundlagen Voraussetzung, die du in der Oberstufe oder durch Berufserfahrung erlernen musst.

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Sascher 24.08.2012, 13:59
@SirAnonymous

Ich dachte, Du wolltest keine Diskussion.

Ich sehe es folgendermaßen:

Wenn jeder Depp (Das ist jetzt nicht abwertend gemeint) plötzlich studieren will, weil er es ja auch ohne Zugangsberechtigung kann, dann haben wir plötzlich keine Müllmänner, Handwerker, etc... mehr, also eigentlich auch keinen, der wirklich arbeitet.

Und ein Studium ist auch kein Kinderspiel, auf das Lernpensum bereitet Dich das Abitur auch vor.

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SirAnonymous 24.08.2012, 13:59
@LanaXX

ffernstudium ist schweineteuer. das muss abgeschafft werden. die andere online uni ist gratis. nur doe prüfung kost 100 euro. man kann auch ohne abi sich dinge beibringen.

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kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Außerdem findet der Unterricht an Gymasien auf einem anderen Niveau statt und dauert auch länger als z.B in der Realschule

Um gewisse Grundvoraussetzungen zu erfüllen.

"Hobbychirurg in 14 Tagen" - sinnvoll ?

SirAnonymous 24.08.2012, 14:04

wo schreibe ic hi n14 tagen?

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