Warum muss man einen Handwerksberuf erlernen für die Ausbildung bei der Feuerwehr?

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6 Antworten

Die richtigste Antwort war bisher nur ein Mal dabei.

Das feuerwehrtechnische Wissen erwirbt man während der Ausbildung, denn Feuerwehr ist trotz alledem ein Ausbildungsberuf. Nur kommt hinzu, dass der feuerwehrtechnische Teil den kleinsten Teil der Arbeitszeit ausmacht. Der Rest hat mit Reparatur und Wartung zu tun, und dort ist eine handwerkliche Vorbildung von deutlichem Vorteil.

Man kann noch hinzufügen, dass Feuerwehr selber keine Wissenschaft ist, sondern auch "nur" ein Handwerk, und das liegt Handwerkern meist mehr...

Damit du praktische Erfahrungen im Ar beiten hast, damit viele verschiedene Kenntnisse in der Truppe versammelt sind und du nach der aktiven Zeit als Feuerwehrmann noch einen anderen Beruf hast. Mit 40 bist du sehr alt auf der Leiter.

Och........, ich hab mit 48 als Angriffstruppführer lieber jemand erfahrenen / besonnenen mit Ende 30 als Truppmann hinter / neben mir, als eine Heißdüse von Anfang 20.......

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Du hast nicht direkt viel mit der Feuerwehr zu tun, oder?

  1. Im Einsatz gibt es viel mehr zu tun, als auf Leitern zu steigen. Da sind viele Sachen dabei, für die man nicht mehr 100%ig fit sein muss.

  2. Selbst wenn irgendwann kein Einsatzdienst mehr möglich ist, kann man immernoch auf der Wache Tätigkeiten durchführen.

  3. Feuerwehrleute bei Berufsfeuerwehren sind in aller Regel Beamte. Die müssen sich für gewöhnlich nicht so schnell einen neuen Job suchen. ;-)

  4. Also mit 40 gibt es einen Haufen Leute, die alles im Feuerwehrdienst machen. Da gehört man noch nicht zum alten Eisen. Das ist dann eher so bei 50 aufwärts der Fall.

  5. Wenn irgendwann gar kein Feuewehrdienst mehr geht, geht auch wahrscheinlich der erlernte Handwerksberuf nicht mehr. Zum ersten körperlich, zum zweiten,weil einen in dem Alter keiner mehr nimmt, zum dritten, weil man ca. 30 Jahre aus dem Beruf als solchem raus ist.

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@hellomynameis

Danke für euere informativen Beiträge. Ich habe meine Infos von einem Feuerwehrmann vor einigen Jahren erhalten und nach besten Wissen weitergegeben. :-)

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Bei den Bisher gegebenen Antworten ist schon einiges Gutes dabei, aber den wichtigsten Punkt hat noch keiner erwähnt:

In der Zeit zwischen Einsätzen haben Feuerwehrleute natürlich nicht frei. Es finden zum einen Aus- und Fortbildungen statt, zum anderen sind die Feuerwehrleute auf der Wache beschäftigt. Das kann heißen Fahrzeugwartung- und Pflege (Kfz-Mechatroniker), Wartung von Geräten (Elektriker und Schlosser), Arbeiten rund ums Gerätehaus (Installateur, Landschaftsbauer), Kochen für die Mannschaft (Koch, ja, auch das gibt es) und vieles mehr in den diversen Werkstätten einer Berufsfeuerwehr.

Richtig sind natürlich auch

  • allgemeines technisches Verständnis
  • Fähigkeiten und Fachwissen, das im Einsatz nützlich sein kann
  • eine Alternative haben, wenn man bei der Berufsfeuerwehr nicht genommen wird

Feuerwehr ist ein Teamleistung. Darüber hinaus, weiß man nie, welcher Einsatzauf die Feuerwehr zukommt.

Wenn die Feuerwehrleute verschiedene Berufe erlernt haben, hat man immer eine große Chance, dass man bei den Einsätzen jemanden dabei, der einen Beruf in dieser Richtung erlernt hat.

Z.B. eine KFZ-Mechaniker bei einem PKW-Unfall, einen Schlosser bei einer Türöffnung.

Darüber hinaus wird dieses Fachwissen auch untereinander weitergegeben.

Auf diese Art und Weise ist eine Feuerwehr für fast jede Einsatzart gewappnet.

Damit man weiß wie Geräte funktionieren, wie sich Haustechnik unter Brandeinwirkung wverhält, wie man Werkzeuge gebrauchen kann, wie man improvisieren kann, ... Damit man schon mal einige Soft Skills erlernt hat, ... vielleicht auch damit man zur not was anderes machen kann wenn es nicht klappt mit der BF...

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