warum muss man die meist seitenlangen AGB lesen und bestätigen?

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5 Antworten

Oft hängen auch in Läden am Eingang AGB aus die man lesen kann und die man mit Betreten des Ladens akzeptiert (konkludentes Handeln).

Besonders bei Parkhäusern und Diskotheken hängen die vorne aus.

Wenn dort nichts hängt gilt BGB.

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Im Geschäft gilt deutsches Recht.Das ist beim Kauf im Internet durchaus nicht selbstverständlich, da kann in den Bedingungen sonst was stehen. Dazu dann Gerichtsstand auf den Bahamas, verantwortlich für die Homepage ist jemand in Togo... da kannst du dein blaues Wunder erleben. 

Ein gutes Beispiel sind "günstige" Kreditkarten: die ausgebende Bank ( eine Auslandsbank) hat eine Niederlassung in Frankfurt - ganz seriös. Den Vertrag über die Kreditkarte schließt du aber nicht mit ihr ab, sondern mit der Schwesterbank (gleicher Name) mit Sitz in Gibraltar. Schon gilt nicht deutsches Recht, noch nicht einmal EU-Recht.

Machen kannst du dann gar nichts, es steht ja alles in den Bedingungen.

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Damit Du hinterher nicht jammern musst, Du hättest dies und das nicht gewusst.

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Du musst es ja auch nicht lesen, du kannst es ungelesen bestätigen.

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Kommentar von Susanne88
08.08.2017, 18:33

sowas...wer wäre da drauf gekommen?

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Auch bei jedem Einkauf im Laden vor Ort akzeptierst du stillschweigend die Geschäftsbedingungen. Ob du sie vorher gelesen hast oder nicht - deine Sache.

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Kommentar von Susanne88
08.08.2017, 18:32

Gut, kann sein. Aber warum muss ich das nicht bestätigen, im Interet aber schon? Wenn ich da was kaufe, könnte ja auch "stillschweigend" diese akzeptieren?

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Kommentar von CrEdo85wiederDa
08.08.2017, 18:41

Siehe BGB §305 (2) Punkt 1.

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