Warum muss man den Kolben erst mal abkühlen lassen nachdem man das Experiment durchgeführt hat ,um dann die Ergebnisse aufzuschreiben?

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2 Antworten

ThRNewton hat mit seiner Kritik recht, aber ich kenne die Situation: ,an brütet lange über einem Sachverhalt und übersieht, dass ein anderer keinerlei Vorinformation dazu hat.

Deshalb doch soviel: Das Produkt muss quantitativ unmd qualitativ beschrieben werden.

Quantitativ: wäge ich einen heissen Kolben, bekommt er Auftrieb in der Luft und das Gewicht ist zu klein. Kolben und Flüssigkeit dehnen sich unterschiedlich aus: die Volumenmessung stimmt nicht. Vllt bildet sich auch noch Schaum: das Volumen stimmt erst recht nicht

Qualitativ: Möglicherweise erstarrt ein in der Hitze noch flüssiges Produkt, es wird dann nicht als Festkörper erkannt. Es kann glasig erstarren oder kristallin, es kann auch in einer Flüssigkeit Kristalle (beschreiben!) bilden, die sich absetzen, meist in der Kälte wesentlich mehr als in der Hitze (heißlösliche Stoffe: sehr ausgeprägt bei KCl, minimal bei NaCl). Muss man alles beschreiben. Es kann auch zäh werden in der Kälte: eine ebenfalls wichtige Eigenschaft. Und viele Produkte ändern auch temperaturabhängig ihre Farbe, ihren Geruch oder andere Eigenschaften.

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Kommentar von ThomasJNewton
17.02.2016, 23:27

OK, wenn es ein Erlenmeyerkolben ist.

Aber darauf muss man erst mal kommen.

Und dann kommen Fragen zu Gläsern (Becher, Reagenz, Deck), Schalen (Petri, Muschel) und ...

2

Je nachdem was du bestimmen willst kann die Hitze das Ergebnis anschließender Messungen verfälschen.
Außerdem musst du den Kolben hin und wieder anfassen und rumtragen. Macht mehr Spaß wenn er nicht Kocht...

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