Warum muss man beim Finanzamt (zu viel) vorauszahlen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Vorauszahlungen werden durch das Finanzamt per Vorauszahlungsbescheid festgesetzt und bemessen sich nach der Einkommensteuer des letzten Veranlagungszeitraums und werden für den laufenden Veranlagungszeitraum nach der Höhe der Steuer festgesetzt, die der Steuerpflichtige voraussichtlich schulden wird.

Dabei wird die Einkommensteuer nach Anrechnung der Steuerabzugsbeträge wie Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen herangezogen.

Man kann auch einen formlosen Antrag stellen, um die Vorauszahlung zu senken, wenn man glaubhaft darlegen kann, daß sie zu hoch ist.

Wäre froh, wenn das Finanzamt solche Peanats von mir verlangen würde.

Da ich auch Vorauszahlungen zu entrichten habe weiß ich, daß Du einen Vorauszahlungsbescheid bekommen hast. Wir kennen den nicht. Laß Dir den Bescheid von jemand vorlesen der der deutschen Schriftsprache mächtig ist. Dann bist Du schlauer.

https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Finanzamt-Zuschlag-fordert-article18194131.html

"Denn mitunter fallen die geforderten Summen deutlich höher aus als die Nachforderung fürs vergangene Jahr. Dabei muss man sich aber genauer ansehen, wie der Steuerbescheid zusammengesetzt ist. Vielleicht haben einmalige außergewöhnliche Belastungen die Steuer gesenkt, vielleicht hat man Kirchensteuer zurückbekommen? Solche Faktoren sind für die Berechnung der künftigen Einkommensteuer irrelevant."

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Hallo Zusammen,

ich checke gerade die Finanzen meiner Oma durch.

Sie ist Rentnerin und hat monatlich ca. 1400 Euro Rente + 250 Euro Witwen Rente.

Eine Steuererklärung muss Sie nicht mehr machen. Sie ist ca. 4 Jahre Rentnerin.

Sie hat ein Sparkonto bzw. einen Sparvertrag bei der Volksbank, welcher satte Bonuszahlungen (Kapitalerträge) erwirtschaftet. Es wurde versäumt ein Freistellungsauftrag (jährlich 801 Euro für Singles) einzurichten. Bei der Bank hat Sie auch keiner darauf aufmerksam gemacht. So führt die Volksbank jährlich auf die erwirtschafteten Zinsen & Boni fleißig die Kapitalertragssteuern + Soli + Kirchensteuer an das Finanzamt automatisch ab.

Auflistung:

Im Jahr 2014 gab es ca. 400 Euro Boni (Zinsen), davon wurden ca. 111 Euro Kapitalertragssteuer an das Finanzamt automatisch abgeführt.

Im Jahr 2015 gab es ca. 425 Euro Boni (Zinsen), davon wurden ca. 118 Euro Kapitalertragssteuer an das Finanzamt automatisch abgeführt.

Im Jahr 2016 gab es ca. 450 Euro Boni (Zinsen), davon wurden ca. 125 Euro Kapitalertragssteuer an das Finanzamt automatisch abgeführt.

Im Jahr 2017 gab es ca. 475 Euro Boni (Zinsen), davon wurden ca. 132 Euro Kapitalertragssteuer an das Finanzamt automatisch abgeführt.

Wären nach meinem Ermessen ca. 486 Euro zu viel gezahlten Ertragssteuern weil die jährlichen Erträgte jeweils unter dem Pausch-Betrag von 801 Euro fallen.

Wichtig: Der Sparvertrag ist der einzige Vertrag meiner Oma, der Kapital erwirtschaftet. Also es werden daneben keine weiteren Zinsen oder Sonstige Erträge erwirtschaftet.

 

Wie gehen wir nun am Besten vor, sofern überhaupt noch was zu machen ist?

Für 2018 haben wir direkt einen Freistellungsauftrag bei der Volksbank eingereicht.

 

Über jede Hilfestellung freue ich mich.

Beste Grüße

Sven

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