Warum muss im Gärungsröhrchen Wasser drin sein? - Weinherstellung

...komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Ein Gärröhrchen oder Gärspund ist eine Form eines Gärverschlusses. Weitere Bezeichnungen dafür sind Nessler´sche Gärröhre, oder einfach Gärröhre, Gärrohr, Gärpfeife, Gärglas, Gäraufsatz, oder Spunden.

Es handelt sich um ein meist doppelt U-förmig gebogenes Rohr aus Glas oder Kunststoff auf einem gelochten Korken oder Gummistopfen. Bei der Herstellung vergorener Getränke wie Wein, Met, Apfelwein oder Bier verschließt es die Öffnung des Gärballons oder Maischegefäßes. Es ist so konstruiert, dass beim Gärprozess freigesetztes Gärgas, hauptsächlich Kohlenstoffdioxid, zwar aus dem Behälter entweichen, Luft bzw. Sauerstoff jedoch nicht von außen eindringen kann, dafür steht das Wasser in dem Rohr. So lässt sich eine Oxidation des Mosts oder der Maische zu Essig verhindern.

Wikipedia

Das Wasser dient als Verschluss des Röhrchens, bzw. das Fasses oder Tanks. Das Kohlendioxid, welches bei der Gärung entsteht soll entweichen, es soll jedoch auch verhindert werden, dass zuviel Sauerstoff in den Tank gelangt. Gruß Mel.

Solange es noch im Gärungsröhrchen blubbert, ist die Gärung noch am tun. Es ist also ein ganz einfache Einrichtung mit dem man das Ende des Gärungsprozess ablesen kann. Der Luftabschluss ist eigentlich unwichtig, da ohnehin keine Luft durch ein dünnes Belüftungsrohr eintreten kann.

Das hat den gleichen Grund, weshalb auch Abwasserrohre im Knierohr Wasser stehen haben.

Der Grund wurde hier zwar schon mehrfach genannt. Ich möchte Ihn aber nochmals kurz fassen.

Die Gärgase müssen dem behältniss entweichen können, sonst platzt er, es sollten/DÜRFEN aber keine Pakterien und Keime (normal in unserer Luft) hinein, da diese sonst den Gärprozess verhindern und das Halbvergohrene kippt also kaputt geht.

Sonst kommt Luftsauerstoff rein! Dann atmet die Hefe statt zu gären.

Damit das Milieu anaerob bleibt und keine Keime in den Ballon gelangen. ;o)

damit das co2 rauskann, aber keine luft rein...ist ne art ventil

Damit kein Sauerstoff an das Gärgut kommt, sonst gibt es höchstens Essig.

Wenn du es genauer wissen willst: www.fruchtweinkeller.de

Dort sitzen die Gärexperten. ;)

Hefe mit Sauerkirschsaft in Kolben mit Stopfen und einem besonderen Gärungsröhrchen.

Ach, ob das funktioniert und vor allen Dingen trinkbar ist, darauf würde ich nicht wetten, vor allen Dingen, wenn ihr normale Backhefe genommen habt.

Aber gären an sich wird es wohl. :)

0
@Ichbineinfachso

Backhefe?!?

Ratet mal, warum es zur Weinherstellung Reinzuchthefen gibt ...

Natürlich kann man Wildhefengärungen machen, aber ... uh, wat´n Schädel! ;o)

0

damit der Überdruck (CO2) entweichen kann ohne das luft an den wein kommt

Was möchtest Du wissen?