Warum muss ich bei Tieren immer weinen und bei Menschen nicht?

13 Antworten

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Du hast selber einen Hund und stellst Dir vor, wie es Dich treffen wird, wenn der mal stirbt. Vielleicht hast Du es auch schon mal ertragen müssen.

Deine Verwandten sind nicht bei Dir im Haus und Du vermisst sie im täglichen Leben nicht. Das Tier hingegen fehlt Dir jede Sekunde.

Wenn jemand sterben würde, mit dem Du zusammenlebst, dann wirst Du denjenigen vermissen und würdest trauern, weil der geliebte Mensch nicht mehr da ist.

Mir geht's übrigens auch so. Wenn ich mitbekomme, dass ein Hund gestorben ist, dann kommt der Verlust meiner zwei verstorbenen Dobermannhündinnen wieder hoch und ich muss weinen.

Du hattest zu Deinen Verwandten keine besondere Verbindung oder keine Gemeinsamkeiten. Zu Tieren fühlst Du Dich hingezogen oder hast einen guten Bezug zu ihnen.

Tiere sind wie Familienmitglieder und schenken dem Menschen sehr viel, sie ersetzen aber kein Gespräch, wie es mit einem Menschen möglich und auch wichtig ist, um nicht zu vereinsamen.

Wie Du mit Deiner Trauer umgehst, ist Deine Sache. Ich denke mal, dass Deine Verwandten Dir nicht so nahe standen, dass Du wegen ihnen weinen musst.

Ob Du Tiere lieber magst als Menschen, musst Du auch selber wissen. Auf jeden Fall geht es mir manchmal auch so, dass ich wegen verstorbenen Verwandten weniger trauere, als um ein Haustier, mit dem ich Tag für Tag zusammen lebe und ich persönlich finde das fast normal.

Hi, das liegt daran weil du Tiere liebst. Das ist bei mir genauso. Wenn ich sehr wie Tiere leiden oder im Sterben liegen oder gestorben sind breche ich sofort in Tränen aus als ob das mein Tier wäre. Bei Menschen tut mir das vielleicht leid falls r die Leute die trauern aber mehr beschäftigt mich das nicht. Sei froh. Daran sieht man das du Tiere liebst. Und wie man so schön sagt: An Tieren sieht man ob ein Mensch ein Herz hat

Ob du Tiere lieber magst als Menschen, musst du selber beurteilen. Dass du, wenn ein Mensch stirbt, nicht trauern kannst, kann natürlich auch mit der Angst vorm eigenen Tod zusammenhängen und mit der Verdrängung dieser Angst.

Ein Tier - so gern du es hast - ist dir so unähnlich, dass du dich nicht so stark identifizieren kannst und deshalb die Trauer zulassen.

Bei Menschen Trauer ich natürlich auch, nur ohne weinen

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