warum muss ich 522 euro grundsteuer bezahlen, im jahr?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das scheint definitiv zu hoch. Fordere vom Vermieter Belegeinsicht (oder ersatzweise Kopie des Grundsteuerbescheides gegen Kostenerstattung). Verweigert er Belegeinsicht, ist der Betrag nicht fällig. Lege also zunächst schriftlich Einspruch gegen die Abrechnung ein (mit Begründung) und bitte um Termin für Einsichtnahme.

in der jahresabrechnung steht:gesamtfläche 3048qm, mietfläche 105qm,grundsteuer wie gesagt 522 euro,es handelt sich um einen gebäudekomlex mit mietwohnungen und gewerbliche einrichtungen wie kino,kneipe,ärzte usw müsssen wir jetzt nur für unsere wohnung bezahlen oder anteilig von den 3048qm? vorher hatten wir in einem zweifamilienhaus gewohnt und hatten in einer 94qm grossen wohnung 108 euro grundsteuer bezahlt und jetzt fast das 5fache,ich verstehe die welt nicht mehr.

0
@wolfmarc

Gewerbe und Wohnungen werden unterschiedlich hoch besteuert. Der Vermieter muss also zunächst die Flächen des Gewerbes und deren Steuern herausrechnen. Aus dem Verbleib der Wohnfläche und deinem Anteil ergibt sich dann die von dir zu zahlende Steuer. Ich zahle z. B.für 76 m² 115 Euro/a, also ca. 1,50 Euro/m². Die Hebesetze sind natürlich unterschiedlich in den Kommunen. Setzen wir bei dir gleiches voraus, wären ca. 160 Euro fällig aber keinesfalls 522 Euro.

0

Schreib den Vermieter an oder ruf ihn an und bitte ihn um Einsicht in die Belege. Dann schau genau in den Grundsteuerbescheid, der Betrag erscheint mir auch sehr hoch.

Seid ihr in einen anderen Ort gezogen? Die jeweilige Gemeinde kann einen Hebesatz auf den Steuermessbetrag= Grundwert "aufschlagen" ... dadurch sind die Grundsteuern auch nicht überall vergleichbar. Die Hebesätze findest du im Internet auf den Seiten deiner Gemeinde - googel nach Hebesatz Grundsteuer xxxxx. Hier als Beispiel mal Berlin: http://www.berlin.de/sen/finanzen/steuern/themen/gesetz.html

Der Betrag erscheint mir sehr hoch. Lass Dir mal den Grundsteuerbescheid zeigen, der Mieter hat das Recht in alle Unterlagen der BK-Abr. Einsicht zu nehmen. Hilfsweise würde ich schriftlich Widerspruch einlegen und die Vorlage fordern.

Nebenkostenabrechnung bei Wohnrecht

Hallo,

Ich habe für eine Wohnung im Zweifamilienhaus ein lebenslängliches unentgeltliches Wohnungsrecht, nicht übertragbar geerbt.

Wie sieht es mit der Nebenkostenabrechnung? Es gibt eine Ölheizung und nur eine Hauptwasseruhr.

Ich möchte nur meine tatsächliche Kosten bezahlen. Muss der Inhaber auf eigene Kosten das ganze Haus mit Heizkostenmessgeräten und Kalt/Warmwasser Zähler ausrüsten?

An welchen Kosten muss ich mich beteiligen? Danke für alle Tipps.

robin71

...zur Frage

Kurze Frage zur Nebenkostenabrechnung: Insbesondere Grundsteuer

Hallo Zusammen,

ich habe eine kurze Frage bezüglich meiner heute erhaltenen Nebenkostenabrechnung. Mir ist schon klar, dass Grundsteuer auf die Mieter umgelegt werden kann, aber ich bin erschrocken über den extremem Anstieg dieses Postens. Im Jahr 2013 wurde die grundsteuer mit 2200 Euro veranschlagt und umgelegt, diese Abrechnung beträgt dieser Posten bereits satte 3600 Euro. Wie kann das sein? Wenn das so weiter geht, dann zahle ich nur noch Grundsteuer. Auch alle anderen Posten wie Gebäudeversicherung etc sind exorbitant gestiegen. Wie soll man sich hier verhalten und wie kann das sein?

Danke für Eure Hilfe :)

...zur Frage

WBS Wohnung- Grundsteuer - In diesem Jahr soll ich plötzlich die doppelte Grundsteuer zahlen, weil die Mietwohnung öffentlich nicht mehr gefördert wird?

Ich habe eine Wohnung mit WBS-Schein angemietet. In diesem Jahr soll ich laut Nebenkostenbrechnung € 297,00 bezahlen an Grundsteuer. Die Jahre davor waren es immer so ca. 130,00 €. Kann ich dagegen was tun? Die anderen Häuser (direkt gegenüber von mir von der gleichen Wohngenossenschaft) bezahlen noch den alten Betrag. Nur diese eine Mietwohnung kostet halt auf einmal mehr.

...zur Frage

Grundsteuer ist umlagefähig, Eigentümer geht in Vorleistung

Ich finde einfach nicht die Antwort auf diese Frage: der Eigentümer (Vermieter) bezahlt den Grundsteuerbescheid für ein laufendes Jahr. Nach Ablauf des Jahres macht er die Nebenkostenabrechnung für seinen Mieter, die auch die Grundsteuer be-inhaltet, die er vorgeleistet hat. Der Mieter hat im abgelaufenen Jahr zwölf Nettomieten und zwölf Nebenkostenvorauszahlungen geleistet. Nun mit der Nebenkostenabrechnung hat er entweder zuviel NK bezahlt und ein Guthaben, das ihm erstattet (überwiesen) wird oder er hat zu wenig NK bezahlt und muß nachzahlen. Für mich haben jetzt beide, Mieter und Vermieter, Grundsteuer bezahlt. Für mich sind die NKvorauszahlungen Gelder, die dem Mieter "gehören" und über die der Vermieter keine Verfügung hat. Wie bekommt denn der Eigentümer seine (bezahlte) Grundsteuer zurück? Wo ist mein Denkfehler?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?