Warum muss eine längst überholte Theorie aus dem 19.Jahrhundert noch heute dafür herhalten, die Schöpfung zu widerlegen?


12.02.2020, 15:37

Berichtigung:

Die Evolutionstheorie erklärt nur die Entwicklung des Lebens, nicht die Entstehung. Zur Vertiefung bitte nachlesen unter "was Darwin nicht wusste"; das ist zwar eine christliche Fundi-Seite, aber die bringen das sachlich und informativ.

37 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nichts, absolut gar nichts spricht gegen eine Schöpfung. Eine sehr kluge Frage.

(während rein alles, besonders der gesunde Menschenverstand und die Wahrscheinlichkeit dafür sprechen.)

Mit großen INteresse bin ich auf Antworten gespannt, die die Schöpfung widerlegen.

Nichts, absolut gar nichts spricht gegen eine Schöpfung.

Damit hast DU eine Behauptung aufgestellt, nun liegt es an DIR, diese zu BElegen, und nicht an uns, diese zu widerlegen.

Ich bin gespannt :-)

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@Orothred23

Gerne, nur zweifele ich daran, daß du meine Beweise akzeptierst. Gib mir ein bis zwei Tage Zeit.

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@leduard

Ich akzeptiere alle Beweise, die solche sind....nur wirst du mir die nicht bringen können, auch nicht in zehn Jahren :-)

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@leduard
nur zweifele ich daran, daß du meine Beweise akzeptierst

Wenn es tatsächlich Beweise sind, dann werden sie auch akzeptiert. Versprochen! Aber da es keine derartigen Beweise gibt, werden da auch keine kommen. Natürlich lasse ich mich gerne überraschen. Und das gilt sicherlich auch für die Verleiher des Nobelpreises.

Gib mir ein bis zwei Tage Zeit.

Interessant. Wenn doch deiner Ansicht nach "rein alles" dafür spricht, warum brauchst du dann ein bis zwei Tage, um etwas zu nennen? Ein altbekanntes Ausweichmanöver.

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Seufz. Man kann die Behauptung eines Übernatürlichen Eingriffs nicht widerlegen. Das ist nun mal nicht falsifizierbar. Deshalb ist die sogenannte "Creation Science" ja auch keine Wissenschaft. Siehe auch

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Russells_Teekanne

Das ganze funktioniert anders herum. Du musst Belege für deine Behauptung liefern. Viel Erfolg...

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Die Schöpfung wurde schon oft widerlegt, nur wird sie nach einer Widerlegung so abgeändert, dass die Widerlegung ungültig sind.

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Nichts, absolut gar nichts spricht gegen eine Schöpfung.

Zunächst einmal spricht nichts dafür. Und so ziemlich alles spricht dagegen, dass der Menschen die "Krone der Schöpfung" ist. Diese Behauptung ist im Prinzip eindeutig widerlegt. Und wenn ich mich nicht irre, ist sie doch irgendwie der Kern der meisten Schöpfungsvorstellungen.

während rein alles, besonders der gesunde Menschenverstand und die Wahrscheinlichkeit dafür sprechen

Was spricht denn alles dafür? Ein Punkt würde mir da bereits genügen. Warum spricht die Wahrscheinlichkeit dafür?

Mit großen INteresse bin ich auf Antworten gespannt, die die Schöpfung widerlegen.

Da muss man nichts widerlegen, weil eben nichts dafür spricht. Oder muss ich etwa auch widerlegen, dass mein Auto NICHT jede Nacht von Kobolden kurzgeschlossen, von diesen quer durch Deutschland gefahren, und dann morgens, nachdem der Kilometerstand manipuliert und der Tank wieder aufgefüllt wurde, rechtzeitig wieder auf seinen Parkplatz gestellt wird?

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Für die Wissenschaftsgläubigen, insbesondere die Materiegläubigen, ist allein das Wort Schöpfung schon ein rotes Tuch. Was spricht eigentlich dagegen, Schöpfung und Wissenschaft miteinander zu verbinden?

Selbst die katholische Kirche zeigt sich in dieser Hinsicht aufgeschlossen, nicht aber die linientreuen Darwinisten. Was das engstirnig interpretierte Darwinsche Gedankengebäude in Form der Ideologie des Sozialdarwinismus anrichtet, ist erschreckend.

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@Ubald

Der Sozialdarwinismus hat nichts mit der Evolutionstheorie zu tun, aber Evolutionsleugner agitieren gerne gegen die Evolutionstheorie.

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@Ubald

Es gibt durchaus auch Evolutionsbiologen, die religiös sind. Glaube und Religion müssen sich nicht ausschließen und dass alle Evolutionsbiologen Gott leugnen, ist einfach nicht wahr.

Selbst die katholische Kirche zeigt sich in dieser Hinsicht aufgeschlossen

Richtig, übrigens hat die katholische Kirche keinerlei Probleme damit, die Evolutionstheorie als Faktum anzuerkennen! Anscheinend hat selbst die ewiggestrige katholische Kirch inzwischen begriffen, dass an der Evolutionstheorie schlicht und ergreifend kein Weg vorbei führt.

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@Ubald
Was spricht eigentlich dagegen, Schöpfung und Wissenschaft miteinander zu verbinden?

Die Beweislage! Die Wissenschaft hat viele Jahre versucht genau das zu machen, was Du forderst. Linne mit seiner Systematik der Lebewesen und Newton mit seinen Gesetzmäßigkeiten dachten, sie decken "Den Bauplan Gottes" auf. Je mehr wir aber gelernt haben, desto unhaltbarer wurde die Idee. Alles spricht dafür, daß es keine Götter gibt. Wir können die Welt ohne Götter besser erklären. Das "nicht wahrhaben wollen" ist also das Problem der in 200 Jahre alten Denkweisen feststeckenden Gottesgläubigen...

P.S.: Hitler und andere Katholiken haben Darwin absichtlich und gründlich mißverstanden... aber das ist Dir klar und du bringst den Vergleich hier nur als Nazi-Keule, oder?

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Mit großen INteresse bin ich auf Antworten gespannt, die die Schöpfung widerlegen.

Ist gar nicht nötig. Die Menschheit hat über die Jahrtausende viele hundert Schöpfer, Götter, Erschaffer erfunden. Für keinen einzigen konnte sie die Existenz Belegen. Wenn es keinen Schöpfer gibt, brauchen wir über Schöpfung und all die Mythen und Wunschvorstellungen die sich draus ableiten erst gar nicht diskutieren oder?

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Du willst der Evolutionstheorie allen Ernstes vorwerfen, dass sie veraltet sei, weil Darwin sie bereits 1859 veröffentlichte, hast aber gleichzeitig kein Problem damit, die einzige wesentlich ältere Quelle (die Bibel) fundamentalistischer Evolutionsleugner als wahr zu akzeptieren?

Die Evolutionstheorie unterliegt, wie Evolution auch, einem ständigen Wandel und ist heute längst nicht mehr die Evolutionstheorie, die Darwin einst postulierte - wenngleich seine grundsätzlichen Überlegungen, das muss an dieser Stelle entschieden betont werden, bis heute Gültigkeit haben. Die moderne Evolutionstheorie, die Synthetische Evolutionstheorie, erweitert Darwins Theorie der natürlichen Selektion und der Abstammung der Arten durch die Erkenntnisse aus der Genetik, der Populationsgenetik, der Ökologie, der Verhaltensbiologie und der Entwicklungsbiologie und gilt als das derzeit beste und vor allem einzig wissenschaftliche Modell, welches die Entstehung der Arten in befriedigender Art und Weise erklären kann.

Die Evolutionstheorie als vollständiges Erklärungsmodell für die Entstehung und Entwicklung des Lebens ist längst widerlegt.

Das ist schlicht und ergreifend eine riesengroße Lüge. Die Evolutionstheorie ist durch zahlreiche empirische Fakten hinreichend belegt, um sie als Wahrheit akzeptieren zu können (kleiner aber feiner Unterschied zum allgemeinen Sprachgebrauch: eine wissenschaftliche Theorie ist keine bloße Vermutung, sondern kann praktisch als Fakt, als Wahrheit angesehen werden, wird durch empirische Belege gestützt, ist falsifizierbar und erlaubt das Treffen von Vorhersagen).

Bitte erspart mir die Frage nach Beweisen und Belegen; die gibt es dafür wie Sand am Meer.

Ähm nein, die gibt es nicht. Deshalb frage ich: ja, wo sind denn die Beweise und Belege für deine krude Behauptung? Tatsächlich gibt es nicht einen einzigen Beleg, der der Evolutionstheorie widersprechen würde!

Die Evolutionstheorie erklärt nur die Entwicklung des Lebens, nicht die Entstehung.

Das ist zwar grundsätzlich richtig, Evolutionsbiologen beschäftigen sich aber auch mit der Frage, wie das Leben auf der Erde entstanden ist. Sie haben hierfür auch schon eine ganze Reihe von Hypothesen aufgestellt, die ohne ein schöpferisches Eingreifen auskommen und plausibel sind, teilweise auch durch Experimente gestützt. Endgültig durchsetzen konnte sich noch keine Erklärungsmöglichkeit. Eine der ersten, die heute aber als eher unwahrscheinlich angesehen wird, und bis heute die wohl bekannteste von ihnen ist die Ursuppen-Hypothese. Gegenwärtig am plausibelsten ist die Hydrothermal-Hypothese, wonach das Leben an hydrothermalen Quellen im Urozean entstanden sein soll (für weitere Erläuterungen, die Hydrothermal-Hypothese habe ich u. a. hier bereits erläutert:https://www.gutefrage.net/frage/wie-war-die-entwicklung-von-der-anorganischen-welt-zu-den-ersten-primitiven-lebewesen#answer-327388082).

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Biologiestudium, Universität Leipzig
Die Evolutionstheorie als vollständiges Erklärungsmodell für die Entstehung und Entwicklung des Lebens ist längst widerlegt.

Deine These ist schon im ersten Satz falsch... die Evolutionstheorie kann weder noch will sie die Entstehung des Lebens erklären. Das verwechselst Du mit Abiogenese / der Theorie der Entstehung des Lebens. Das hast Du ja mittlerweile hastig ergänzt...

Der nächste Fehler ist, daß eine Wissenschaftliche Theorie - im Gegensatz zu irgend welchen Glaubensdogmen - keinen Anspruch darauf erhebt vollständig zu sein. Es kann lediglich darum gehen die bei aktueller Faktenlage beste Erklärung zu liefern. Eine kleinie Unstimmigkeit ist also keine Widerlegung, sondern erstmal nur ein Grund, über die Theorie nachzudenken und sie noch besser zu machen.

Um eine Theorie zu widerlegen muß eine bessere Theorie her. Also eine die alles bisher bekannte mindestens genau so gut erklärt, ein par Dinge besser erklären kann und überprüfbare Vorhersagen ableiten läßt. Überprüfungen bei denen die alte Theorie daneben liegt und die neue richtig.

Mir wäre keine Bekannt.

Einfach so "Schöpfung" in den Raum werfen hilft nicht. Die Idee hatte die Wissenschaft schon mal. Hat man verworfen zu Gunsten von Theorien wie der Evolutionstheorie die unsere Realität besser erklären können.

Vielleicht sollstest Du Dich - bevor Du hier der ganzen Welt krude Ideen hinwirfst und nicht mal Belege bringst - mit den Grundlagen und Begriffen beschäftigen, die Du kritisieren möchtest???

Heißt es in der Bibel nicht Du sollst nicht lügen? Warum besteht dann deine "Frage" nur aus Lügen:

  • Du hast keine These aufgestellt, sondern nur uralte Propaganda nachgeplappert.
  • Die Evolutionstheorie ist kein Erklärungsmodell für die Entstehung des Lebens.
  • Die Evolutionstheorie ist kein vollständiges Erklärungsmodell für die Entwicklung des Lebens. Keine naturwissenschaftliche Theorie erhebt einen Anspruch auf Vollständigkeit.
  • Eine "mechanistische Wissenschaft" existiert nicht, außer als Kampfbegriff.
  • Es gibt keine einzige Widerlegung der Evoutionstheorie.

Also bestätigt sich mal wieder, dass Gläubige sich nicht an die Gebote gebunden fühlen, weil sie ja gläubig sind.

Gegen eine Schöpfung spricht, dass nichts, gar nichts, nicht der Hauch einer Spur oder die Spur eines Hauchs für sie spricht.

Wenn du auch nur ein Promille der Anforderungen, die du an die Evolutionstheorie stellst, an die Schöpfungs"these" stellen würdest, ehrlich und aufrichtig, könntest du diese nicht vertreten. Aber was schrieb ich eingangs über deine Ehrlichkeit?

Na, schau dich doch selber an! Was ist mit deiner Ehrlichkeit? In deinem Schädel existiert nur Technik, alles andere wäre Zauberei, und damit unmöglich.

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@Ubald

Und schon wieder eine Lüge. Schäm dich! Und deinem Glauben gemäß bereite dich auf die Hölle vor! Denn egal welchem Glauben du angehörst oder nicht angehörst bist du ein schlechter Mensch. Durch und durch verlogen und verkommen. Niemand braucht dich, außer als schlechtes Beispiel.

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"Bitte erspart mir die Frage nach Beweisen und Belegen; die gibt es dafür wie Sand am Meer"

Dann müsstest du diese ja auch nennen können...

"Aber was spricht gegen eine Schöpfung? "

Eine Schöpfung im abstrakteren Sinne (a la Gott hat das Universum erschaffen oder Gott hat alles so arrangiert, dass sich selbständig Leben entwickeln kann usw) nichts,p gegen eine kreationistsche Schöpfung sprechen Rudimente und auch sinnlose, unnötig komplexe und ineffiziente Strukturen: Wer die Welt so fein aufeinander abgestimmt hat, muss zweifelsohne eine Genie sondergleichen sein - und ein solches Genie würde es dann nicht hinbringen, ein z.b. besseres Knie zu designen? Also etwas, das jeder Erstsemestler der Ingenieurswissenschaften besser hinbringen würde?

s.o.

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