Warum müsst ihr Muslime euch immer um jedes kleinste Detail Gedanken machen, das ist völlig übertrieben?

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Support

Lieber ManuTheMaiar,

"ihr Muslime" ist schon sehr verallgemeinernd. Bitte in zukünftigen Fragen nicht auf Grund beispielsweise einer Religion pauschalisieren.

Herzliche Grüße

Howard Xaver vom gutefrage.net-Support

28 Antworten

Ich verstehe zumindest deine Ansichten, auch wenn die Aussage an sich natürlich sehr verallgemeinernd ist und sich eigentlich nur auf sehr gläubige und konservative Muslime bezieht.

Du führst diese Frage vermutlich auf hier gestellte Fragen folgender Art zurück:

"Ist es haram Luft einzuatmen, wenn der Wind nicht aus Richtung Mekka kommt?"

"Ich bin über einen Hundehaufen gestiegen in dem möglicherweise Schweinefleisch war. Ich bin aber nicht hineingetreten. Ist es eine Sünde?

"Muss ich die Ganzkörperwaschung wiederholen, nachdem ich Darmwinde habe fahren lassen?"

"Schlägt Allah mich mit Blindheit wenn ich einer Frau auf den Hintern gucke? Ich habe sofort weggeguckt und ihn um Verzeihung gebeten"

Bei solchen Fragen kann man durchaus den Eindruck bekommen, konservative Muslime müssten hochgradig neurotisch sein, an einem pathologischen Waschzwang und chronisch schlechtem Gewissen leiden, weil sie ständig fürchten, ein Gebot zu verletzen

Diskrepanz

Eine solche extreme Reglementierung alltäglicher Handlungen ist mit den westlichen Vorstellungen vom Recht auf Selbstentfaltung nicht vereinbar.

Umgekehrt wird der Westen von streng gläubigen Muslimen häufig als "gottlos" angesehen, weil hier nicht alles nach religiösen Geboten läuft.

Das Problem

Das Problem liegt meiner Meinung nach darin, dass konservative Muslime den Quran und die Hadithen nahezu wortwörtlich auslegen und nicht auf die Idee kommen, eine zeitgemäße, moderne Interpretation zu wagen.

Auch viele Geistliche der arabischen Welt sind nicht gerade ein Vorbild für modernes Denken, sondern verbreiten religiöse Lehren, etwa über die Beschaffenheit des Mondes ("Mondspaltung"), die jeder wissenschaftlichen Erkenntnis widersprechen.

Würde man den Islam in einer Art und Weise interpretieren und ausleben, die der Lebensrealität des 21. Jahrhunderts entspricht, würden auch derart infantile Fragen von Muslimen entfallen.

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Kommentar von Timessquare
06.07.2016, 00:38

Ich glaube eher 3 von den hier aufgeführten Fragen sind schlichtweg Trollfragen .

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Kommentar von PlueschTiger
06.07.2016, 10:38

Das Problem liegt meiner Meinung nach darin, dass konservative Muslime den Quran und die Hadithen nahezu wortwörtlich auslegen und nicht auf die Idee kommen, eine zeitgemäße, moderne Interpretation zu wagen.

Das kuriose ist eigentlich das selbst eindeutige dinge des Quran hinterfragt werden, sie werden noch extremer Interpretiert als sie eh schon sind. Es gibt einige dinge welche, wenn man den Quran wörtlich nimmt, weit weniger extrem sind als sie gemacht werden. Beispiel wäre die 5 Gebete Pflicht. Selbst der Quran schreibt das es auch ausnahmen gibt, sollten die 5 nicht möglich sein, selbiges gilt für die Waschungen.

Ich denke eher das jenes Problem das ist, das Menschen, Geistliche die Regeln so uminterpretieren wie sie diese für Richtig halten, das sieht man an Gruppen wie die IS und Al Quaida. Anders kann es nicht sein, das gar Heiligste Regeln des Islam verletzt werden und das mit verweis auf den Quran.

3

Der Gedanke hinter dieser Frage ist genau der Grund, aus dem ich als Kind mit ca. 12 Jahren aufgehört habe, zu glauben (bin "evangelisch erzogen" worden, jedenfalls in Maßen). 

Es gab noch nicht mal Vorgaben von meinen Eltern oder sonstwem, sondern ich habe mir aus dem, was ich so hörte und las selbst Schlüsse gezogen und habe eine Zeit lang jedes Mal um Vergebung gebetet, wenn ich etwas falsch gemacht hatte (keine religiösen Vorgaben, sondern Dinge, für die man als Kind Ärger bekommt). Ich habe zu der Zeit versucht, die Bibel ganz zu lesen, weil das angeblich ein Verwandter in meinem Alter auch gemacht hatte. Nicht aus religiösen Gründen, mehr als Projekt/ Herausforderung. Ich kam zwar nicht weit, und viele sagten mir später auch, dass ich quasi an der falschen Stelle angefangen hatte zu lesen, aber was ich las war: Gott ist unberechenbar und man kann quasi nichts richtig machen; im Gegenteil: Wer sich bemüht wird noch "bestraft".

Ich fand dann diese ganze Idee, sowohl die Idee, dass gerade derjenige, der sich besondere Mühe gibt, Nachteile gegenüber anderen hat, die fröhlich "in Sünde" leben, als auch meine Idee, ständig für "Sünden" um Vergebung bitten zu müssen, um später noch mal in den Himmel zu kommen, so absurd und stressig, dass ich die ganze Idee von Gott verworfen habe. Dazu kam allerdings noch, dass wir einen Dorfpastor hatten, der Bibelgeschichten immer wie Märchen erzählte und nie interpretierte, sondern immer wörtlich übermittelte und wörtlich daran zu glauben schien, was als extrem naiv rüberkam.

Ich hörte dann auf mit dem Glauben, den Zweifeln, den Ängsten, etwas falsch zu machen, eine Sünde zu begehen, irgendwann "bestraft" zu werden, indem ich nicht in den Himmel kommen würde  - ja, ich weiß, dass die meisten Christen nicht in diesen Bahnen denken! - und das war sehr befreiend. 

Mir fiel später auf, dass es zwei Arten von Christen in Deutschland gibt: Diejenige, die fröhlich, aber meist "ungebildet" glauben und denen es mit der Religion gut geht, und diejenigen, die die Bibel fast auswendig lernen, alles richtig machen wollen und ein riesiges Regelwerk vor sich sehen, aus dem sie alle möglichen Ge- und Verbote ableiten (auch welche, über die Experten streiten würden, wie "Yoga ist Teufelswerk" :-/) und die damit ihr eigenes Leben stark einschränken und oft versuchen, das auch anderen aufzudrücken. Diese Leute haben durch ihre Vorgaben ein viel eingeschränkteres, stressigeres Leben mit mehr Sorgen: Mache ich alles richtig? Muss ich mich mehr anstrengen? Darf ich das? Sollte ich das anders machen?

Einige glauben an das Paradox, dass man je gottgefälliger lebt, desto schlechter es einem geht. Nach diesem Glauben müsste man danach streben, dass es einem möglichst schlecht geht - kein Geld, keine Anerkennung, keine Freude im Leben - damit man später im Himmel belohnt wird. Obwohl man die Haltung aus dem Mittelalter kennt, kann man sie wohl auch aus der Bibel ableiten und sie verdirbt einem doch den Spaß am Leben. Statt mit dem, was man hat, auch wenn es wenig ist (nicht nur materiell, sondern auch Sorgen, große Aufgaben wie Pflege von stark Pflegebedürftigen etc.) zurecht zu kommen und das Leben trotzdem so gut es geht zu genießen, sonnen sich diese Menschen in dem Gedanken, dass sie quasi bessere, geliebtere Christen sind, je schlechter es ihnen geht. So ein Gedanke ist doch langfristig sehr belastend.

Gläubige Menschen argumentieren oft so, wie man es hier in den Antworten findet: Man dürfe sich nicht die Rosinen rauspicken, sondern müsse alle Vorgaben der Religion beachten!

Dabei übersieht man mMn, dass auch die Bibel (und vermutlich der Koran) sich mehrfach widerspricht und außerdem zu einer Zeit geschrieben wurde, als völlig andere Probleme als heute bestanden und ganz andere Maßstäbe galten und ganz anderes Wissen zur Verfügung stand! Von der Bibel weiß man, dass selbst die älteste (ganze) Fassung nicht das Original ist, sondern die griechische Übersetzung, die meines Wissens nach mündlichen Überlieferungen aufgeschrieben wurde und dass es viele Übersetzungsfehler gab (Maria: eine junge Frau, keine Jungfrau!). Trotzdem glaubt man an seine Version, die von dieser "Urfassung" ja noch stark abweicht.

Der Koran mag vielleicht enger am Original sein als die Bibel und weniger frei übersetzt worden sein, aber auch er wurde doch in einer Zeit und von Menschen geschrieben, die weit von uns entfernt sind bzgl. Lebensweise, Wissen, Möglichkeiten, Problemen. Vieles wie bestimmte psychologische Probleme ist sicher universell, anderes, wie Steinigung, in den meisten heutigen Ländern stark veraltet.

Aus meiner Sicht wurden Bibel und Koran aufgrund der Zeiten, in denen sie verfasst wurden, für eine Leserschaft geschrieben, die nicht im Internet fragen kann, die keine ausgearbeiteten, für alle gültigen (Staats-) Gesetzte hat und die einfach Führung suchte oft auch bei ganz irdischen Problemen (was soll ich machen, darf ich das, welche Lösung könnte es geben). Heute haben wir allerdings Gesetze und können jederzeit im Internet fragen, wenn wir unsicher sind, was wir machen sollen. Wir könnten uns auch am Koran (oder der Bibel) orientieren, aber wir müssen das nicht, wir hätten viele Alternativen. Das wird oft übersehen.

Aus meiner Sicht sollte eine Religion hilfreich und Leitlinie sein. Wenn sie nicht mehr hilfreich, sondern stressig wird, und statt eine Leitlinie, die eine Richtung vorgibt, zum unumstößlichen, schwer einzuhaltenden Regelwerk wird, dann sollte man überdenken, ob man wirklich danach leben will und ob das tatsächlich vom Verfasser der Texte oder halt "Gott" so gedacht ist. Ob man sich nicht evtl. in strengen Vorschriften verrennt.

Je nach Haltung ist es einfacher, wortgetreu Vorgaben zu befolgen oder mit "gesundem Menschenverstand" je nach Situation zu entscheiden.

Viele religiöse Vorschriften kollidieren mit unserem modernen Leben, waren aber damals, zur Zeit ihrer Verfassung, völlig sinnvoll. Im Koran gibt es m.W. eine Stelle, in der gesagt wird, dass man sich bei bestimmten Situationen mit Sand einreiben oder enthaaren soll. Und das wurde geschrieben, weil davon ausgegangen wurde, dass die Betroffenen in der Wüste ohne Waschmöglichkeit leben. Die Frage ist: Muss man das heute wortgetreu befolgen oder würde es reichen, sich mit Wasser und Seife zu waschen?

In der Bibel steht dieses tolle Gebot, man sollte Vater und Mutter ehren. Das ist sicher sinnvoll, wenn man auf diese angewiesen ist, sonst wenig Überlebenschancen hätte (weil man etwa im Familienverband arbeitet und ohne die Arbeitskraft aller nicht erfolgreich wäre) und quasi den Eltern "gehört", wie das vor nicht allzu langer Zeit (ca. 200 Jahre?) auch hierzulande noch der Fall war. Was aber, wenn die Eltern einen misshandeln oder einschränken, Vorgaben machen, die nicht passen, z.B. bzgl. der beruflichen Laufbahn oder dem Freund/ Ehemann/ der Freundin/ Ehefrau? Soll man sich dann an die Vorgabe halten, sie "ehren" und sich selbst zurücknehmen/ unglücklich machen, nur weil das die Bibel sagt, oder soll man nachdenken und das tun, was für einen selbst langfristig sinnvoller ist? Und natürlich ist "ehren" ein sehr schwammiger Begriff, der sehr kurz oder sehr weit gefasst werden könnte. 

Ich denke, man sollte Religionen als Leitlinie verstehen - wenn man das denn möchte - aber nicht alles in Stein gemeißelt befolgen, schon gar nicht, weil irgendwelche anderen Leute im Internet das sagen. An dem Punkt, an dem ich nachfragen muss und nicht auf mein Gefühl höre und dann gegen meinen Willen/ mein Gefühl etwas mache, nur weil ich glaube, dass "Gott" das so will, sollte ich aufhören, die Religion derart streng zu befolgen und selbst nachdenken. 

Ist denn Gott ein Erbsenzähler, der nach dem Tod des Gläubigen erst mal sein großes Buch aufschlägt und sagt "wir müssen über den Ramadan 2016 reden, als du vor Sonnenuntergang ein Glas Wasser getrunken hast" oder "wie oft hast du deine Frau/ Freunde angelogen?!" Schon  an der letzten Frage sieht man, dass strenggläubiges Leben, z.B. ohne Lügen, in einer modernen Welt ziemlich unmöglich ist, weil es mit den normalen Umgangsformen gehört (z.B. "lügen" aus Freundlichkeit oder eben Selbstschutz, genormtes Lügen z.B. über Zucker- oder Alkoholkonsum oder das Gewicht etc.).

Ein ganz gottgefälliges Leben nach strengen Vorgaben von religiösen Büchern oder Glaubensvertretern ist eben mMn in der modernen Welt (fast) unmöglich, sehr schwer und macht das Leben auch schwerer, als es sein muss.

Warum soll man sich über Erbsen streiten?

Am Ende wird es für den Gläubigen, der meinetwegen ins Paradies kommt, ganz sicher nicht um Erbsen, um einzelne Verfehlungen gehen, sondern wenn überhaupt um das große Ganze, um das Bemühen, die Einstellung, die Mitmenschlichkeit. Und man kann sich bemühen, ein Leben zu führen, dass sowohl "Gott" gefällt, als auch Mitmenschen hilft, als auch einem selbst gut tut - ohne panisch zu werden bei kleinen Lebensentscheidungen. 

"Gott" in Anführungszeichen, weil man ja noch nicht mal einige darüber ist, wer Gott überhaupt ist in verschiedenen Religionen/ Auslegungen und was er eigentlich möchte. Vielleicht möchte er gar nicht, dass man sich über winzige Details ereifert und sich das Leben damit schwer macht?


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Schau dir mal das Regelwerk des Islam an. Das ist schon ziemlich umfangreich und hat Einfluss auf weite Teile des Lebens.

Wenn man durch ausgiebige Indoktrinierung wirklich glaubt, dass man für jede noch so kleine Verfehlung bestraft wird, dann achtet man auch auf Kleinigkeiten, man will ja nicht dafür leiden. 

Natürlich ist es paranoid zu glauben, dass es ein Wesen gibt, das einen jederzeit beobachten kann und immer weiß, was man gerade macht und denkt. 

Mir wäre nicht ganz wohl bei dem Gedanken dass es ein Wesen gibt, das mir beim Kacken zuschauen kann.

Das ist aber kein muslimisches Problem, es betrifft alle Religionen, nur eben in unterschiedlichem Ausmaß.

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Wenn man an den Koran glaubt, dann muss man das halt so machen. Man könnte auch fragen, warum viele, die sich Christen nennen, so Wischi-Waschi Gläubige sind und nicht mehr den Gesetzen folgen. Viele, die sich Christen nennen, scheitern ja oft schon an den 10 Geboten (vor allem an den letzten beiden). Wenn ich mir manchmal so anhöre wie die sich nach der Kirche am Sonntag über andere das Maul zerreißen ... naja, lassen wir das.

Ich finde es nur konsequent, wenn man etwas für "Die Wahrheit" hält, genau danach zu leben. Mir ist vollkommen klar, dass man da nichts falsch machen will. Das kann ich verstehen. Mir mangelt es andererseits am Verständnis dafür, wie man die Existenz eines Gottes, ohne konkrete allgemeingültige Beweise dafür zu haben, für "Die Wahrheit" halten kann, aber das ist ein anderes Thema.

Solange sich die Gesetze der Gläubigen nicht im Widerspruch zu unserer Gesetzgebung befinden habe ich da kein Problem damit. Problematisch wird es erst, wenn diese Gesetze im Widerspruch zum BGB/StGB/etc. stehen. Auf deutschen Behörden gibt es ja auch genug Korinthenkacker, die immer alles ganz genau nach Vorschrift machen, egal wie sinnvoll (oder eben nicht sinnvoll) das im konkreten Einzelfall auch sein mag. Das hirnlose befolgen von Gesetzen und Regeln ist kein Privileg der Gläubigen.

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Kommentar von dandy100
06.07.2016, 13:19

Viele, die sich Christen nennen, scheitern ja oft schon an den 10 Geboten 

Schon an den 10 Geboten?

Mach Dir mal klar, was es bedeutet, die wirklich alle einzuhalten - das ist schwer.....da ist man schon fast ein Heiliger, wenn man das schafft.

Da ist es wesentlich einfacher sich an einen dicken Katalog von zig Handlungsanweisungen für möglichst jede alltägliche Verrichtung zu halten - kann man ja auch nachschlagen, wenn man mal was vergißt.

"Wenn man an den Koran glaubt, dann muss man das halt so machen" - wie einfach!

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Am Ende ist es doch jedem selbst überlassen, wie streng er seiner Religion folgt.

Wie viele Menschen behaupten von sich, gläubig und gar religiös zu sein, aber leben nicht dementsprechend, was Ihren Glauben doch eher fadenscheinig aussehen lässt. Immerhin hätten Sie ja für ein Leben abseits der Regeln Ihrer jeweiligen Religion mit entsprechenden Konsequenzen spätestens im Jenseits zu rechnen.

Streng religiöse Menschen sind halt nur eines, tatsächlich gläubig im Sinne Ihrer Religion. Damit tun Sie aber anderen kaum weh, wen juckt es also.

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Ist doch viel einfacher einen Katalog von Vorschriften einzuhalten - die muss man ja nur möglichst auswendig lernen - als sich darüber Gedanken zu machen, wie man ein guter Mensch wird.

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Kommentar von Etter
06.07.2016, 00:07

Wenns danach geht, sollte man alle Gesetze und jede Obrigkeit abschaffen.

Und dann gucken wir mal zu, wie viele Leute sich Gedanken machen.

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Übertrieben finde ich es schon auch.

Aber ich denke mir halt so, dass sie es halt zum einen so vorgelebt bekamen und andererseits ja generell dazu erzogen werden, nur ja nicht selbständig zu denken geschweige denn zu handeln.
Viele sind aufgrund ihrer Unselbständigkeit unsicher, auch, weil sie keinen Zugang zu ihrem eigenen Gewissen haben, das meiner Ansicht nach eigentlich stets den rechten Impuls und Rat geben würde.

Und in unseren Kreisen werden Menschen eher dazu bewogen, auf ihren gesunden Menschenverstand, das eigene Gewissen zu achten und selbständig zu denken und zu handeln.

Desweiteren werden auch einige dabei sein, die einfach mal ne Frage stellen wollen, der Kommunikation wegen.
Manchmal fühlt man sich alleine......
Manchmal wünscht man sich Aufmerksamkeit.....

Grundsätzlich aber denke ich schon, dass wir alle voneinander lernen könnten, wenn wir denn wollten.
Andersartigkeit kann auch interessant und weiterführend für jeden sein.

Weiter, dass hier keiner lesen bzw. antworten muss, so sollte es also nur kurzfristig und oberflächlich eventuell mal stören, alles andere bzw. ein "mehr" ist auffällig und sollte von Betroffenen eigenverantwortlich hinterfragt werden.

Wieder andere sind sich vielleicht unsicher und froh, hier Artgenossen bis Gleichgesinnte zu finden.
Einfach, weil es gut tut.

Wer weiß, am Ende ist es ja vielleicht so, dass alle Religionen ein bisschen recht haben, keine wirklich ganz bzw. allumfassend, und gut.

Vielleicht sollten wir hier uns wieder öfter Zeit nehmen, um gewisse "Details" zu durchdenken?
Uns zu liebe halt....  ;-)

Zu guter Letzt gedenke ich an all die Trolle, die uns hier das Leben versüßen.......  :DDD

So also denke ich mir das aus......  ;-))))

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Zunächst ist deine Wortwahl generalisierend, das Wort "ihr" in Zusammenhang mit dem Kontext der Frage muss nicht auf alle zutreffen.

Des Weiteren kann es für dich maßlos übertrieben sein, deine Empfindung ist aber vollkommen irrelevant, da es dich de Facto nichts angeht. Niemand kann einem anderen Menschen vorschreiben, wie er sein Leben oder seine Religion auszulegen und zu leben hat.

Die Frage nach dem Warum ist komplizierter, der Islam ist bekannt dafür, dass er sich mit den kleinsten Details beschäftigt. Dieses Ausmaß an Detailgenauigkeit ist zuletzt auch den verschiedenen Rechtsschulen des Islams zu verdanken, die teilweise andere Auslegungen bestimmter Fragen haben, weshalb viele sich fragen, welcher Ansicht sie nun folgen. Letztendlich ist es meiner Ansicht nach - gleich ob Islam, Christentum, Judentum - positiv, wenn man sich solchen Fragen stellt, denn das zeigt doch auch, dass man sich mit der Thematik auseinandersetzt. 

Inwiefern Paranoia zutreffend sein soll, ist mir schleicherhaft.

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Kommentar von ManuTheMaiar
14.07.2016, 15:27

Mit ihr wollte ich nur sagen das ich zum Glück nicht dazu gehöre

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Aus psychologischer Sicht tun das überwiegend selbstunsichere, wenig gebildete Menschen. Wer kein Selbstbewusstsein  besitzt, bezieht alles auf sich im negativen Sinn und er ist ziemlich hellhörig für jedes auch noch so kleine Detail.

Selbstbewusste Menschen beziehen nicht alles auf sich bzw. sie haben gelernt und verstanden, dass niemand perfekt ist und das die Welt aus Geben und Nehmen besteht im übertragenen Sinn. Sie können auch mal über den Dingen stehen, fühlen nicht sofort ihren inneren Kern bedroht.

Bei ungebildeten, meist auch unselbstsicheren Menschen geht es meist täglich nur ums Überleben - also die Basics - da bleibt kein Raum für anderes.

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Ich bin immer wieder erschüttert mit welcher intensität hier Grabenkämpfe Stattfinden wenn es um Glaubensfragen geht. Eigendlich wollte ich mich hier nicht einmischen. Und ich riskiere mal wieder mich in die Nesseln zu setzen. Aber weshalb geht beim Thema Religion immer die Toleranz über Bord? Ist es nicht möglich dieses Thema freundschaftlich zu diskutieren? Woran liegt das nur? Wenn jemand eine Frage stellt dann soll er doch auch Antwort bekommen . Und wenn diese Frage für einige Leute befremdlich ist müssen sie doch nicht antworten. Mann kann doch dann einfach zur nächsten Frage gehen. Sicher sind einige Fragen von Muslimen ungewohnt . Das liegt aber daran das wir noch nicht so richtig Kontakt geschlossen haben. Gebt euch Zeit. Und wer auch immer eine Frage stellt, ist sich in einer Sache unsicher. Ihm sollte geantwortet werden. Egal zu welchem Thema. Da muss mann sich doch nicht gleich in die Haare kriegen . Also Leute Jeder der eine Frage stellt hat zumindest Respekt verdient. 😊

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Streng Gläubige oder auch Schriftgläubige Muslime haben ein Regelwerk, welches ihnen im Grunde das selbstständige und freie Denken und auch das eigenverantwortliche Denken abnimmt. Also im Grunde ist das Nachdenken im Detail kein wirkliches Nachdenken im Detail.  Eine stagnierende Form des Denkens, nicht progressiv.

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Weil sie dumm sind. Genau wie alle anderen Menschen, die ihren sogenannten Glauben fanatisch leben. So etwas geht nie gut, erst recht nicht wenn man von sich behauptet, den einzig wahren Glauben zu haben.

Ich habe vergessen wie der bekloppte Islamist heißt, den ich meine. War heute etwas anstrengend......

Aber der Typ, der jetzt sitzt (Allah sei Dank), hat gesagt, er würde bald mit der Peitsche durch Köln laufen und alle Nichtgläubige damit schlagen bevor er ihnen die Kehle durchschneidet...... Muss man dazu noch was sagen?

Aber, eine meiner Nachbarinnen (Adventistin), hat natürlich auch den einzig wahren Glauben, was sonst. Und die kann den Weltuntergang kaum erwarten, sie rechnet täglich damit. Weil sie dann errettet wird, na was denn, beim richtigen Glauben.....

Ja und diese Frau freut sich wie blöde darüber, dass sie dann, an Gottes Seite, über mich richten wird. Sie hat vor mir alle Sünden aufzuzeigen und dann würde sie sagen, Frau ......, ich habe sie gewarnt aber sie wollten nicht hören. Und dann will sie mich ins Feuer schicken. Genau wie alle anderen Menschen, die sie nicht leiden kann.

Ja, also gegen solche Zustände gibt es gute Medikamente. Die sollten diese Menschen wirklich zu sich nehmen, egal ob sie an Gott oder Allah glauben.

Diese Menschen haben ihr Hirn abgegeben, sie lassen einen "Propheten" für sie "denken", einen primitiven Kerl dessen Ideen sie heute noch umsetzen wollen. Viele dieser Menschen sind ungebildet, sie leben einfach, sie leben in winzigen Orten wo die Zeit stehen geblieben ist. Sie kennen es nicht anders.

Und wenn sie doch mal selber nachdenken, wird viel mit Angst gearbeitet. Da wird mit Tod und Hölle und Teufel gedroht und das zieht auch ganz gut.

Auch wird mit jungen Moslems echt Schundluder getrieben, man entzieht ihnen die Zukunft, sie haben nichts vom Leben zu erwarten und solche jungen Menschen kann man schnell ködern, für den radikalen Islam. Und da hat man sich dann strikt an Regeln halten die einer mal, vor langer Zeit, gut gefunden hat.

Aber das gibt es auch in anderen Religionen. Wie gesagt, jeder Glaube, der radikal verfolgt wird, ist schädlich.

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vorallem weil es so viele interpretationen gibt , sunniten --- schiiiten ---aleviten .

ist ja fast schlimmer als die sektierer in den usa und in D . watchtower etc.

wir leben hier in europa , mit unserem klima und kühltechnik  .

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Ich verstehe es echt nicht, warum man sich immer um den Islam kümmern muss und ständig immer etwas zu bemängeln hat. Lass sie doch einfach ihre Religion ausüben und sorge dich doch lieber um andere Sachen!

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Das hängt wohl einfach mit der Natur des Islam zusammen. Wer den Koran gelesen hat, der weiß, er macht Angst. Alleine darauf ist diese Religion aufgebaut. 

"Allah" gibt Befehle und wer sie nicht ausführt, hat mit den schlimmsten Konsequenzen zu rechnen.

Es ist kein Wunder, dass stark kontaminierte Moslems, nicht mal in der Lage sind selbstständig aufs Klo zu gehen, ohne vorher in der "Gebrauchsanleitung" nachlesen zu müssen.  

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Kommentar von Likeyou15
11.07.2016, 18:28

So krass zu übertreiben braucht man jetzt ja auch nicht.

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Hallo, 

ich kann deine Ansicht verstehen. Aber trotzdem die Gegenfrage: Warum kannst du es nicht akzeptieren, dass sie das so machen? Viele wollen das ja auch so. 

Es ist ja ihre Entscheidung. Solange sie keinen anderen dazu zwingen, schaden oder versuchen zu beeinflussen, kann es jedem ja egal sein was wer wie und wo macht. 

Muslime verfolgen ihren Glauben eben strenger. Wenn man´s genau nimmt, sehe es im Christen - und vor allem im Judentum nicht sehr viel anders aus. Wir nehmen unser Glauben in Deutschland eben etwas lockerer oder haben erst gar keinen. Das spielt in unserer Kultur auch keine so große Rolle. In islamischen Ländern schon. Da ist die Religion auch mit dem Gesetz im Einklang. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Hallo
Weil man die Religion nunmal genau nehmen muss .
Es macht garkeinen Sinn sich die Religion so zurecht zu biegen wie es einem passt und sich dann Muslim nennen .
Wenn man den Islam angehören will und dannach Leben will muss man alles befolgen was der Islam einen vorschreibt udn nicht nur das was einem passt .
Sonst lebt man nicht den Islam sondern irgendetwas anderes .

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Kommentar von ManuTheMaiar
07.07.2016, 11:37

Wenn ihr euch an eure Regeln halten wollt okay, naja ich finde es ja nur komisch das ihr vor jeder Sache die ihr macht überlegt und fragt ob es nicht vielleicht irgendeine Regel bricht. Reicht es denn nicht aus besten Gewissens die Regeln einzuhalten ohne sich immer vor jeder Kleinigkeit zu fragen könnte ich nicht vielleicht unbeabsichtigt was falsch machen

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Kommentar von saidJ
07.07.2016, 11:40

so schlimm wie du es dir vorstellst ist es nicht .
diese regeln simd für einen praktizierenden muslim normal und man muss auch nicht überlegen .
hin und wieder kommt es vor das man sich bei etwas nicht sicher ist .

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Wieso sind solche stupiden Fragen immer als "Gute Fragen" gelistet.

Was möchtest du wissen? Bestätigung für deine Vorurteile? 
Diese Frage sollte gar nicht mehr existieren, da sie gegen die GuteFrage.net Vorschriften verstößt.

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Also ich finde dass sie garnicht übertreiben.Ich bin zwar selber evangelisch aber ich finde es ziemlich gemein dass man das dann auf die Muslime bezieht.Ich meine warum nicht die anderen Religionen?Da kann ich auch solche Aussagen machen. Warum hacken alle Leute auf den Muslimem rum?Die tun mir richtig leid. Wisst ihr (alle die immer auf die Muslime losgehen oder sie hassen)wie mies das ist?Nur wegen paar dumme Leute ohne Gehirn ihrgendwelche Ammok läufe gemacht haben und sich als Muslim bezeichnet haben glaubt ihr die Lüge und denkt alle Muslime sind so?Falsch gedacht!

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