Warum müssen wir mehr Steuern durch Asylanten / Flüchtlingen zahlen?

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12 Antworten

Wer weiß hier so genau, dass es 1 Mio werden. Ich halte das für Panikmache, erfunden von der BILD. Klar ist, dass 362000 einen Asylantrag gestellt haben laut Amt für Migration, und dass etwa 150.000 darauf warten, diesen Stellen zu dürfen, also etwa eine halbe Million. Zur Gastarbeiterzeit 50er Jahre bis 1970 waren es übrigens 11mio. Das hat Westdeutschland auch gepackt. Ausländer, die jetzt in Deutschland ansässig sind, erarbeiten jährlich 21 Mrd. Euro. Sie zahlen nämlich auch Steuern.

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Merkel hat das Gegenteil erklärt erst vor einigen Tagen. Im Gegenteil, die tüchtigen Fachkräfte sorgen für mehr Steuereinnahmen. Auch die Alterspyramide wird sich durch Verjüngung beim Nachzug der Angehörigen zu Gunsten der jüngeren Bevölkerung verbessern.

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Die Sache ist doch ganz einfach. 

Wenn dieses Jahr 1 Million Menschen nach Deutschland kommen, die nicht arbeiten können bzw. dürfen, dann müssen diese erst mal untergebracht werden. Das kostet Geld. Sie müssen jeden Tag zu essen bekommen. Das kostet weiter Geld. Sie brauchen Kleidung. Das kostet abermals Geld. Die Anträge und Verfahren müssen bearbeitet werden. Du ahnst es schon, das kostet abermals Geld. 

Diejenigen, die abgeschoben werden, müssen ausser Landes gebracht werden, was nochmals Geld kostet. Und diejenigen, die hier bleiben, müssen integriert werden. Hier braucht es Wohnungen, Arbeitsplätze, Schulen, Kindergärten usw... Und das kostet Geld. 

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Kommentar von muschmuschiii
22.11.2015, 14:54

und welche Steuern sind Dir aktuell erhöht worden: da bin ich aber echt neugierig!

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Das hat viele verschiedene Gründe, die Flüchtlinge brauchen täglich Essen, Hygieneartikel und bekommen bei ihrer Ankunft eine medizinische Versorgung (Untersuchung, Behandlung von bestehenden Erkrankungen oder Verletzungen und teilweise eine stationäre Behandlung im Krankenhaus). Dadurch das die Flüchtlinge unter anderem keine Krankenversicherung in Deutschland haben, muss die medizinische Versorgung von Steuergeld bezahlt werden, z.B. das Material und das Personal (Ärzte, Krankenpfleger und Sanitäter unterschiedlicher Qualifikationen, viele sind aber auch ehrenamtliche Helfer.

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Ein Vergleich:

Wenn Du Dir in Deine Wohnung Gäste einlädst, sie bewirtest und Dich um sie kümmerst, auch bei Dir paar Nächte schlafen lässt, dann weißt Du bestimmt, was dafür Kosten und Mühe auf Dich zu kommen. Wenn diese Leute aber für immer bleiben wollen, solltest Du die Bedingungen dafür stellen, sonst verschuldest Du Dich.

Also denkst Du nach, wie Du Deine Schulden tilgen kannst. Wenn Deine Gäste nicht dafür aufkommen, dann verschuldest Du Dich immer mehr und irgendwann bist Du verarmt.

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Steuern werden vielleicht nicht erhöht.  Aber in nächster Zeit werden bestimmt einige neue Steuern erfunden.  Denn irgendwie müssen ja die Ausgaben gedeckt werden.

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Dies ist ein Problem was unter Umständen noch auf uns zu kommen kann.

Die Situation ist, ein Flüchtling kostet pauschal 1.000,-- € monatlich. Wir haben bis zum Jahresende ca. 1.000.000 Millionen Flüchtlinge. Dementsprechend kosten uns diese Flüchtlinge 12.000.000.000,-- € jährlich. Diese 12 Milliarden können wir unter Umständen zusätzlich stemmen. Sollte aber der Fall eintreten, dass wir im kommenden Jahr im Rahmen der Familienzusammenführung zusätzlich 6 Millionen Flüchtlinge bekommen, dann erhöhen sich die Ausgaben auf 84 Milliarden € jährlich. Dann wären Steuererhöhungen unausweichlich.

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Kommentar von Ruehrstab
22.11.2015, 15:22

Ich halte das für panikbegünstigende Zahlenspielerei.

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Kommentar von TeeTier
22.11.2015, 16:40

Wir haben bis zum Jahresende ca. 1.000.000 Millionen Flüchtlinge.

Wow, dann kommen bei 39 verbleibenden Tagen dieses Jahres im Schnitt pro Tag 25 Milliarden Flüchtlinge zu uns nach Deutschland.

Das wäre ja dann pro Tag mehr als doppelt so viel, wie die gesamte Weltbevölkerung.

Also in so einem Falle sollten wir unbedingt die Steuern erhöhen. Oder jemand kann nicht mit Zahlen umgehen ... eins von beiden. :)

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Irgendjemand muß ja für die Kosten aufkommen. Die Beamten und die Unternehmen werden die Kosten nicht bezahlen, an die traut sich Frau Merkel nicht ran. Es bleiben dann wieder die kleinen Arbeitnehmer und die Rentner, die dafür gerade stehen müssen. Und leider auch diejenigen, die nicht für die Aufnahme von Asylanten sind werden zur Kasse gebeten. Steigende Wohnungsmieten, höhere Lebensmittelpreise, niedrigere Löhne, längere Arbeitszeiten all das ist die Zeche, die bezahlt werden muß.

Und zwar in erster Linie von denen, die nicht für diesen Asylantenzustrom sind. Das ist das Schlimme daran. Merkel und die Grünen machen zu lasten anderer Bevölkerungsschichten Politik, während sie sich selbst wohl einen in den Bart grinsen.

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ich habe das Thema Mehr Steuern durch Asylanten

Wir ist die ges. Bevölkerung 

ja ist doch logisch, je mehr Menschen einer Arbeit nachgehen, desto höher werden die Steuereinnahmen.

Es gibt aber keinen speziellen Steuersatz nur für Deutsche :)) 

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wo zahlen wir denn wegen der Flüchtlinge mehr Steuern - stimmt doch gar nicht wer erzählt so einen Schwachsinn

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Kommentar von Interesierter
22.11.2015, 14:53

Wer rechnen kann, kommt zu diesem Ergebnis. 

Die Flüchtlinge kosten Milliarden. Das ist doch wohl unbestritten. Selbst wenn die Steuern nun nicht direkt angehoben werden, so können fällige Entlastungen wie z.B.  der Ausgleich der kalten Progression oder eine adäquate Erhöhung des Kindergeldes nicht mehr durchgesetzt werden.

Alternativ werden eben Schulden gemacht oder sonst mögliche Tilgungen nicht vorgenommen. Damit sind die Ausgaben von heute die Steuern von morgen. 

Weiter bleiben durch die Ausgaben Investitionen an anderer Stelle z.B. in die Verkehrswege liegen und werden in die Zukunft verschoben und müssen dann eben in der Zukunft durch Steuereinnahmen gedeckt werden, die momentan nicht da sind. 

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Du hast deshalb nichts dazu gefunden, weil wir nicht mehr Steuern zahlen wegen Asylanten, so einfach ist das.

Wir haben noch keinen Cent Steuererhöhung gehabt die letzten Jahre.

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Du hast nichts gefunden, weil es nicht stimmt.

Niemand zahlt mehr Steuern wegen der Flüchtlinge.

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