Warum müssen Fußballer gut in der Schule sein und nen guten Schulabschluss haben?

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10 Antworten

Während sie noch zur Schule gehen, steht ja noch gar nict fest, ob sie eine erfolgreiche Karriere hinlegen werden. Wenn sie schon Profis sind, gehen sie freiwillig zur Schule bzw. Uni, weil Fußballspielen ja nicht bis zur Rente möglich ist. Und nach der Profikarriere möchten die - noch immer jungen - Menschen etwas Sinnvolles tun.

Bist du erst mal Profifussballer ist das natürlich nicht mehr zwingend nötig. Aber die wenigsten sind es mit 14/15 Jahren schon. Und weil man nicht wissen kann ob es klappt braucht man halt einen guten Abschluss

Erstens verdienen nicht alle Bundesligafußballer so viel, dass sie Millionäre werden. Viele verdienen zwar sehr gut, aber es reicht nicht, um sich dann für immer zur Ruhe zu setzen.

Zweitens ist die Frage, ob ein Leben im Ruhestand mit 35 Jahren überhaupt sinnvoll ist. Denn Arbeit ist ja nicht nur Schufterei, sondern kann durchaus Sinn und Halt im Leben geben.

Drittens weiß auch der im Fußball noch so begabte Schüler nicht, ob er es überhaupt zum Bundesligaprofi bringt. Da ist leistungsmäßig die Luft ganz schön dünn, außerdem können Verletzungen einen ganz schön zurückwerfen.

Übrigens ist das ein Irrglaube, Fußballer seien dumm. Abitur und ein Studium haben z.B. Oliver Bierhoff und Oliver Kahn. Aus der aktuellen Nationalmannschaft haben u.a. Mertesacker und Müller Abitur, Neuer, Götze und Hummels die Fachhochschulreife, Lahm, Kroos, Özil, Khedira und Schweinsteiger einen Realschulabschluss.

Wer behauptet denn, dass ein Fußballer einen guten Schulabschluss haben muss?

Tatsache ist, dass den MEISTEN Fußballern ein guter Schulabschluss - oft auch wegen mangelnder Intelligenz - fehlt.

Beckenbauer wurde gerade für 90 Tage suspendiert, weil er nicht auf Englisch vor dem Schiedsgericht der FIFA Aussagen wollte/konnte :-)

Weil in Deutschland Schulpflicht herrscht, das ist Punkt 1. Dann ist ja nie sicher, ob sie wirklich Profi werden, vielleicht fangen sie an zu trinken oder haben auf einmal keine Lust mehr oder verletzen sich, sodass sie nicht mehr spielen können. Dann ist es immer gut, wenn man eine schulische Ausbildung genossen hat.

Außerdem gibt es noch ein Leben nach der Profi-Fußballkarriere und einige haben vielleicht keine Lust, sich auf ihren verdienten Fußball-Millionen auszuruhen, sondern wollen danach einen Beruf ausüben.

Wer sagt, dass sie das müssen.

Lothar Matthäus und Boris Becker sind doch die besten Beispiele dafür, dass man als Sportler dumm wie Brot sein kann.

Außer Ihrem Sport können die gar nichts und sind totale Versager, sowohl in unternehmerischer, als auch in privater und charakterlicher Hinsicht.

Bswss 13.06.2014, 19:51

DH!

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Was passiert, wenn eine Verletzung eine Profikarriere verhindert? Dann sollte er mit mehr Bildung als nur etwas Mathe, Englisch und Deutsch da stehen.

Jaja.....und schon sehr viele waren ihr Geld schneller wieder los, als sie kucken konnten. So ein kleines bisschen Bildung hat noch keinem geschadet

Was willst du nach der Karriere machen? Wirst kaum einen Job mit 40 und einem Hauptschulabschluss finden ...

Silberbrowny52 13.06.2014, 20:00

Nicht alle Hauptschüler sind dumm.

Da fühle ich mich jetzt persönlich angegriffen. Ich war auch in der Hauptschule und hatte einen Durchschnitt von 3,6, jetzt einen Realschulabschluss von 2,3.

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Vladyh 13.06.2014, 20:12
@Silberbrowny52

Klar, sind nicht alle dumm! ^^ So war das nicht gemeint, tut mir leid. :D

Aber es wird sehr schwer, wenn man nicht mal einen Quali hat und in seinem Leben nicht einmal gearbeitet hat.

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