warum mögen so viele Leute fußball?

18 Antworten

Also Fussball ist zuerst mal ein Sport für jedermann. Man braucht nichts besonderes, um einfach mal kurz zu kicken, nur einen Ball, oder so was ähnliches, z.B. eine Dose. Jedermann kann es im Prinzip spielen, man braucht keine besondere Technik, wie z.B. beim Golf. Naja, Fussball ist eben...einfach toll! Es ist ein Teamspiel, und man ist nur mit dem Team stark, alleine kann man so gut wie nichts reissen. Was nicht heisst, dass ein Spieler nicht herausstechen kann. Man braucht keine körperlichen Vorraussetzungen, man sollte aber nicht besonders dick und schwerfällig sein, was aber bei jeder Ballsportart so ist. Jeder kann eigentlich ein professioneller Fussballer werden, mit dem nötigen Talent. Ausserdem gibt es viele verschiedene Cups, Turniere und Ligen, also viel zu gucken, und diese Ligen sind auch miestens hochklassig, es gibt 4-6 Top-Ligen. Und dann wahrscheinlich der entscheidende Punkt. Im Fussball geht es sowohl um Technik als auch um Taktik. Mit anderen Worten, man bekommt was zu sehen. Das Spielfeld ist gross, und man hat die "simple" Aufgabe, den Ball ins Tor zu bekommen. Man bekommt super Spielzüge, Pässe, Zweikämpfe, Grätschen, Distanzschüsse, Tricks, Dribblings, Torwartparaden, und natürlich Torschüsse zu sehen. Man kann aus der Distanz draufhauen, man kann alles fein säuberlich rausspielen, so dass am Ende nur jemand einschieben muss, man kann Durch Ecken oder Freistösse Spieler anspielen, die abschließen, man kann kontern, und einfach durch Umschnelles Umschaltspiel die gesamte Verteidigung aus dem Spiel nehmen, Alleingänge machen, es gibt so viele möglichkeiten ein Tor zu erzielen. Und dadurch, dass es nicht wie im Basketball 20-40 Tore (Körbe) gibt, ist ein Tor etwas besonderes, was stark gefeiert wird. Es ist schwer zu erklären, aber Fussball ist eben vielfältig, und das ist es, was es für mich ausmacht.

Ich hasse zwar andere Sportarten nicht und ich kann nur für mich sprechen.

Ich wurde in eine "Fußballwelt" hineingeboren. Meine Onkel und Cousins haben bzw. spielen (genauso wie) eigentlich fast alle Fußball und da hat mich der Fußball schon sehr früh begeistert. Ich habe zum Beispiel als Kind auch Musikinstrumente gespielt und es hat mir auch Spaß gemacht, aber als ich mich entscheiden musste auf Grund Zeittechnischer Probleme habe ich mich für den Fußball entschieden.

Eigentlich ist es ja in jedem Land anders. In Europa ist Fußball ein sehr verbreiteter Sport in Amerika hingegen ist es amarikan football. Weil Fußball einfach zu spielen ist und du nichts dafür brauchst außer einen Ball ist es auch in den ärmeren Ländern wie beispielsweise Afrika sehr beliebt. Die Frage warum nur Fußballer Werbung machen hast du dir eigentlich selbst beantwortet. Da Fußball so beliebt ist und auch sehr viele Fans hat, kennen die meisten Leute die Fußballer und es besteht eine größere Chance dass das Produkt wegen einer Persönlichkeit gekauft wird. In meiner Klasse beispielsweise gibt es auch ziemlich viele Leute die Basketball oder Handball spielen. Ist Geschmackssache aber Fußball war und ist einfach ein sehr beliebter sport den du theoretisch gesehen überall mit jedem spielen kannst. Meine Meinung.

Ich würde das nicht negativ sehen. Fußball verbindet die Menschen auf der ganzen Welt. Wer miteinander Fußball spielt führt keinen Krieg gegeneinander.

Spinner hast du überall, nicht nur bei den Fußballfans. Wenn der FC Bayern uns einmal wieder "verhauen" hat gehe ich trotzdem mit einem Münchener nach dem Spiel ein Bier trinken.

Die Römer hatten ihren Circus Maximus mit Wagenrennen und Gladiatorenkämpfen, wir haben halt Fußball.

Man ist schon zivilisierter geworden...

Das etwas die Welt verbindet wäre überall.

Gestern erst war das Finale eines E-Sports event und alle Spieler und Zuschauer verstanden sich extrem gut.

Dass wir zivilisierter geworden sind stelle ich sehr in Frage. Gerade wie es jetzt ist dass dieser Sportsgeist immer mehr und mehr wird gibt es mehr und mehr Spinner die sche iß aktionen bringen...

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Der Fußball war eben nach dem Krieg sofort da. Dadurch dass er halt jedes Wochenende zu sehen ist, prägen sich halt auch die Vereine und die Spielernamen ein.

Die Turner, Tennisspieler, Skiläufer sind halt nur für sich. So merkt sich halt jeder seine 3 - 4 Lieblingsspieler eines jeden Fußballvereins und fertig!

Abgesehen davon, ist doch die Frage, wie wir von Kindheit auf an geprägt werden. Sobald Kinder greifen und laufen können, haben sie mindestens einen Ball im Kinderzimmer und treten mit dem Fuß nach diesem.

Welches Kind mit 18 Monaten hat einen Tennisschläger, einen Volleyball oder Handball im Zimmer? Wieviel Kinder stehen mit 18 Monaten schon auf Skiern, turnen am Reck oder auf dem Barren?

Sobald die Wahrnehmung größer wird, siehst du Fußball durch die Bundesliga, die Eurpa- und Weltmeisterschaften und diverse Länderspiele. Den Turner, Fechter, Tennisspieler siehst du hin und wieder mal 30 Sekunden in den Nachrichten oder bei der Tagesschau.

Die Fußballvereine und ihre Ergebnisse gibt es in den Schlagzeilen zu lesen, die Turner, Tennisspieler, Skiläufer, Handballspieler usw. werden hinten im Sportteil in dem daumengroßen Artikel genannt.

Frag doch mal eine Omi in der Fußgängerzone, ob sie dir spontan drei Skiläufer oder Handballspieler nennen kann. Vermutlich langes Schweigen. Frage sie ob sie dir drei Fußballer nennen kann und es kommen bestimmt so Namen wie Schweini, Poldi und Özil oder Kimmich und Boateng!

Das ist wie mit der Formel1. Die Namen, die ständig genannt werden, kennen die Leute auch. Die meisten kennen vermutlich nur da die Teams Mercedes, Ferrari und Red Bull evtl. noch Mc Laren. Bei den Fahrern sind es überwiegend Vettel, Hamilton und Alonso. Frag doch mal wie die Teams heißen, die auf den hinteren Plätzen fahren. Die kennt keiner, weil die nie gewinnen. Da ist es egal, ob einer von denen auf Platz 15 oder 23 landet oder ob die aus der Formel1 aussteigen. Steigt einer aus von denen aus, merkt es niemand! Da weiß auch keiner, ob die Rennwagen grün, grau oder lila sind. Bei Mercedes sind es die Silberpfeile und bei Ferrari "die Roten".

In den 80er Jahren gab es wohl auch viele Tennis-Fans, weil deutsche Tennisspieler wie Boris Becker, Michael Stich und Steffi Graf Garanten für die Gold- und Silbermedallien waren. In den 80er Jahren war es wohl auch schick, wenn man Tennisstunden nahm und am Wochenende mit weißen Tennisklamotten und Tennistasche in das Auto stieg. Da stand Tennis für ein Lebensgefühl und Wohlstand. Nachdem die drei deutschen Tennisspieler aufhörten, war der Tennissport wieder tot.

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