Warum mögen so viele den Islam und warum hassen ihn gleichzeitig so viele und warum hasst niemand den Buddhismus?

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16 Antworten

Die reine Vorstellung von "Hass" und "Gegenhass" ist bereits in sich sehr beschränkt, da sie komplexe Zusammenhänge stark vereinfacht.

Es muss zum einen unterschieden werden zwischen gemäßigtem Islam und radikalem Islamismus und zum anderen zwischen berechtigter Islamkritik und irrationaler Islamophobie. Da gibt es erhebliche Unterschiede.

Positive Wahrnehmung des Islam

In arabischen Ländern ist der Islam einfach Teil der Kultur und Tradition. Selbst Menschen die nicht religiös sind, beteiligen sich an dessen Gebräuchen. Dadurch wird er mit positiven Gefühlen von Heimat und Zusammengehörigkeit verbunden.

Konvertiten fühlen sich häufig von der Leistungsgesellschaft abgestoßen, sind in der Gesellschaft wenig erfolgreich und haben kein festes Ziel. Die strengen Regeln im Islam bieten ihnen Orientierung und Halt.

Negative Wahrnehmung des Islam

Der Islam ist sehr konservativ und eine Kombination aus Religion und politisch-gesellschaftlichem System, inklusive eigener Rechtssprechung (Scharia). 

Die radikalen ideologischen Lehren und barbarischen Strafen einer konsequent islamischen Gesellschaft sind nicht mit den freiheitlichen Idealen einer Demokratie vereinbar. Deshalb wird der Islam kritisch gesehen.

Auch die bewusste Abgrenzung zur übrigen Gesellschaft durch die Befolgung von Regeln, die in moderner Zeit und westlicher Kultur überflüssig sind und die ständige Forderungen nach Privilegien fördern eine negative Haltung gegenüber dem Islam.

Der konservative Islam macht es terroristischen Organisationen durch eine strenge Auslegung sehr einfach, eine Rechtfertigung für ihre Taten zu finden. Dadurch kann der Islam nahezu die perfekte Legitimation für Gewalt werden.

Muslime unterscheiden zum Teil nicht einmal selbst zwischen Kultur und Islam und sehen Werte als "islamisch" an, obwohl sie lediglich einen Kulturimport darstellen.

Es herrscht bei Muslimen also teilweise sogar Unkenntnis über die eigene Religion - was von radikalen Predigern natürlich ausgenutzt werden kann.

Der Buddhismus

Buddhisten grenzen sich in der Regel nicht von der Gesellschaft ab wie konservative Muslime und fallen dadurch weniger auf. Sie integrieren sich stärker und stellen keine großen Forderungen an die Gesellschaft.

Der Buddhismus hat keinen Absolutheitsanspruch und toleriert grundsätzlich andere Weltanschauungen. Dadurch gibt es weniger Konfliktpotential.

Außerdem herrscht ein sehr verträumtes und idealisiertes Bild des Buddhismus vor, dass etwa den Dalai Lama als eine Art "Friedensfürst" verkennt. Es gibt Unkenntnis über negative Aspekte des Buddhismus.

Allerdings gibt es auch sachliche Kritiker des Buddhismus - doch die sind in der Öffentlichkeit praktisch unbekannt, da wenn überhaupt, eher populistische Gegenbewegungen die Medienaufmerksamkeit erhalten

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Das hat komplexe Ursachen. Ein paar davon will ich mal anreißen:

(1) Alltägliche Wahrnehmung

In Europa gibt es so gut wie keine Buddhisten. Die Wenigen fallen höchstens durch bunte Gebetsflaggen oder friedliche Meditationskurse auf. Ansonsten denkt der Durchschnittsdeutsche bei Buddhismus zuerst an Yoga und Hare Krishna.

Es gibt aber immer mehr Moslems in Europa. Von denen fallen nicht alle, aber leider genug, dadurch auf, dass ihr Weltbild mit unserem Wertesystem inkompatibel ist. Besonders in sensiblen Bereichen wie Frauenrechte und Toleranz.

(2) Weltgeschehen und Nachrichten

Die Medien berichten vorrangig über Kriege die hier auch interessieren. Wenn also Flüchtlinge aus Syrien und Irak hierher strömen, dann müssen die Zeitungen viel darüber berichten, warum und wovor sie flüchten. Oder wenn die Bundeswehr im Ausland eingesetzt wird, muss berichtet werden, was "wir Deutschen" warum wo tun.

In den letzten Jahrzehnten hatten nun mal die meisten für uns relevanten Kriege mit dem Islam zu tun oder werden zumindest damit begründet (über Öl redet man nicht). Da gibts militante Islamisten, theokratische Diktaturen und was noch alles. So ergibt sich das Bild "Moslem = Kriegstreiber".

(3) Zu wenige Gegenbeispiele

Die anständigen Moslems, die den Auffälligen etwas entgegen setzen könnten, verstecken sich. Auf Veranstaltungen und in Vereinen gebildeter Leute (d.h. nicht in der bildungsfernen Unterschicht) sind meistens fast nur Deutsche und Gaststudenten anwesend. Zu Recht fragt man sich: Warum?

So kann man jahrelang in einer Stadt mit hohem Ausländeranteil wohnen, ohne einen einzigen Moslem kennen zu lernen. Sie sind zwar irgendwie in der Gegend, scheinen ihre Häuser aber nur zum Einkaufen zu verlassen. Da muss man sich denken: Was haben die gegen uns?

Buddhismus begegnet einem da schon öfter, wenn auch nur in der seichten Form: "Hey, ich mach Yoga, koche Reis und werde jetzt Buddhistin ..."

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Der Buddhismus existiert nicht gegen Säulen der Natur der Lebewesen auf Erden. Sind nicht viele, die Säulen, aber machen alles aus.

Sich daraus ergebende Einzelheiten können diskutiert, debattiert, analysiert werden ... Wofür? Es reicht, dass eine absolute Mehrheit, Buddhismus als angenehm empfindet - und das ganz ungezwungen.

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Eine Menge Fragen.

Warum mögen so viele den Islam

Die meisten die den Islam mögen haben nie etwas anderes kennengelernt und sind in den islamischen Doktrinen behaftet. Die die dann zum Islam konvertiert sind, dass sind meist die die sich nach festen Regeln sehnen. Eine weiter Gruppe findet sich dann bei den Damen die aus Liebe bzw. einer Beziehung konvertiert sind.

Warum hassen Menschen den Islam

Menschen die sich über den Islam informiert haben, finden bei richtiger Recherche heraus, dass der Islam keine reine Religion ist, sondern neben dem geistlichen auch einen weltlichen Anspruch stellt. Dabei ist dieser Anspruch in seiner Auslegung diktatorisch.

Zusätzlich ist der Islam eine Religion mit Gewaltpotential, wir haben praktisch eine Verbreitung durch das Schwert seit 1.400 Jahren.

Da der Islam eine komplett andere Kultur und Wertevorstellung hat, und diese sich anderen Kulturen und Wertevorstellungen nicht kompromissbereit oder gar kompatibel zeigt, ist der Islam (egal wo auf der Welt) eine stetige Gefährdung des inneren und gesellschaftlichen Friedens. Dort wo der Islam auftaucht, braucht der Zirkus nicht lang auf sich zu warten.

Buddhismus

Der Buddhismus ist nicht nur friedfertig und unauffällig, ist er vor allem nicht aufdringlich oder fordernd. Durch den Buddhismus hat noch keiner Unbehagen bekommen. Die einzigen die den Buddhismus jemals auf die Palme gebracht haben, ...der Islam...! Da kann man dann mal drüber nachdenken was man alles veranstalten muss, damit die friedfertigste Religion in Unerfreulichkeiten verfällt.

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Kommentar von FatihBa
13.06.2016, 12:26

Genau bei richtiger recherchieren findet man heraus, dass religion nichts mit Terrorismus zu tun hat.

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Weil zum einen der Buddhismus ein anderes religiöses Konzept aufweist als monotheistische Religionen, wie es die abrahamistischen sind und zum anderen (fälschlicherweise) angenommen wird, dass der Buddhismus immer friedlich war und nie von extremistischen Idioten als Machtwerkzeug missbraucht wurde.

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Das Ganze liegt auch ein wenig an der Wahrnehmung.

In Deutschland leben ca. 300.000 Buddhisten zum Beispiel, überwiegend als Einwanderer aus asiatischen Ländern. Das sind 0.3% der Bevölkerung, also fast unsichtbar.

Muslime gibt es schon ca. 5.000.000, also ca. 5% was rein in der Wahrnehmung einen Unterschied macht.

Gleichzeitig werden schlechte Nachrichten natürlich eher und vermehrt wahrgenommen. Keiner will hören das "mal wieder in Indonesien nichts passiert ist" obwohl dort 87% Muslime leben. Es muss ja auch was berichtenswertes da sein.

Ebenfalls werden in unseren Medien Dinge die uns direkter betreffen natürlich prominenter platziert und der mittlere Osten ist näher an uns und strategisch wichtiger als andere Staaten, vor allem wegen dem Öl natürlich.

Historisch gesehen hat Europa dann ebenfalls mehr Beziehungen zwischen den Buchreligionen, also Judentum, Christentum und Islam, weswegen dieses Thema auch mehr bei uns vorhanden ist.

Buddhisten sind ebenso wie Christen zum Beispiel ebenfalls in viele Unterglaubensrichtungen gegliedert und einige davon würden, wenn sie hier tätig sind, auch ganz böse gegen unsere Moralvorstellungen gehen.

In Myanmar werden Muslime, die dort ebenfalls eine Minderheit darstellen, regelrecht gejagt von buddhistischen Gruppierungen.
https://en.wikipedia.org/wiki/Persecution\_of\_Muslims\_in\_Myanmar

Und als terrorgruppierung agierende Christen gäbe es zum Beispiel die Lords Resistance Army im Kongo, die versucht einen christlichen Theokratiestaat herbeizu terrorisieren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lord%E2%80%99s\_Resistance\_Army

Beides kommt in unseren Medien wenn nur spärlich vor. Und bitte nicht falsch verstehen, das hat nichts mit "Lügenpresse" oder sonstigem zu tun, sondern einfach weil Medien natürlich auch vorwiegend darüber berichten was die Menschen zu denen berichtet wird, direkt oder indirekt eher betrifft.

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Kommentar von 65matrix58
13.06.2016, 03:56

5% deutsche Muslime oder ist es samt allen Ausländern?

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Kommentar von luggels
13.06.2016, 07:36

Ja, die Rohingya von den Burmesen verfolgt werden stimmt. Aber da geht es um Nationalismus und Landnahme. Eine religiöse Begründung von Seiten der Burmesen wie "wir kämpfen für Buddha" oder "wir erfüllen Buddhas Gesetz" oder den Kampfschrei "Buddha ist groß", davon habe ich noch nie gehört.

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Es muss ganz einfach an der Bildung der Menschen liegen, sowohl die Zuwendung zu einer martialischen Religion, wie dem Islam, als auch die Ablehnung dieses in der Wüste der arabischen Halbinsel "geborenen" Glaubens.

Bei der überwiegenden Gleichgültigkeit pro oder kontra Buddhismus liegt es wohl daran, dass der Buddhismus wesentlich friedlicher auftritt und nicht mit Gewalt die Welt erobern und zu einem Kalifat umwandeln will.

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Das kann ich für mich ziemlich einfach sagen. Im Buddhismus bedroht mich kein fragwürdiger Gott, wie der islamische "Allah"  mit ständigen höllischen Qualen. Der Buddhismus ist mir sehr viel sympathischer als der Islam und erscheint mir auch logischer.

Allerdings würde ich in Bezug auf den Islam nicht von Hass reden, sondern ich lehne ganz einfach den fundamentalistischen Islam ab. Mit einem Islam, wie ihn beispielsweise Herr Khorchide beschreibt, kann ich gut klar-kommen.

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Da Buddhismus nicht sehr bekannt in Deutschland ist und nie in Religionunterricht durchgenommen wird. Dann gibs noch ein paar Leute, die den Buddhismus als "Friedlich" ansehen und deshalb nichts sagen.

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Kommentar von MaggieSimpson91
13.06.2016, 09:12

Es gibt sehr wohl Schulen, an der der Buddhismus aufgezeigt wird.

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Weil zur Zeit keine Buddhisten herumrennen und durch ärgerliche Handlungen auffallen. q.

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Weil viele den islam schlecht rüber bringen denken viele schlecht über den İslam obwohl es keine schlechte religion gibt . Es gibt nur schlechte menschen oder gute menschen es kommt nur auf die menschen an und nicht an die religion . Viele sagen das terroristen aus dem islam kommen obwohl die nix damit zu tun haben die sagen es halt nur damit alle schelcht über den islam denken .

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Kommentar von Ink1610
13.06.2016, 01:39

Ei ei ...

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Kommentar von prenses68
13.06.2016, 01:40

İs halt so !!! Nix ei ei

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Kommentar von WillTell
13.06.2016, 01:47

prenses68 was labasch du? Schau dir die 57 musl. Länder an, die letzten 20 ter. Anschläge und hör dir an was die obersten Gelehrten von denen sagen, es gibt nur einen. und dann Schaust du den 50 toten ins gesprengte Gesicht von heute und liest laut vor was du von dir gegeben hast. Die Mainstream Presse und Gutmenschen Frässe. Dann darfst du dich beglückwünschen

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Kommentar von prenses68
13.06.2016, 01:50

İch hab grad kein wort verstanden aber Tjah jungchen Denkt was ihr wollt ja .. Bald sehn wir ja was richtig was falsch ist :))))) .

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Nun, entscheide selbst.

Lies mal eine beliebige Sure aus dem Koran (eine, die nicht allzu kurz ist) und dann eine beliebige Lehrrede des Buddha, vielleicht aus der Mittleren Sammlung (Majjhima-Nikaja). Alles Online verfügbar.

Achte mal besonders auf das Thema Gewalt oder wie mit Nicht-Gläubigen umgegangen wird.

Und, was stellst du fest?

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Was hat berechtigte Religionskritik am Islam mit Haß zu tun ?. Damit wird doch nur versucht, jegliche Kritik an dieser polit-religiösen Ideologiie abzuwürgen.Das ist islamtypische Redeweise.Sonst nichts. Davon darf man sich auf keinen Fall beeindrucken lassen.

Die Religionskritik am Islam wird so lange weitergehen, bis er europatauglich ist.


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Kommentar von BTS10
13.06.2016, 10:53

was er nie sein wird

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Viele mögen ihn? Das nun nicht gerade. 

Hassen? Nun, hassen sollte man nie. 

Aber lies einfach mal 1) den Wikipedia-Artikel über Mohammeds Angriffskriege und 2) was die Sure 2 im Koran über Frauen und Andersgläubige sagt. Dann verstehst du das besser.

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zu allererst mal wird sich mehr zum Islam positiv und negativ geäußert, da es eine der am meisten vertretenen Religionen ist (zumindest hier)

desweiteren ist der ruf der Buddhisten dass sie friedliche Menschen sind, die niemand was tun. 

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Der ist eben wie ein auffälliges ADHS Kind in einer Klasse. Nur auch mit AKS im Wandschrank.

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