Warum mögen es Raubkatzen teilweise auch gestreichelt zu werden?

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5 Antworten

Alle Säugetiere betreiben Brutpflege. Dazu gehört auch das Säubern und Pflegen mit der Zunge. Das ist zweifelsohne für die Jungen ein wunderbares Gefühl der Geborgenheit und Wärme.
Im späteren Leben verliert sich dieses Verhalten, weil es nicht mehr nötig ist. Aber die Erinnerung daran bleibt latent ein Leben lang vorhanden und ist unter besonderen Umständen wieder weckbar.
Diese besonderen Umstände liegen z.B. vor, wenn ein Mensch und ein (Wild-)Tier sich so nahe kommen, daß der Mensch das Tier streicheln kann. Dann kann es passieren, daß das Tier von einer Welle Wohlbefinden, Wärme und Vertrauen, ja Liebe, überflutet wird.

Es funktioniert ja auch umgekehrt. Manchmal putzen/streicheln uns Tiere, als Ausdruck, wie sehr sie uns lieben..

Das Genießen von Streicheleinheiten ist durchaus nicht auf Katzen und Katzenartige beschränkt.
Sogar Vögel schätzen kraulen. Auch sie pflegen ja ihren Nachwuchs mit dem Schnabel.

bei komplett wilden oder welche aus den Zoo und Co? Ich würde denken das es an,der frühen Prägung und Sozialisierung am Menschen liegt, Zootiere wachsen ja in den Sinne mit den Mensch auf, manche sogar mit viel Kontakt wenn zb eine Flaschenaufzucht gemacht wird. Im normalem Repatoire haben die ja ein sozialverhalten, siehe zb ein Löwenrudel die liegen zusammen und putzen sich und schmusen auch. Bei richtig wilden wird das auch anders aussehen, die lassen den Mensch nicht so nah dran.

 

Wie bei domestizierten Tieren auch. Sie kennen es nicht anders und sehen Menschen als Familienmitglieder.

Das sind dann Tiere, die in Gefangenschaft aufgewachsen sind und Menschen als ihre Familie sehen.

Das liegt daran dass diese Tiere ebenfalls eine Art der gegenseitigen Körperpflege, bzw. Zuneigungsdemosntration haben und das Streicheln der Menschen sie daran erinnert und deshalb als angenehm empfunden wird.

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