Warum möchte (ein Teil von) England aus der EU austreten?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Hallo,

der britische Premierminister, David Cameron (Conservative Party), sagte in einem Interview folgendes: "Ich finde es ist richtig für uns Briten, wenn wir uns dass von Europa nehmen, was wir brauchen."

Innerhalb der Führung der EU gilt Cameron als Garant der Mitglidschaft GBs in der EU, aber Mitglieder der britischen Regierung und der Großteil des britischen Volkes wollen den sog. "Brexit". Eine ältere britische Frau sagte in einem Interview: "Wir sollten raus aus der EU. Was hat die EU für mich getan? nichts hat die EU für mich getan!"

Soweit mir bekannt ist, wäre der "Brexit" für GB selbstschlecht, im Breich Wirtschaft.

Sonderechte GBs: Bankenregulierung, keine Aufnahme von Flüchtlingen und immer noch eigene Währung.

Kurz: Die Briten mögen die EU überhaupt nicht, auch wenn es GB nach dem Austritt schlechter gehen würde als vorher. Der großteil GB will aus prinzipiellen Gründen den Austritt (GB liegt auf einer Inseln, haben immer noch eine eigene Währung, wollen den anderen nicht helfen (s. Flüchtlingskrise)).

MfG

Steven Armstrong


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wieso "ein Teil von England"? Es ging noch nie um Grafschaften.

Das Vereinigete Königreich von Großbritannien udn Nordirland (England, Schottland, Wales und Nordirland) wird eine Volksabstimmung darüber herbeiführen.

Dabei wollen die Schotten auf jeden Fall drin bleiben, was die Sache ja so interessant macht, denn die würden sich gern (zumindest ein großer Teil der Bvölkerung von über 40 %) möchte sich aus Großbritannien herauslösen.

Die Briten (Oberbegriff) meinen dass sie einer Fremdherrschaft unterliegen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Großbritannien denkt darüber nach.

im Falle eines Falles würde sich zuerst Schottland abwenden, das in der EU bleiben WILL. England könnte auch von Wales und der Kolonie Nord-Irland verlassen werden.

und was wäre mit den Kanal-Inseln und Falkland ?

Aber das zöge sich hin und brächte Jahre der Unsicherheit

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das Verhältnis Deutschland/England war schon immer etwas angespannt. Daran hat auch der Beitritt zur EU nichts geändert. Jetzt "vertritt" Merkel Europa. Wieder jemand der aus Deutschland kommt und anderen vorschreiben möchte, was sie zu tun und zu lassen haben. Diesem Diktat wollen sich die überwiegende Zahl der Engländer nicht unterwerfen. Sie halten an ihren Traditionen fest, bleiben bei ihrer eigenen Währung, fordern Sonderrechte ein, die ihnen auch gewährt wurden. Der Finanzstandort London muss erhalten bleiben. Wenn GB aus der EU austritt würde der Warenverkehr genauso gut weiterlaufen, wie zu Zeiten, als GB noch nicht in der EU war. Da würde ich kein Problem sehen. GB möchte sich eben nicht von Brüssel aus seine Souveränität unterlaufen lassen. Andere EU Staaten wie Ungarn, Polen bleiben nur deswegen in der EU weil sie sich des Geldtopfes aus Brüssel bedienen können. Beide Länder strecken ihre Fühler Richtung Putin aus. Ein gemeinschaftliches Europa sieht anders aus. Das merkt man auch daran, dass GB nicht bereit ist, Flüchtlinge aufzunehmen, wie andere EU Staaten auch. Polen mit überwiegend katholischer Bevölkerung nimmt keine moslemischen Flüchtlinge auf. Doch die meisten der Flüchtlinge gehören einer anderen Religion an. Jetzt hat Frau Klöckner den Vorschlag gemacht, EU Länder die nicht bereit sind Flüchtlinge aufzunehmen, gegen diese mit Sanktionen zu reagieren. Solche Vorschläge führen freilich zur Verstimmung.Bleibt nun abzuwarten, wie sich GB bei der Volksabstimmung entscheidet. Der Londoner Bürgermeister ist für einen Austritt aus der EU und macht das in aller Deutlichkeit klar.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?