Warum mobben Erwachsene Menschen - Mobbing auf der Arbeit und die Gründe?

8 Antworten

Ich sage eher es ist andersherum.

Kinder an sich hätten kein Problem damit, wenn andere anders aussehen. Aber sie übernehmen oftmals die Vorurteile des Erwachsenen Umfelds, in dem sie wohnen.

Mobber, die in der Schule gemobbt haben und selbst nie Mobbingerfahrungen gemacht haben, können zu Psychopathen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die man auf Spiegel nachlesen kann.

Da ist die Gefahr natürlich groß, dass sie im Erwachsenenalter weiter mobben.

Auch sonst ändert sich nicht viel.

Das andere Aussehen ist auch nicht die Ursache des Mobbings, sondern der Vorwand. So viel muss gesagt werden.

Gründe für Mobbing liegen in

  • Konkurrenzkampf: auf diesen Weg will man die Konkurrenz ausschalten
  • unliebsamen Mitarbeiter*in loswerden
  • sich selbst stark fühlen
  • Neid
  • Machtmissbrauch
  • Falscher Umgang mit Stress oder Unterforderung
  • Gefühlte Ungerechtigkeiten
  • nie richtig gelernt Aggressionen anders zu handhaben - sei es, dass man gelernt hat sich mithilfe Mobbings durchzusetzen oder man überträgt so andere Probleme

Mobbing funktioniert nur, wenn Führungskräfte nichts unternehmen. Spricht der oder die Vorgesetzte rechtzeitig ein Machtwort kann Mobbing oftmals verhindert werden.

Mobbing wird, ich weiß diese Aussage ist sehr provokativ, gesellschaftlich akzeptiert. Klar wird jeder sagen, dass Mobbing schlimm sei, wenn man danach gefragt wird. Jedoch ist Victimblaming bei Mobbing Gang und Gäbe. Sprüche wie zum Mobbing gehören zwei, dass man sich auch mobben lassen muss, damit Mobbing klappt, sind immer noch ganz normal.

Ein Mobbingopfer ist ein Opfer und ein Opfer ist in unserer Gesellschaft schwach. Schwach darf man in unserer Gesellschaft nicht sein. Das geht sogar so weit, dass Opfer zum Schimpfwort geworden sind.

Wenn man den Umkehrschwung nimmt, sind Täter stark. Stärke ist was Erwünschenswertes und Erstrebenswertes in unserer Gesellschaft.

Aber dieses Denken begünstigt wieder Mobbing.

Außerdem zweifle ich daran, dass viele tatsächlich realisieren, was sie tun und daher auch nicht die Folgen realisieren.

Zudem darf auch nicht vergessen werden, werden psychische Erkrankungen in unserer Gesellschaft nicht wirklich ernst genommen. Die Einstellung, dass sich psychisch Erkrankte nicht so anstellen sollen ist noch verbreitet.

Ich glaube du überschätzt Erwachsene...die (ähh wir)sind erstmal eben nur ausgewachsen, nicht zwingend aber besonders bewusst, vor allem oft nicht bewusster als Kinder...viele machen sich keine Gedanken, haben kein Einfühlungsvermögen, vielen ist es egal - sie denken an sich und fühlen sich nicht verantwortlich für das Miteinander. Die Dynamiken kannst du eins zu eins von Schule in den Beruf übertragen. Gruppendynamik, Abgrenzung und Zugehörigkeit, Egopolitur, Wichtigtuerei...

Außerdem ist die Grenze von Neckereien zu Mobbing nicht immer klar, denn kontextabhängig und eine Frage der Beziehungsdynamik. Wie meine Brüder mich dissen, kann man Mobbing nennen: ich empfinde das aber nicht so, wir machen uns gern übereinander lustig. Ich wurde aber auch schon "geneckt" in bester Absicht, fühlte mich aber gekränkt, weil ich auf einer anderen Beziehungsebene unterwegs war...das war sozusagen zu intim, zu ehrlich für meinen Geschmack. Teils ist das Gefühl gemobbt zu werden daher subjektiv... deshalb ist ja Bewusstheit so wichtig.

Ich glaube eben dass Mobbing unterschiedliche Gründe hat. Die schlimmste Form ist aber die bewusste Art zu mobben: um die verletzenden und demütigenden Auswirkungen auf das Gegenüber zu wissen und daraus Genugtuung zu ziehen. In meinen Augen sind das Machtdemonstrationen und Machtmissbrauch. Kein selbstbewusster Mensch hat so etwas nötig, wer das tut hat arge Probleme mit sich selbst und seinem Ego. Auf anderen rumzuhacken hat nämlich in allererster Linie dies zum Ziel: von den eigenen Schwächen und Mängeln abzulenken.(und das liegt dann auch i.d.R. unbewusstem Mobbing zugrunde)

Hat man das erkannt, kann so jemand einem nicht mehr schaden.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das ist es ja: eben nicht. Manche Menschen haben sowas manchmal nie gelernt und dann ist jedes Kind besser im nicht mobben als der Erwachsene, der es nie lernte.

Ich glaube, alle Mobben aus den gleichem Gründen:

•Angst

•Das Gefühl stark zu sein

•Nie Gemeinschaft gelernt haben

•Neid

•usw.

Es gibt unzählige Gründe und du sprichst genau in deinem Thema darüber, dass Erwachsene besser entscheiden können zwischen mobbenswert und nicht.

Erwachsene sehen die Welt oft mit Blickgrenzen, die Kinder nicht haben, oder beide es gleich viel haben.

Hier sind Kind und Erwachsener auf Augenhöhe...

Wahrscheinlich weil sie sich dadurch stärker fühlen wenn sie jemanden anderen niedermachen bzw Klein mobben oder sie so Frust abbauen können oder weil sie eifersüchtig sind

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich will jeden dabei helfen, unterstützen und aufmuntern :D

Oft is der Berufsalltag von solchen Leuten wahrscheinlich soo langweilig, dass sie sich eine neue Beschäftigung suchen. Da muss dann schnell mal der nächstbeste Kerl her, der dann aus Frust und Langeweile niedergemacht wird... traurig

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