Warum misst man die Städte und Staaten an der Größe der Einwohnerzahl und nicht nach Fläche?

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4 Antworten

"Die Definition der Größe einer Metropolregion wird kontrovers diskutiert. Eine weltweit einheitliche Definition gibt es nicht. Eine mangelnde Vergleichbarkeit bei der Abgrenzung der Städte, die zu einer Metropolregion gezählt werden, sowie Fehler und Ungenauigkeiten bei der Fortschreibung und Hochrechnung der Einwohnerzahlen können ebenfalls zu Abweichungen bei den Angaben für ein und dieselbe Metropolregion führen:

Zieht man zum Beispiel bei der Metropolregion Rhein-Ruhr zur Berechnung sowohl die gesamte Nord-Süd-Erstreckung von knapp 100 Kilometern entlang des Rheins als auch die West-Ost-Ausdehnung Duisburg-Dortmund heran, hat die Region 11,8 Millionen Einwohner (2009).[1] Sofern die Städte südlich der Ruhr, wo sich eine nicht zu vernachlässigende Grünzone erstreckt, nicht mit einbezogen werden, beträgt die Einwohnerzahl – je nach Berechnung – nur vier bis sechs Millionen, woran sich gut erkennen lässt, dass keine der angegebenen Zahlen „absolut richtig“ sein kann, da es immer auf die Berechnungsmethode ankommt."

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Listedergr%C3%B6%C3%9FtenMetropolregionender_Welt

In der Stadt- und Regionalplanung "misst" man durchaus auch mit dem Verhältnis von Einwohnern pro Quadratkilometer. Das nennt sich dann Bevölkerungsdichte.

Weil die Einwohnerzahl wichtiger ist als die Fläche. Der Staat besteht nämlich nicht aus der Fläche sondern aus den Menschen, die in ihm leben.

Weil über die Einwohnerzahl die Wirtschaftskraft und die sozialen Verhältnisse erfaßt werden.

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