Warum mindert Kirchensteuer den Erstattungsbetrag bei der Steuererklärung bei Austritt aus Kirche

3 Antworten

Könnte viel Gründe haben. Vielleicht hilft dies weiter:

Die Steuerpflicht endet beim Kirchenaustritt je nach Bundesland mit Ablauf des Kalendermonats des Austritts (Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt) oder des Folgemonats (Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen).

Beim Kirchenaustritt innerhalb des Jahres ist eine monatsbezogene Aufteilung (sogenannte zeitanteilige Zwölftelung ) vorzunehmen. Es kommt – auch bei Abfindungen oder anderen Sonderzahlungen – nicht darauf an, ob das Einkommen vor oder nach dem Kirchenaustritt erzielt wurde.

Bin mir nicht ganz sicher, habe aber folgende Erklärung: Bei der Kirchenst. ist es genau wie bei der EKS, dass das vom Jahreseinkommen berchnet wird. Hast du in den 1. 3 Monaten weniger verdiend, wie im Jahresdurchschnitt, musst du noch was an Kirchensteuer nachbezahlen.

Wie Hefti geschrieben hast musst Du für die Monate bis zum Kirchenaustritt noch Kirchensteuer zahlen. Die gezahlte Kirchensteuer wird unabhängig davon so oder so als Sonderausgabe berücksichtigt, wurde also sicher auch schon bei Deiner ersten Berechnung steuermindernd berücksichtigt.

Also mindert sich dein Erstattungsbetrag um die anteilige Kirchensteuer, sonst ändert sich ja nichts.

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