Warum meint man, dass Vaterlandsliebe nicht unbedingt gut ist?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Man sollte sich bewusst sein, welchen Wert unsere Demokratie und unser Rechtsstaat haben. Und man sollte seinen Beitrag dazu leisten, dass diese Errungenschaften erhalten bleiben und ausgebaut werden können.

Man sollte also mit Verstand das Land, die Institutionen und die Ideale auf denen das aufgebaut ist sachlich wertschätzen. Aber man sollte sich solche Gefühle wie "Liebe" für Menschen aufsparen - nicht für den Staat.

Vorbildlich finde ich in dieser Hinsicht die Einstellung unseres ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann, der einmal sagte: „Ich liebe nicht den Staat, ich liebe meine Frau.“

Hi, vielleicht dieser: ohne das Vaterland zu lieben, zu achten - ist es einfacher, Immigration weiter ins Land zu holen, Gesetze zu deren Vorteil zu ändern. Es gibt dann keine Gegenwehr. Daher die Reflexe gegen Sarrazin, Hermann e.a., gegen Nationalfeiertag, für Umbenennung vo Straßen, Schulen, kasernen usw. mit älteren deutschen Namen. usw. Gruß osmond

Also bei Eva Hermann weiß ich nicht, aber Sarrazin darf man auf keinen Fall mit Geert Wilders vergleichen. Geert Wilders gehört zurecht kritisiert. Er bekam zurecht ein Verfahren angedroht.

Sarrazin dagegen ist gegen Rechts (er ist auch gegen eine Rechtspartei).

0

Das "Vaterland" ist ein Konstrukt des nation building. Ein historischer Entwicklungsprozess, der in Deutschland mit Krieg und Abgrenzung zu den Nachbarvölkern einher ging. Heimatliebe ist relativ neutral - dass man an seiner natürlichen Umgebung hängen kann, ist nur allzu menschlich.

Was möchtest Du wissen?