Warum macht man überhaupt noch eine Ausbildung zur Verkäuferin?

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10 Antworten

Hallo!

Ein Freund von mir lernt gerade Einzelhandelskaufmann bei einem Discounter & hat das feste Ansinnen sich danach weiterzubilden. Er möchte danach Zusatzqualifikationen zum Handelsfachwirt dranhängen. Dann machen solche Ausbildungen tatsächlich Sinn.

Ansonsten kann man mit einer solchen Lehre allerdings wenig anfangen ----------> außerdem muss man hinter seinem Beruf stehen! Es nutzt nix wenn man sich durch eine Lehre zwängt aus welchen Gründen auch immer, selbst wenn andere mit "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" ankommen & davon berichten wie das bei ihrer Lehre vor 50 Jahren mal war bzw. die Sorgen junger Lehrlinge von heute belächeln.

Ich selbst habe nach der Realschule Industriekaufmann gelernt.. war okay, aber auf die Dauer sehr ermüdend & monoton. Man war am Abend müde, ohne dass man wusste was man gearbeitet hat. Deswegen habe ich mich nach der Lehre auch umorientiert.

Wenn du jetzt sowieso deine Traumausbildung beginnen kannst, ist das doch schön :) In diesem Sinne alles Gute..!

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Wer soll so eine Frage beantworten?

Hast Du schon mal überlegt, warum die Absagen kommen? Jeder, der Bewerbungen verschickt, bekommt Absagen, das ist nicht zu vermeiden. Hast Du schon einmal ein Bewerbungstraining mitgemacht? Wenn Du da mit Engagement mitmachst kannst Du Bewerbungen schreiben auf die Du Antworten bekommst. Außerdem lernst Du aus den Stellenangeboten zu lesen, ob dort eine Ausbildung wirklich gefragt ist.

Stelle doch einfach mal eins von den Anschreiben hier ein, es hat hier eine Reihe von Leuten, die sich recht gut auskennen.

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Diese Ausbildung macht durchaus Sinn. Vor allem lässt sich darauf in diverseste Richtungen aufbauen.

Wenn Du allerdings selber gar kein Interesse an dem Beruf hast, ist klar, warum Du nur Absagen bekommst, denn spätestens beim Bewerbungsgespräch merkt das dein Gegenüber.

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Kommentar von Carlystern
23.11.2015, 11:09

Wie recht du hast.  Leider hatte die Chefin es bei der Bildungseinrichtung  nicht bem

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na die ausbildung macht man damit man in der statistik der menschen die keine ausbildung finden nicht auftaucht. sonnst müsste sich am ende noch jemand in einem gemütlichen büro den kopf darüber zerbrechen wie man den mangel an ausbildungsplätzen ausbügeln kann.

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Kommentar von Carlystern
23.11.2015, 10:57

Genau so war es bei mir, jedenfalls habe ich die Befürchtung.  Das Arbeitsamt hat mich garnicht gefragt.  Die haben mich einfach in eine uberbetriebliche Ausbildung als Kauffrau im Einzelhandel gesteckt

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Ja, das ist leider so, weil viele Einzelhandelsläden lieber Minijobber einstellen, ist billiger. Und Aufstiegschancen als Gelernte hat ja in jedem Laden quasi nur einer. Wobei selbst das finanziell wenig lukrativ ist, und nur wenige das auch wollen (Filialleitung z. B., nur mehr Arbeit, kaum mehr Geld).

Denn NUR verkaufen kann nach einer gewissen Einarbeitungszeit praktisch jeder /sofern man sich um weiter nichts kümmern muss).

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Kann dich gut verstehen. Empfinde es auch als nicht zeitgemäß 2 - 3 Jahre Lehrzeit für bestimmte Berufe vorzuschreiben. Diese uralten Gesetze und Auflagen, z. B. bei einer Selbstständigkeit mit vorhandenen Kenntnissen, sind in Deutschland meistens nicht umsetzbar. Da hinkt Deutschland hinterher. In Amerika z.B. ist das viel "menschenfreundlicher".

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Kommentar von AalFred2
23.11.2015, 11:26

Was genau ist in den USA menschenfreundlicher?

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Wir leben immer noch in Deutschland, aber mir geht es genau so. Zwangsweise, weil mein Vater es so wollte, musste ich Industriekaufmann lernen. Ich habe es gehasst! Meine Prüfung habe ich aber abgelegt. In dem Beruf habe ich danach nie gearbeitet. Später habe ich Informatik studiert (Dipl.-Inf.)  und "durfte" mich sogar 10 Jahre in dem Beruf beweisen. Entlassen wurde ich dann 2008: zu alt, zu teuer. Seit dem habe ich nichts mehr gefunden. Ab einem gewissen alter ist der Zug abgefahren.

Selbst als Kaufmann finde ich nichts. Ungelernte Kräfte kosten auch 8,50 €/Mindestlohn, aber die kann man besser herum scheuchen und die quatschen nicht dazwischen, weil sie keine Ahnung haben. (Wurde mir bei einem Vorstellungsgespräch genau so gesagt).

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Kommentar von Carlystern
23.11.2015, 11:06

Bei mir waren es meine Eltern,  die sich von meinem früheren Klassenlehrer (damals noch Hauptschule) belabern ließen und das Arbeitsamt wo nicht mal meine berufswunsche zur Kenntnis nahm. Tja und so habe ich dann alles was natürlich weitaus länger dauerte auf Umwegen ergriffen. Daher mache ich jetzt ab Sommer meine wunsch Ausbildung und ist mir egal was die anderen sagen . Ich war damals noch naiv und habe mich belabern lassen.  Doch seitdem ich auf den Abendschulen war ist mein Selbstbewusstsein gestiegen.  Hätte das schon viel früher machen sollen,  dann wäre ich heute schon fertig in meinem wunschberuf  ausgelernt. 

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Null Wissen, bedeutet auch weniger Gehalt. Damit ist es wohl geklärt. Und natürlich darf der Arbeitgeber einstellen wen er will, und wenn ihm andere Bewerbungen besser gefallen, dann ist das so. Wünsch Dir viel Erfolg in Deinem Traumberuf.

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Mit dem  Beruf Verkäuferin hast du ein enormes Grundwissen für die Aufstiegsweiterbildung  und die Möglichkeit, beruflich voranzukommen und in Führungspositionen zu gelangen. Naheliegend ist es, die Ausbildung fortzusetzen und die Prüfung z.B. als Kaufmann/-frau im Einzelhandel abzulegen. Auch ein Abschluss als Handelsfachwirt/in oder Handelsbetriebswirt/in ist denkbar.

http://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/kurs/ausgangsberufDetail.do?bi=6627

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Kommentar von Carlystern
05.12.2015, 11:41

Der Beruf ist bichts für mich und kommt mir auch nicht mehr ins Haus. außerdem hatte ich die Einzelhandel Prüfung abgelegt. musste nur wiederholen konnte aber in dieser Bildungseinrichtung nicht bleiben und musste somit runter auf Verkäuferin.

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Tja, manchmal ist eine motivierte ungelernt Kraft die bessere Wahl, als eine gefrustete, Unmotivierte. Warum hast du dich überhaupt beworben, wenn dir der Beruf keinen Spaß macht? Niemand gebraucht Mitarbeiter, die von sich selbst schreiben:

mit viel Frust und Krankheiten durchgezogen

Da solltest du nicht das Land in dem du lebst hinterfragen, sondern deine Einstellung. Aber vielleicht ändert di sich ja wenn du deine "Traumausbildung" antrittst.

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