Warum macht man Szintigraphie (ganzkörper) und nicht ein ganzköroer MRT?

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4 Antworten

Das kommt immer auf die Frage an. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Eine Ganzkörperszinigraphie ist eine nuklearmedizinische Untersuchung des Skelettes. Hier entsteht im Bereich vermehrten Knochenstoffwechsels (zB Fraktur, Tumor, degenerative Veränderungen) eine vermehrte Einlagerung des radioaktiven "Tracers". Diese Informationen mittels MRT über das gesamte Skelett zu erhalten würde wahrscheinlich mehrere Stunden dauern. Ganzkörper-MRT ist aufgrund der mäßigen Auflösung eher etwas, um gutverdienende Menschen mit Tumorangst zu beruhigen. Das MRT kann seine unbestrittenen Stärken besser bei einer genauen Fragestellung innerhalb eines umschriebenen Bereiches (ZB Gehirn, Gelenke, Wirbelsäule, Leber usw.) ausspielen.

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Die Szintigraphie ist eine nuklearmedizinische Untersuchung über den Aktivitätszustand verschiedener Gewebe. Mithilfe von radioaktiv markierten Stoffen (Radionukliden) werden dabei die Organe und deren Funktions- und Durchblutungsverhältnisse in einem Bild sichtbar gemacht. Welche Stoffe verwendet werden, hängt von dem zu untersuchenden Gewebe ab: Jodverbindungen zum Beispiel reichern sich besonders gut in der Schilddrüse an, für Knochenuntersuchungen sind dagegen Phosphonate besser geeignet.

Die Kernspin-Tomografie, auch Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) genannt, ist eine diagnostische Technik zur Darstellung der inneren Organe und Gewebe mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen.

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Ergänzung zu mienche: hat leider auch Kosten- gründe und soll nur bei begründeten Verdachtsmomenten angewendet werden.

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eignet sich erheblich besser zur Lokalisationsdiagnostik einzelner relevanter Informationen anstatt

der bildlichen Gesamtdarstellung

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