Warum macht man freiwillig Überstunden?

6 Antworten

Ist bei mir ähnlich. Wenn ich die Arbeiten nicht erledigte, macht es bei mir auf der Arbeit kein anderer. Das heißt, ich komme am nächsten Tag und habe dann noch mehr zu tun als sowieso schon, wenn ich am Vortag nicht alles abgearbeitet habe. Irgendwann wäre das dann so viel, dass ich Abgabetermine verpasse. Ist ein Teufelskreis - und in den meisten Jobs so. Denn als Arbeitgeber versucht man ja so viel Arbeit wie möglich, auf so wenig Personal wie möglich zu verteilen. Und wenn man nicht schnell genug ist, dann wird einem der Arbeitgeber höchstens erzählen, man sei eben zu langsam.

Da hilft nur sich einen anderen Job suchen oder seine Arbeit eben hinzuschludern, so dass es zwar erledigt aussieht, aber eben nicht wirklich gut ist. Wäre Corona nicht dazwischen gekommen, hätte ich wohl auch schon was anderes.

es gibt menschen, die haben einen drang dazu, erstmal alles fertig zu machen, da es ihnen ein gefühl von befriedigung und erfolg gibt, aber wenn man es immer wieder macht OHNE mehr geld zu verdienen oder wie eben wie bei deiner mama, nicht mal einen lob zu bekommen wirds zu stress

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich habe irgendwie das Gefühl, dass es heutzutage von den Arbeitgebern verlangt wird. Meine Mama macht es nicht wegen mehr Geld, auch nicht wegen diesem Drang nach allem fertig machen, einen Dank gibts auch keinen. Sie sagt, ja sie hat halt so viel zu tun sie schafft es sonst nicht. Aber das kann ihr doch egal sein, wenn es zu viel Arbeit ist, ist es halt zuviel

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@Sphil3ia

wenn es so ist dann sollte sie lieber die arbeitsstelle suchen, klingt echt nicht gesund dass sie sich so stressen lässt

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Willkommen in der Welt der Erwachsenen, wo es eben nicht immer nur darum geht, was man selber möchte, sondern wo man mit seinem Job auch eine gewisse Verpflichtung eingeht (eine gewisse Leistung bzw. ein bestimmtes Ergebnis rechtzeitig zu liefern).

Es ist ja nicht so, dass man sich in einer Firma immer nur auf „die Seite der Fordernden“ stellen kann. „Die Tür schwingt nach beiden Seiten“, wie man so schön sagt.

Wenn man auch mal Zugeständnisse von der Firma haben möchte, dann erwartet die Firma eben auch ein gewisses Engagement vom einem.

Einfach nur fordern aber selber von sich aus nichts geben funktioniert in der realen Welt nicht.

Natürlich sollte ein fgesundes Arbeitsverhältnis aus einem "Geben und Nehmen" bestehen. Aber es gibt einen Haufen Jobs die pure Ausbeutung sind. Insofern wäre ich mit "Einfach nur fordern aber selber von sich aus nichts geben funktioniert in der realen Welt nicht." schon ein bisschen vorsichtig. Es gibt genug Arbeitgeber (auf der ganzen Welt), die nur fordern und außer einem mickrigen Lohn, sonst nix geben.

Denn die Standards, die wir in Deutschland in Sachen Arbeitnehmerrechte haben, mussten hart erstritten werden... und selbst heute, versucht man diese immer noch auszuhebeln.

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@Agarwean

Da stimme ich Dir zu. Es muss natürlich auf beiden Seiten auch ein „Geben“ stattfinden.

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Die Typische Antwort eines Arbeitgebers, der an jeder Ecke nur das Geld sieht

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@ec2011

... oder eines Arbeitnehmers, der selber in einer Position arbeitet, an der er eine gewisse Selbstständigkeit und Entscheidungskompetenz besitzt.

;-)

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Deine Mutter lässt sich wohl unter Druck setzen - und macht sich damit körperlich kaputt.

ICH würde ja pünktlich zum Festabend Stift/Kuli fallen lassen, den PC herunterfahren und gehen.

Das habe ich ihr auch gesagt, aber macht sie nicht. Scheinbar sitzen da einige bis spät abends im Büro, weil alles überlastet ist. Richtiger saftladen

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@Sphil3ia

Ok. Sie sollte vlt. schauen, ob sie woanders arbeiten kann.

Einen Burnout will sie bestimmt nicht haben.

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Sie hat denke ich ein hohes Verantwortungsbewusstsein und evtl. auch Angst sonst ihren Job zu verlieren

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