Warum macht man einen Unterschied zwischen Menschen und allen anderen Tieren und warum stellt der Mensch sich über die Tiere?

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9 Antworten

Ich bin ebenfalls der Meinung, dass der Mensch ebenfalls zu den Tieren gehört. Schließlich sind wir keine Aliens oder was auch immer.  ;-)

Wir haben den Überlebensinstinkt, den Fortpflanzungsinstinkt, den Mutterinstinkt, den Instinkt besser, als unsere Mitmenschen zu sein uvm...

Und! Das ist  typisch für jede Tierart! Wir halten uns für das Höchste und sind der Meinung, dass wir über allen anderen stehen, was auch natürlich ist. ;-)

Natürlich gibt es aber auch noch neben uns weitere Tierarten, welche "instinktübergreifend" denken und handeln können. Das sind neben uns Menschen, die Tiere, welche ein Selbstbewusstsein besitzen (Spiegeltest). 

Beispiele hierfür: 

Delfine, Menschenaffen, Schweine, meine Hyänen uvm.

Mit "Instinktübergreifend" meine ich, dass Tierarten richtige Packte untereinander schließen können. Trauer empfinden, wenn zum Beispiel jemand gestorben ist und auch richtige Emotionen besitzen, wie zum Beispiel; Hass, Neid, Eifersucht und natürlich auch Liebe. 
Sprich, sie können kognitiv denken.

Jedes Lebewesen der Welt könnte ohne Menschen ohne irgendwelche Einschränkungen weiterleben.

Das könnte es aber auch ohne Tiger, Pinguin, Braunbär oder was weiß ich. Schließlich sind wir ebenso nur eine unter vielen Tierarten. ;-) Auch Biber, Heuschrecken, zu viele Rehe - die dann vom "Förster in Zaum gehalten" werden - können die Umwelt mehr, als schädigen. Klar, dass der Mensch einer der größten Parasiten der Erde ist und es ihn auch in einer viel zu hohen Population gibt, kann man wohl nicht abstreiten. Aber dennoch versuchen einige Menschen das Schlechte, was der Mensch und auch andere Tiere getan haben, wieder gut zu machen.

 

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Kommentar von HerrUnsichtbar
04.03.2016, 22:53

Ohne Bienen oder Plankton zum Beispiel wären einige Lebewesen ganz schön aufgeschmissen. :)

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Wenn der Hund könnte, würde er sich wahrscheinlich über den Menschen stellen, genauso wie das Krokdodil, der Kea und der Koalabär. Menschen zumindest neigen dazu, die Gruppe, zu der sie gehören, als etwas Besonderes zu betrachten.

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Das liegt unteranderem daran weil in der Bibel eine Falsche Übersetzung benutzt wird. Laut der heißt es, das der Mensch sich das Tier untertan machen soll, kann oder darf. Doch wenn es richtig übersetzt wird, heißt es sie sind Gleichberechtigt. Wenn man natürlich soll eine Übersetzung ließt macht man sich doch gern zum König der Welt und übernimmt auch als nicht Christ dieses denken.

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Diese Einordnung hat der Mensch vorgenommen, eine Katze würde da garantiert widersprechen, wenn sie könnte, ein Hund vielleicht auch, aber der ordnet sich eher unter. Die Menschheit leidet an an Komplexen, sonst hätte sie es nicht nötig, sich über andere Lebewesen zu stellen. Bezeichnen könnte man das als Gotteskomplex, der Mensch WILL unbedingt mehr sein als ein Tier und erschafft deshalb Mythen, wie z.B. in der Bibel, da gibt es eine Stelle, in der Gott den Menschen sagt, dass sie sich die Tiere untertan machen sollen.

So kann der Mensch auch ganz einfach sein Verhalten gegenüber den Tieren rechtfertigen, Gott wollte es ja so. Inzwischen widersprechen da aber viele Tierschützer vehement, denn auch z.B. Menschenaffen besitzen ein Bewusstsein, können sich selbst im Spiegel erkennen und sogar die Zeichensprache erlernen.

Es stellen sich also nicht alle Menschen über Tiere, es gibt durchaus Menschen, die die gleichen Rechte für Orang-Utans wie für Menschen fordern, also kein Missbrauch mehr als Versuchstier usw. Ich glaube ja, der Mensch versucht, indem er sich gottgleich vorstellt, seine Angst vor dem Tode zu umgehen, denn das ist es, was den Mensch vom Tier wirklich unterscheidet: Der Mensch weiß, dass er sterben muss und macht sich darüber viele, vielleicht auch zu viele Gedanken. Eine Katze lebt im Hier und Heute, die wird nicht depressiv und jammert rum und erfindet Geschichten, weil sie nicht ewig lebt.

Da der Mensch diese Einordnung vorgenommen hat und ich selbst als Krone der Schöpfung sehen will, ordnet er sich eben selbst als wichtiger als andere Lebewesen ein - Egoismus dient ja zum Teil auch dem Überleben. Interessant wäre allerdings, was passieren würde, wenn hier tatsächlich einmal Außerirdische eintreffen würden, die intelligenter als wir sind. Denn nach menschlicher Logik hätten dann die "höheren Wesen" auch das Recht, uns als Nahrung zu nutzen, denn für sie wären wir nichts anderes als die Tiere heute für viele Menschen.

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Wir grenzen uns als Menschen ab, weil wir Menschen sind. 

Wären wir Nilpferde, würden wir Nilpferde von Tieren unterscheiden und Menschen wären ganz normale Tiere.

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Weil dem Mensch allein Bewußtsein, Verstand, Gefühle, Kultur, die Benutzung von Werkzeug etc. zugeordnet wird. Jahrhundertelang wurde das Menschsein sogar Menschen mit "falscher" Hautfarbe, "falscher" Religion, Frauen, Behinderten abgesprochen, zur Zeit streitet man sich darum, ob Menschenaffen nicht auch Menschenrechte genießen sollten, zumindest was Einsperren, schmerhafte Experimente etc. angeht, während andere Tiere rechtlich immer noch als reine "Sachen" gelten, auch wenn man ihnen inzwischen sowas wie z. B. die Fähigkeit der Schmerzempfindung und damit ein Recht auf Schutz vor unnötigen Qualen zugesteht. Die Sache ist also in Bewegung

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Kommentar von HerrUnsichtbar
03.03.2016, 13:16

Immerhin machen wir Fortschritte. :)

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"Der Mensch" stellt sich keineswegs selbst über die Tiere, er steht einfach darüber, ob es ihm nun bewusst ist, oder nicht.

Viele Menschen nehmen halt diese, ihre Verantwortung für ihre "höhere" Position nicht wahr, und viele von ihnen missbrauchen diese Position.

Es gibt ja zum Beispiel auch viele, viel zu viele Mütter, die ihre Kinder nicht beschützen, sondern vernachlässigen; trotzdem ist die Mutterschaft eine wunderbare und erfüllende Aufgabe; man muss sie eben wahrnehmen (können), diese Aufgabe.

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Kennst du irgendein Tier, das wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen hat und diese anwendet? Welches Tier kann zum Mond fahren? Welches Tier hat die höhere Mathematik erfunden bzw. versteht sie? Welche Tiersprache ist so hoch entwickelt wie diejenige der Menschen? Welches Tier hat den Buchdruck, das Rad, Flugzeuge, Autos usw erfunden?

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Kommentar von HerrUnsichtbar
03.03.2016, 13:11

Das macht den Mensch nicht wichtiger.

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Kommentar von kleinefrechemau
03.03.2016, 13:30

Ameisen sind wahre Meisterarchitekten UND sie melken Läuse, außerdem sind sie in Staaten organisiert. Menschenaffen haben Werkzeuge erfunden und Krähen nutzen den Verkehr an Ampeln, um sich Nüsse von Autos knacken zu lassen und sich den Inhalt zu holen, wenn der Verkehr steht.

Dass die Tiere nicht zum Mond fliegen, hat nichts zu heißen, denn seien wir mal ehrlich: dort herrscht eine lebensfeindliche Atmosphäre. Meiner Meinung nach ist der Mensch gerade darum das dümmste aller Lebewesen, weil es das einzige ist, dass seinen eigenen Lebensraum zerstört. Die Entwicklung von Waffen, die die ganze Erde vernichten können, ist für mich kein Zeichen von Intelligenz, sondern von Idiotie, ebenso wie die Hoffnung, einen neuen Planeten zu besiedeln, sobald wir den hier völlig vergiftet haben.

Sowohl bei mathematischen als auch bei geographischen Berechnungen sind uns alle Tiere weit voraus. Setz mal einen Hund im Wald aus, der findet den Weg heim, die meisten Menschenkinder jedoch nicht. Oder schau dir an, wie ein Tier Fische fangen kann, die können die Lichtbrechung des Wassers miteinberechnen. Kein Mensch hat es je geschafft, eine Tiersprache zu lernen, aber Menschenaffen können die Zeichensprache lernen.

Nur weil der Mensch dazu in der Lage ist, viele Sachen zu entwickeln oder zu denken, die teilweise völlig hirnverbrannt sind, ist er noch lange nicht die Krone der Schöpfung.

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Weil es niemanden gibt der eine andere Einteilung machen kann , oder will.

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