Warum macht man den Absprungpunkt beim Weitsprung nicht variabel, bei der heutigen Messtechnik doch gar kein Problem?

5 Antworten

Weil bei der traditionellen Leichtathletik halt ganz bewusst neben rein körperlichen Stärke auch die Technik und optimale Ausnutzung gewisser Toleranzen zur Messwerterfassung hinzu gezogen werden. 

Bei manchen Disziplinen will man halt ganz gezielt diesen optimalen Ausnutzungsfaktor ( Absprung- / oder Abwurflinie ) sehen und beibehalten, weil sonst genau diese Optimierungen durch entsprechendes Training wegfallen würden.

Denke auch mal abstrakt weiter vom Sport ( Leichtathletik ) z.B. zu manchen Berufsbildern. Wenn Du z.B. einen Graben überspringen musst, rücken die Ufer doch auch nicht wegen Deiner unpassenden Schrittweite zusammen. 😉

Um eine gewisse Ordnung und Kontrolle zu haben und Manipulationen auszuschliessen. Dazu Verminderung der Verletzujngsgefahr, falls jemand zu früj oder zu spät abspringt.

Der Absprungbalken ist z. B. auf dem Video zu sehen, die Weite kann so verifiziert werden.

Wie wäre nach Deinem System das Übertreten? Der Beginn der Sandgrube?

Das wird schon seit längerem diskutiert, eine Art Absprungzone einzurichten. Ein Argument dagegen ist, daß das "Brett" Teil der Disziplin ist. 

Man muß also nicht nur weit springen können, sondern auch den Absprung treffen können.

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