Warum macht man bei Buchführung ABSCHREIBUNG?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

hm eine "abnutzung" auch wirtschaftlich geltend zu machen.

kaufst du dir z.b. ein auto im betrieb passiert ja in der guv nichts. der kauf ist kein aufwand.

um nun aber die abnutzung auf die laufzeit des pkw´s aufzuteilen wirst du abschreibungen machen. (afa = absetzung für abnutzung wies sich so schön schimpft). diese abschreibungen sind dann der aufwand der für die abnutzung entsteht.

irgendwie doof erklärt.. trotzdem etwas hilfreich ? :D ansonsten mach ichn neuen anlauf

Abschreibung ist die buchhalterische Erfassung eines Wertverlustes, also Aufwand in der Geschäftsbuchführung und Kosten in der Betriebsbuchführung (Kosten- und Leistungsrechnung) In der Kostenrechnung gehen die Abschreibungen als kalkulatorische Abschreibungen in die Kalkulation, das bedeutet, du holst dir die Kosten über die Preise wieder herein (sofern der Kunde deine Preise akzeptiert) In der Geschäftsbuchführung sind Abschreibungen Aufwand, schmälern also den Gewinn, was die zu zahlende Einkommensteuer verringert. Im Übrigen muss man abschreiben, weil man sonst das Vermögen ja zu hoch in der Bilanz ansetzen würde, man würde sich "reicher machen, als man ist". Aus Gründen des Gläubigerschutzes darf man das nicht.

Anlagegütter wie zum Beispiel ein großer industrieller Bohrer wird jahrelang benutzt und dadruch abgenutzt. Wenn man annimmt, dass der Bohrer trotz Reperaturen nach sechs Jahren nicht mehr funktionieren wird, muss er ersetzt werden. Dadurch verliert er über die sechs Jahre kontinuierlich an Wert, dieser Wertverlust wird abgeschrieben.

Abschreibungen dienen der Erfassung des betrieblichen Werteverzehrs und der Verteilung von Anschaffungs- und Herstellungskosten auf die Nutzungsdauer von Gegenständen des Anlagevermögens.

Abschreibungen können nach verschiedenen Abschreibungsmethoden vorgenommen werden.

Die Aufgabe der planmäßigen Abschreibung besteht in der Verteilung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten auf die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände Es erfolgt eine direkte Abschreibung, durch die der Wertansatz der Bilanzpositionen unmittelbar verringert wird. Das Bestandskonto wird um den Abschreibungsbetrag vermindert und enthält somit nur den jeweiligen Restbuchwert.

Die Abschreibung stellt betrieblichen Aufwand dar und schmälert den Gewinn des Unternehmens. Das Aufwandskonto Abschreibungen wird daher über das Gewinn- und Verlustkonto abgeschlossen

http://www.petra-budde.de/fachinformatiker.php?id=1&content=Fachinformatiker&thema=BWL&tid=5

Weil die Güter im Laufe der Zeit einfach an Wert verlieren.

Wenn du heute einen PC kaufst, ist im nächsten halben Jahr nur noch einen Bruchteil dessen wert.

Diesen Wertverlust wird steuerlich als Kosten geltend gemacht, indem der Anschaffungswert nicht gleich voll in die Bücher geht, sondern über einen bestimmten Zeitraum über mehrere Jahre abgeschrieben wird.

Hi,

alle Antworten auf Deine Frage sind richtig.

Ich schreib dennoch etwas dazu, verschuche es aber anders herum:

Stell Dir vor, Du kaufst Dir im Januar 2014 für Dein Unternehmen ein Auto für netto 20.000,00 Euro. Dieser Kauf geht zu 100 % in das Anlagevermögen. Du hast praktisch Dein Kapital getauscht: Aus dem Guthaben auf dem Bank- oder Kassekonto hast Du ein "Guthaben" auf dem Konto Fuhrpark gemacht. Also ein reiner Aktivtausch in der Bilanz. Die GuV bleibt völlig unberührt, da kein Kosten- oder Ertragskonto angebucht wird.

Das Auto verliert aber mit der Zeit an Wert. Verkaufst Du es nach einem halben Jahr wieder, wirst Du nicht mehr 20.000,00 Euro dafür bekommen, nach einem Jahr noch weniger und so weiter. Das gilt selbst dann, wenn Du das Auto die ganze Zeit über in der beheizten Garage stehen lässt. Du hast also einen Wertverlust für das Auto allein durch das Verstreichen der Zeit.

Das bedeutet also, dass Du für das Fahrzeug "irgendwie" den Wertverlust als Kostenansatz buchen musst.

Machst Du das jetzt schon im März - also im Monat des Kaufs - bist Du buchhalterisch zwar fein raus ... aber Dein Betriebsergebnis für den Monat ist völlig falsch, vielleicht hast Du sogar einen Verlust gemacht. Gleichzeitig nutzt Du das Fahrzeug ja auch noch im April, Mai, Juni, ... und hast dann gar keine Kosten mehr. Dein Betriebsergebnis ist also zu gut.

Um das zu umgehen, gibt es die sogenannte "Absetzung für Abnutzung", kurz: AfA.

Das bedeutet, dass Du Dir überlegst, wie lange so ein Fahrzeug normalerweise genutzt werden kann. Und dann verteilst Du den Werteverlust auf die erwartete Nutzungsdauer. Wenn für das Fahrzeug zum Beispiel 4 Jahre Nutzungsdauer erwartet werden, nimmst im Fall der linearen Abschreibung den Anschaffungswert von 20.000,00 Euro, teilst ihn durch 4 Nutzungsjahre und erhältst einen buchhalterischen Wertverlust von 5.000,00 Euro pro Jahr. Den buchst Du im Soll auf das Konto Abschreibungen und im Haben auf das Konto Fuhrpark.

Ergebnis: 5.000,00 Euro Aufwand in der GuV und 5.000,00 Wertverlust auf dem Bestandskonto.Am Ende des Jahres wird Dein Gewinn um lediglich 5.000,00 statt 20.000,00 Euro geschmälert und Dein Fuhrpark ist noch 15.000,00 Euro wert.

Für die Schätzung der erwarteten Nutzung gibt es von den Finanzbehörden vorgegebene Tabellen, die AfA-Tabellen. Du setzt die Nutzung des Anlagegutes innerhalb der Spanne der Tabelle fest.

... und das war's

Ich hoffe, das hat zusätzlich ein wenig geholfen.

Jedes Anlagegut unterliegt einem bestimmten Wertverlust (gem. AfA-Tabelle).
Die Maschine für 100.000 Euro, die Du heute kaufst, ist in 10 Jahren nichts mehr wert.
Diesen Wertverlust verbuchst Du als Abschreibung auf Anlagegüter. Sie stellen für das Unternehmen einen betrieblichen Aufwand dar und wirken sich somit direkt auf die Gewinn- und Verlustrechnung und in Konsequenz gewinnmindernd aus.
Im Endeffekt hat es also steuerliche Vorteile.

Die Anschaffung sind keine Kosten. Also die reine Bezahlung wirkt sich NICHT auf den Gewinn auf.

Man plant die Laufzeit des Anlagegutes und verteilt diesen Geamtaufwand auf die Laufzeit des Wirtschaftsgutes.

Gesetzliche ist dies in EStG und HGB geregelt:

EStG: § 7 ivm § 6 (1) Nr.1 HGB: § 253 (2) + § 254

na weil möbel maschinen ect. durch gebrauch mit der zeit an wert verlieren.

weil die sachen an wert verlieren

Was möchtest Du wissen?