Warum macht die Raumfahrt Pause?

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25 Antworten

Unabhängig von knappen Kassen (wo ist das Geld eigentlich hin verschwunden ?) sind es die geplatzten Illusionen, dass die Zukunft im Weltraum liegt. Und geplatzte Illusionen sind so schlecht zu flicken wie geplatzte Luftballons. Man hat erkannt, dass es natürliche Grenzen für den Fortschritt im Weltraum gibt und es keinen Sinn macht, dafür Geld zu verschwenden.

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Dudi1205 17.04.2014, 21:10

Und wieder muss ich hier Einsteins Zwillingsparadoxon erwähnen, dass es uns durchaus ermöglicht extrasolare Raumfahrt auch mit unseren "normalen" Teilchen zu entwickeln.

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Ich denke, zur Zeit der Mondflüge war die Technik noch nicht so weit, solche Sachen von Robotern erledigen zu lassen. (Armstrong hat die Mondfähre im Grunde "von Hand" gelandet, das hätte damals kein Computer (in akzeptabler Größe) so hinbekommen.)

Inzwischen kann man das ganz gut, also warum sollte man Menschen den Gefahren jahrelanger Weltraumreisen aussetzen?

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Zu Deiner Frage gibt es drei Antworten:

  1. Habitat auf dem Mond. Wenn unsere Erde untergeht, gibt's auch den Mond nicht mehr, erstens wird er mit zerstört und wenn nicht, worum sollte er kreisen. Außerdem wird die Sonne die Erde erst in 4 Milliarden Jahren zerstören, es ist ziemlich sicher, dass der Mensch – diese Verirrung der Evolution – dann überhaupt nicht mehr existiert. Keine Spezies hat einen solch langen Life-Cicle. Sollte eine Katastrophe auf unserem Planeten geschehen (Asteroideneinschlag, Yellowstone-Park Explosion o.ä.) trifft uns das so unvorbereitet, dass wir sicher keinen Exodus mehr organisieren können, der ohnehin (wenn überhaupt) nur für einige Privilegierte möglich wäre. In einem solchen Fall möchte ich lieber zu denen gehören, die sofort tot sind, als zu denen, die langsam verrecken.

  2. Die Forschung ja schon auf Planetensuche, zu denen wir aber wohl mindestens ein paar tausend Jahre unterwegs wären. Und die Generation, die dann ankäme, wüsste überhaupt nicht mehr, worum es eigentlich geht und warum sie das Raumschiff, das Heim ihrer Väter und Urväter, eigentlich verlassen sollten. Also weiterfliegen bis in die Unendlichkeit und noch viel weiter!

  3. Alle Nationen, die technologisch zur Raumfahrt fähig sind, stecken das Geld lieber in Aufrüstung. Dieses Faktum ist ein weiter Grund, warum unsere Spezies die 4 Milliarden Jahre nicht schaffen wird. Soviel Dämlichkeit belohnt die Evolution nämlich nicht. Ich wundere mich, dass sie überhaupt bis jetzt Geduld mit uns hatte.

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AntoninusPius 11.04.2014, 15:47

Bis auf den letzten Punkt: Super Antwort! :) Der letzte Punkt ist mir dann doch etwas zu negativ. ;) Aber ganz falsch liegst Du da sicherlich auch wieder nicht, das muß ich schon zugeben.

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Vielleicht haben wir in den letzten 4 Jahrzehnten einfach gelernt, dass wir nicht mehr, als unser System bereisen können. Schade, hätten wir 2-3 bewohnbare Orte im Sonnensystem entdeckt und 2-3 Sterne in unmittelbarer Nähe (1 Lichtjahr?) mit habitablen Planeten, ... vielleicht hätten wir da mehr investiert. Forschung, wie in den 70er und 80er in die Richtung betrieben wurde benötigt halt auch immer eine neue Forschungsfrage. Damals lautete die: Wie weit können wir kommen? Was ist erreichbar? Was gibt es in erreichbarer Nähe? Gibt es wenigstens primitives Leben in der Nähe? Wir haben mittlerweile viele Antworten erhalten. Weniger Fragen sind übrig. Mars und vielleicht Europa (Jupiter), mehr nennenswerte Räume für den Grundstein (primitiven) lebens gibts grad einfach nicht. Unsere Zivilisation ist am Rande der Milchstraße sehr exponiert und vielleicht werden wir deshalb nie entdeckt oder die Entdecker sein. Aber vielleicht war diese ruhige exponierte Lage auch eine notwendige Bedingung für die Existenz intelligenten Lebens? Auch diese unschöne Antwort kann eine berechtigte Antwort sein. Der Mensch sollte sich langsam in Genügsamkeit üben und einsehen, dass seine Ressourcen begrenzt sind und die bemannte Raumfahrt wahrscheinlich nichts daran ändert. Diese Einsicht würde vielleicht eher Frieden schaffen, als eine interstellare Mission zu Alpha Centauri in Verbindung mit der Einstellung "ach da draußen gibts ja noch genug Planeten - die Erde ist egal!"

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Das hatten wir doch schon bei deiner letzten Frage:

Warum wir keine Mondstation haben? Ganz einfach: Zu riskant, zu teuer, zu wenig Nutzen. Was wollen wir auf dem Mond? Schön, wir schicken Menschen hin... und dann? Dann sind Menschen auf dem Mond die versorgt werden müssen und keinerlei Nutzen bringen. Mag ja sein dass wir irgendwann die Erde verlassen müssen, aber derzeit können wir es uns nicht leisten, bzw. hat die Menschheit jemals voraus gedacht?

Abgesehen davon ist es moralisch nicht wirklich vertretbar. Schon bei Apollo 11 war es nicht sicher, ob die Vereinigung von Landekapsel und dem Orbiter funktioniert. Hätte es nicht geklappt hätten beide dort bleiben müssen bis ihnen der Sauerstoff aus geht. Keine schöne Vorstellung, auf dem Mond zu sein, die Erde zu sehen und zu wissen, dass man nie wieder zurück kehrt. Es gab sogar schon eine vorgefertigte Rede...

Sonden sind hat viel nützlicher, da man viel mehr Masse an Messgeräten transportieren kann, die nützliche Daten liefern.

Heutige Raumfahrt ist nicht dazu gedacht andere Himmelskörper zu besiedeln! Es geht darum Informationen zu sammeln, bzw. Informationen zu übertragen! Und dem nach nochmals: Die Raumfahrt macht gar keine Pause, vorgestern ist M-13M zur ISS gestartet, diesen Monat starten noch:

Am 16. Egyptsat 2 in einer Sojus

Am 27. Luch 5V und Kazsat 3 in einer Proton-M

sowie am gleichen Tag MEASAT-3B und Optus 10 in einer Ariane 5.

Du siehst die Raumfahrt nur nicht als Raumfahrt an...

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Der Konkurrenzkampf zwischen den Sowjets und den Amis war weit mehr als ein Schwanzvergleich es ging darum zu zeigen welches politische System das Erfolgreichste war. Um die Unterstützung ihrer Völker nicht zu verlieren. Daher der riesige Aufwand der betrieben wurde. Doch der kalte Krieg ist vorüber und die Politik hat ihr Interesse verloren.

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Lassen wir mal das Geld bei Seite und gibt es ein technisches Problem, was wir nicht so einfach lösen können.

Wir sind einfach mit unseren Raumschiffen zu langsam.

Ich habe bei Wikipedia 252.792 km/h als Geschwindigkeitsrekord gefunden.

Nehmen wir den Mars

Der Abstand zur Erde liegt zwischen 56 und 401 millionen km.

also brauchen wir nur zwischen 221h und 1622h Flugzeit.

Beim Saturn sieht es schon anders aus: Da brauchen wir zwischen ca. 4700h und ca. 6560h

Also zwischen ca. 196 und ca 270 Tage. Das sind ja noch Zeiten, die überschaubar sind. Aber wird sind erst beim Saturn.

Das nächste Sonnensystem ist rund 130 Lichtjahre entfernt. Dazu bräuchten wir, wenn ich mich verrechnet habe nur 555393 Jahre. Also sind wir mit unsere Technik viel zu langsam.

Wenn Einstein Recht hat und es gibt keine Überlichtgeschwindigkeit, dann brauchen wir mindestens 130 Jahre.

Außerdem wie willst Du für 130 Jahre das Überleben sichern? Ich meine jetzt nicht nur die Energie, Lebensmittel sondern alleine unsere Lebenserwartung....

Also es fehlen uns an allen Ecken und Enden zur Zeit die Technologie...

Klar könnten wir eine Mondbasis errichten und was soll das bringen? Nur das wir sagen können wir leben auch auf dem Mond und das wir viele Gelder für deie regelmäßigen Transporte ausgeben, damit die Menschen auf dem Mond überleben können?

Man hat ja versucht Überlichtgeschwindigkeit nachzuweisen, aber bisher nicht geschaft. Der Forschungsansatz ist, wir versuchen über die Grundlagenforschung auf der Erde zu ermitteln, wie das Weltall aufgebaut ist, um dann neue Schlüsse, Antriebe etc entwickeln zu können.

Ich stelle es mir in Analogie so vor: Wir wissen nicht, das Erdölprodukten brennbar sind und das sich ein Verbrennungsmotor damit betreiben läßt.

Dieses Erdöl suchen wir für die Raumfahrt um die unvorstellbar großen Disstanzen überwinden zu können. Außerdem hindert (zum Glück) die Schwerkraft, dass wir einfach schwere Dinge in einem Stück ins All bringen können...

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obsr2016 09.06.2016, 17:09

Gute Antwort aber es stecken zwei Fehler drin.

1. Die gerundet 250000 km/h stammen von der Sonde Helios 2. Damit kann man nicht einfach rechnen, denn Helios 1 und 2 wurden nur so schnell, da sie parallel zur Sonne durch die enorme Anziehungskraft diese Geschwindigkeiten erreichten. Damit kann man also leider nicht rechnen, mit anderen Worten: Antriebe, die Menschen transportieren können sind deutlich langsamer. So bräuchten wir allein für den kürzesten Weg zum Mars mehr als ein Jahr.

2. Das nächste Sonnensystem - Alpha Centauri - ist 4,3 LJ entfernt.

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HarryHirsch4711 10.06.2016, 19:34
@obsr2016

Es sollte nur zeigen, wie groß die Distanzen sind, und was noch fehlt um in astromonischen Distanzen zu sprechen, einen Katzensprung durchzuführen. Beim Reisen mit dem Flugzeug nimmt  man auch nicht die X-15 als Basis.

Stimmt, mit dem nächsten Sonnensystem... mein Fehler.

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Natürlich sind so welche großen Missionen geldfragen, die die NASA momentan nicht in Übermaße hat. Außerdem braucht man für so etwas gute Technik. Kennst du denn eine Rakete, die ein paar Astronauten für einen oder mehr Monat zum Mars schicken kann. Treibstoff, Nahrung,... Das ist alles sehr knapp und kostet viel Geld. Die Menschheit kann eben nicht alles auf einen Sprung. Klar, wenn man sich das Geschichtsbuch durchblättert, scheint es so, dass wir alles in Katzensprünge geschafft hätten. Aber das dauerte ja seine zeit, überschätze einfach die Menschheit nicht. Noch etwas Geduld und du wirst sehen, dass der rote Planet einen Fußabdruck auf seinem trockenen boden zeigt.

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roodooable 09.02.2017, 01:52

Die NASA verbraucht 1.5 Millarden pro Jahr an Steuerngeldern und haben nichts erreicht. Wir bekommen nicht mal einen echten Video Livestream mit 360 grad schwenkbare Kamera oder die Gesamt Oberfläche der Erde zusehen, kein Stratosphere Touristmus, die lassen einfach keine ottonormal Verbraucher nach oben, weil dann sieht man das die Erde flacher ist als wir und das seit Kind auf uns begebracht wurde

https://www.youtube.com/watch?v=XpR7Tr9TJYU

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Das beste Argument, das gegen die Besiedelung des Mars spricht, ist das Geld.

Den Mars bewohnbar zu machen, kostet erheblich mehr an Resourcen und dadurch Geld, als die Erde in einen lebenswerten Zustand zu bringen und zu erhalten.

Solange die Menschheit das nicht geschafft hat, kann man sich die bemannte Raumfahrt sparen.

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Du kannst dir nicht vorstellen, wie unglaublich weit wir technologisch von einer Mondbasis entfernt sind. Du guckst zu viele Filme, wir leben in keinem Science-Fiction Film. Mit 20 Milliarden Budget im Jahr lohnt es sich für die NASA nicht mal mehr eine Rakete zu bauen, die Menschen befördert. Wir können ein Flugzeug nicht finden, dass ins Meer gefallen ist. Im Weltraum fliegt Müll herum, der Satelliten beschädigt, aber nach jahrelanger kooperation aller Weltraumargentueren, bekommen wir das Problem nicht in den Griff. Wir verlieren den Kontakt zu Satelliten, Computer fallen ständig aus. Projekte scheitern.

Glaub mir, wenn du einmal in dem Bereich gearbeitet hast, merkst du, wie weit wir technologisch wirklich sind und dass dort keine Wundermenschen arbeiten, sondern Menschen wie ich und du.

Wir schaffen es nicht mal, dass ein Großteil der Menschen genug zu essen hat, aber du willst eine Mondbasis bauen. Ich schlage dir vor in Hollywood zu arbeiten. Du bist so weit entfernt von der Realität, da wärst du gut aufgehoben.

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Dudi1205 17.04.2014, 21:13

nur aus Neugier: wo hast du gearbeitet? (weil ich auch einmal in diesem Gebiet arbeiten möchte)

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achilles000 18.04.2014, 02:16

Lieber Tagolin,

mir fehlen bei deinem Kommentar die Worte. Es ist so schlimm, dass wenn du vor mir stehen würdest, ich mit aller Kraft verhindern müsste, dass zwei faustgroße Objekte für mich sprechen würden...

Ich weiß nicht wo ich anfangen sollte... Ich könnte einen langen wissenschaftlichen oder philosophischen Text schreiben, um zu demonstrieren, wie deine Aussage an tatsächlichen Umständen vorbeischrammt.

Jedoch verrät mir deine pessimistische, sture Art und Weise zu schreiben, dass du zu intolerant und uneinsichtig wärst, der Realität ins Auge zu sehen.

Ich entschuldige mich für die unprofessionelle und direkte Art dir mein Gedanke mitzuteilen, doch wenn ich sowas lese ist es die Frage der Lust wie ich reagiere!

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Tagolin 30.04.2014, 09:59
@achilles000

Hallo achilles000,

arbeitest du auch bei einer Weltraumagentur? Wenn ja, welche ist es, die tatsächlich in Erwägung zieht, eine Mondbasis zu bauen?

Ich muss zugeben, wenn ich meinen Beitrag nochmal lese, kommt er etwas zu negativ rüber. Ich möchte nicht sagen, dass die Raumfahrt schlecht ist, im Gegenteil, ich möchte nur anmerken, wie weit wir von einer Mondbasis entfernt sind und dass wir genug andere Probleme auf der Erde haben, die beinahe unendlich wichtiger sind: Hunger, Krieg, Globale Erwärmung. Für wenige Probleme kann die Raumfahrt hilfreich sein, aber nicht für viele und deshalb sollte man nicht noch mehr Geld in die Raumfahrt stecken, sondern in Projekte, die wirklich helfen. Ich denke das Budget im Moment ist mehr als ausreichend.

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achilles000 18.04.2014, 02:16

Lieber Tagolin,

mir fehlen bei deinem Kommentar die Worte. Es ist so schlimm, dass wenn du vor mir stehen würdest, ich mit aller Kraft verhindern müsste, dass zwei faustgroße Objekte für mich sprechen würden...

Ich weiß nicht wo ich anfangen sollte... Ich könnte einen langen wissenschaftlichen oder philosophischen Text schreiben, um zu demonstrieren, wie deine Aussage an tatsächlichen Umständen vorbeischrammt.

Jedoch verrät mir deine pessimistische, sture Art und Weise zu schreiben, dass du zu intolerant und uneinsichtig wärst, der Realität ins Auge zu sehen.

Ich entschuldige mich für die unprofessionelle und direkte Art dir mein Gedanke mitzuteilen, doch wenn ich sowas lese ist es die Frage der Lust wie ich reagiere!

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weckmannu 02.05.2016, 23:59
@achilles000

@Achilles Tagolin ist Realist und du bist weltfremd. Angesichts der Welthungerprobleme ist es irrational, Projekte, wie eine Besiedelung des Mars, anzustreben, während die Welt Gemeinschaft nicht mal Willens ist, die Mittel aufzubringen, die zur Herstellung einer lebenswerten Umwelt nötig wären. Der Aufwand wäre erheblich geringer als eine Besiedelung des Mars!

Bin übrigens Physiker und technikbegeistert.

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weckmannu 03.05.2016, 00:01
@weckmannu

P.S. Fäuste als Argument sind vorwiegend bei politischen Radikalen gebräuchlich!

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Hey Future321,

Ich verstehe dich absolut. Ich bin exakt deiner Meinung. Doch die Antwort auf deine Frage gibt dir fast keiner, aber DU selber kannst sie erkennen. Scrolle die Seite durch. Lies dir die Antworten durch, falls du es ertragen kannst. Da findest du die Antwort! Da die meisten Leute so denken wie die meisten in den Kommentaren. Auch die Politiker, die entscheiden was getan wird. Ich kann dazu nichts mehr sagen... Unfassbar ..

Ich gebe dir aber ein Rat, und NIMM IHN DIR ZU HERZEN!!!!!:

Bleib so wie du bist, mit der Einstellung! Lasse dir deine Meinung nicht von anderen stehlen. Bleib dran, und versuche dein Willen, Glauben und deine Entschlossenheit so weit wie möglich zu verbreiten und versuche etwas in Bewegung zu setzten! :)

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Future321 04.05.2014, 00:58

Danke :')

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weckmannu 03.05.2016, 00:07

"Unfassbar" -- wie wäre es, über die vorgetragenen Argumente mal nachzudenken? statt nur bei der vorgefaßten Meinung zu bleiben.

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Im Moment wird eine Bemannte Mission zum Mars geplant. Allerdings ist das ja auch verdammt teuer und gefährlich für die Astronauten. Somit werden, wenn irgendwie möglich Smonden und Roboter geschickt. Sie liefern meist genau so gute Ergebnisse. Außerdem wird ja im Moment hauptsächlich außerhalb bzw an den äußeren Planeten des Sonnensystems geforscht und da kommt man nicht mit einer bemannten Mission hin ;)

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Future321 10.04.2014, 16:07

Ich meine ja auch den Mond und den Mars. Mit dem Mond haben wir bzw. die Amis ja schon ein bisschen Erfahrung.

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HarryHirsch4711 10.04.2014, 17:09
@Future321

Ja mit dem Mond und Mars weiss man wie es geht. Aber einen Menschen oder eine Maschine haben etwas andere Voraussetzungen...

Überlege mal wieviel Lebensmittel, Sauerstoff, Energie erforderlich ist um die Flugzeit der letztens Sonde überleben zu können erforderlich ist.

Einfache Rechnung... Flugzeit ca. 1,5 Jahre Also 3 Jahre mit Rückweg. Nun noch die Dauer der Mission dazu... Für mehr reicht unsere Technologie zur Zeit nicht.

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Eines der wichtigsten Ziele? Es ist einzig Grössenwahnsinnig Menschen auf andere Planeten schicken zu wollen während uns die Negr verhungern.

Abgesehen davon sollte es wirklich so kommen wie du es beschreibst werden die Menschen andere Planeten besiedeln. Die Menschen auf der Erde zerstören den Planeten oder werden durch Naturkatastrophen getötet. Zum Glück haben wir noch Menschen auf Mars und Co wo es weder Naturkatastrophen noch Krieg oder Nahrungsmittelknappheit gibt. Wäre doch gelacht wenn der Mensch da nicht überleben würde.

Wie wollen wir wir andere Planeten besiedeln wenn wir es nicht mal auf der Erde schaffen?

Es hat schon seine Gründe dass wir hier sind und dieser Planet hier ist unsere einzige Chance.

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Die Raumfahrt macht doch keine Pause. Erst vor einem Jahr ist eine Sonde der ESA auf einen Meteoriten gelandet. Die Zeit der bemannten Flüge ist halt vorbei. Das war damals im Weltlauf zum Mond auch nichts anderes. Da gings halt um die Angeberei. Für Leien ist es halt immer eindrucksvoller wenn Heldenhafte Kosmonauten und Astronauten durchs all fliegen. Wissenschaftlich gesehen waren die Apollomissionen reine Geldverschwendung.

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1.Du bist zu sehr propagandafixiert auf die Amis und Apollos.

2.Die Weltraumkolonisierung ist eines der wichtigsten Ziele der Menschheit.

Ist sie nicht. Subjektiv und objektiv.

3.außerhalb der Erde neue Habitate für Menschen zu schaffen

Viel aus dem Bereich ist naives Wunschdenken. Eine funktionierende Kolonie selbst auf dem Mond ist a.teuer; b.technisch kompliziert; c.was noch wichtiger ist - unnötig ausser als Forschungsstation.

4.neue Quellen für auf der Erde knapp werdende Ressourcen zu entdecken

Sehr einseitige Heuschschekenmentalität. Wir sollten lieber lernen Ressourcen nicht zu verschwenden und auch uns nicht sinnlos zu vermehren.

5.und evtl. mit anderen theoretisch existierenden Zivilisationen zu koexistieren.

Du hast zu viel zu simple Science Fiction konsumiert. Das ist eine sehr kindische Vorstellung über extraterrestrisches Leben.

6.Und ich frage mich, warum damals zu Zeiten des Krieges soviele revolutionäre Dinge der Rumfahrt geschhahen, während seit den 1990ern nichts als Sonden rumgeschickt werden.

Weil der Kalte Krieg den technishen Fortschritt begünstigt hat. Es ist einfach eine tatsache.

7.Wir haben doch längst die möglichen Technologien dazu, eine Mondbasis zu errichten.

Erstens - fraglich, zweitens - wofür?

8.Wenn wir ewig auf der Erde, unserer Wiege bleiben, wird unsere Zivilisation irgendwann sicherlich untergehen.

Das entspringt der absurden Philoosophioe dieser Technozivilisation. Muss aber nicht stimmen.

9.Meiner Meinung nach sollte in nichts soviel Geld investiert werden als in die Entwicklung von Technologien der Raumfahrt,

Ein dickes NEI-EN. Es sollte in die geistige Entwicklung der Menschen investiert werden. Die nutzlosen Tiere, die sich heute Menschen nennen sind das Problem. Das Problem sollte man lösen und es nicht im Universum verbreiten wollen.

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HarryHirsch4711 10.04.2014, 16:57

Also die Punkte sehe ich ähnlich...

Zu 2.) Dass hängt ab, in welchen Zeitrahmen wir denken. Bis in ferner Zukunft wird es kein Ziel sein können, weil unsere Technologie nicht ausreicht. Sobald es möglich ist, werden wir den Weltraum erkunden, wie früher die alten Seefahrer und Entdecker. Und was danach kommt ist auch klar...

Zu 5.) Klar sind wir auf der Erde etwas besonderes, soweit wir um uns rum schauen können und was wir bisher wissen. Wer sagt uns nicht, dass es auf dem Mars eine Lebensform gibt, die wir nicht verstehen können? Außerdem muss das gesammte Leben im Weltall nicht auf Kohlenstoffbasis und Wasser als Grundvoraussetzung haben. Es ist so, dass wir in einem kleinen Tümpel schwimmen und behaupten es gibt keine Fische...

Zu 7.) Ich denke schon, dass wir die Technologie hätten um eine Basis auf dem Mond unterhalten zu können. Ohne Probleme wird es sicherlich nicht gehen, aber grundsätzlich schon. Ist eine Frage der "Unterstützung" von der Erde....

Zu 8.) Das ist der einzige Punkt den ich wirklich anders sehe, wenn wir die Menschheit meinen, wie sie heute ist. Rein logisch betrachtet wird die Sonne irgendwann kein Brennstoff mehr haben. Die Folgen haben Wissenschaftler beschrieben und diese klingen auch sehr logisch. Somit wird uns in ferner Zukunft die Lebensgrundlage entzogen.

Aber das wird ja erst in ferner ferner Zukunft sein und die Chancen stehen gut, dass wir die Erde schon vorher, für uns, unbewohnbar gemacht haben.

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Future321 10.04.2014, 19:30

Tut mir leid, aber mit dir kann ich keine Meinung teilen. Die Vorstellung über extraterrestrisches Leben ist überhaupt nicht kindisch, wenn man bedenkt, wie groß das Universum doch ist und wenn man nicht gerade am christlichen Weltbild klebt. Falls du mit ,,kindisch" die unglaublichen Distanzen zwischen unserem Heimatsystem und einem anderen potenziell bewohnten Planeten meinst, hast du evtl. recht, da dies die Wahrscheinlichkeit auf ein Zusammentreffen sehr gering macht. Die geistige Entwicklung der Menschheit, haha. Wie soll das denn so weiter gehen? Wenn wir für alle Zeiten auf der Erde bleiben, werden wir entweder zerstört oder wir zerstören uns selbst. Das ist unaufhaltsam, frag doch die netten Herren Dinosaurier. Eine solche Katastrophe kann jederzeit wieder passieren, und diese Themen haben weniger mit Science-Fiction zu tun, da diese absolut realistisch sind und es sich lohnt, über solche Themen zu diskutieren. Wenn ich das richtig verstehe, bist du nicht der Meinung, dass die menschliche Rasse sich verbreiten sollte, aber wenn man bedenkt, können wir Menschen uns besinnen und eines Tages einsehen, dass Selbstsüchtigkeit und Feinseeligkeit nicht der richtige Weg ist. Der Tag, an dem unsere Gesellschaft zu einer logisch denkenden, platonischen Zivilisation ansteigt, wird kommen, und dann könnten wir mit einem Interplanetaren, ja vielleicht irgendwann gar Intersolaren Reich langsam in entfernte Punkte des Universums hervordringen und ein Reich zu formieren, dass nur schwer untergeht.

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Bernte 11.04.2014, 09:46
@Future321

Aber genau deshalb ist es doch kindisch. Unter den Unmengen von Planeten mit Leben müsstest du jene finden, welche eine Lebensform aufweisen, mit der wir uns austauschen können. Und das bei den riesigen Entfernungen, der nervigen Zeitdilitation und den zu überwindenden Potentialdifferenzen. Sollte das überhaupt möglich sein, so wäre es nicht mal der überübernächste Schritt.

Und was soll woanders im Weltall besser sein? Wir leben auf diesem fantastischen, wohltemperierten, schwerkraftoptimalem, magnetischem, rohstoffreichem Planeten, auf dem Meteroriten auch nicht häufiger einschlagen als sonstwo. Lass uns noch tausend Jahre Klimawandel betreiben, sodass wir in speziellen "Mondstationen" auf der Erde hausen müssen, und wir sind hier immernoch besser aufgehoben als auf den Tausend nächsten Planeten.

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Future321 11.04.2014, 19:35
@Bernte

Woher willst du denn wissen, dass andere Planeten nicht besser sind als die Erde?

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Bernte 11.04.2014, 19:38
@Future321

Weil wir von der Evolution auf diesem Planten geformt wurden.

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ATmega 11.04.2014, 19:38
@Future321

Weil es hier angenehm warm ist und wir eine Atmosphäre und reichlich Wasser haben. Der Mars bietet leider keine Atmosphäre, welche es erlaubt zu überleben, Wasser gibt es begrenzt und Die Temperaturen sind grenzwertig...

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Menschheit2013 11.04.2014, 21:16
@Future321

So lange 1 Milliarde Menschen auf der Erde Tag für Tag hungern müssen ,so lange wir die Ausbeutung der Natürlichen Ressourcen in diesem Ausmaß weiterhin fortführen ,so lange 1 Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberen Trinkwasser haben ,so lange haben wir meiner Meinung nach nichts aber auch gar nichts auf einem anderen Planeten/Mond zu suchen ,und schon gar nicht nach Ressourcen in ihm zu bohren ...Von deinen Ilusionen solltest du dich Rasch verabschieden.

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NeuHistory 11.04.2014, 14:51

Tolle Antwort, hätte ich besser nicht Formulieren können :)

Ergänzen könnte mann nur das China und Russland noch immer sehr Aktiv Raumfahrt betreiben während den USA schlicht das Geld fehlt, wobei China so oder so die Nase vorne hat.

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ATmega 11.04.2014, 15:14
@NeuHistory

Da bin ich anderer Meinung. China hat meiner Meinung nach nicht die Nase vorne, die russischen Raketen sind unglaublich genial und wenn es um schwere Nutzlasten geht, dann geht nichts über die europäische Ariane 5.

Warum meinst du dass China groß bei der Raumfahrt ist? Ok, sie haben ein paar HTVs geschickt und ein Modul der ISS gebaut aber im gesamten sind die chinesischen Trägersysteme eher so... mheee. :)

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aptem 11.04.2014, 22:23
@ATmega

Die Chinesen haben noch nicht die Nase vorn aber es wird nicht lange so bleiben. Wenn die Chinesen mittlerweile in der Lage sind bemannte Raumfahrt eigenständig zu btreiben, dann extrapoliere das mal 10-20 Jahre in die Zukunft.

Über Raketen musst Du auch noch was lernen. Die "Ariane 5" kann gerade mal 21 Tonnen in den erdnahem Orbit bringen. Selbst die russische standard "Ptoton-M" schaft 23 Tonnen. Die "Energija" schafft 105 Tonnen.

Der einzige Vorteil der Europäer ist die Äquatornähe des Weltraumbahnhofs. Das spielt eine entscheidende Rolle bei der Nutzlast hat aber nichts mit den Trägersystemen zu tun.

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Weil die finanziellen Mittel für diese kostenintensive Forschung beschränkt sind und die Chancen bzw. Erfolgsaussichten (z. B. Erreichen ferner, erdähnlicher Planeten) sehr bescheiden sind.

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ist eine reine geldfrage,wenn alle sparen bleibt nichts für die raumfahrt

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Der Kapitalismus wirft nicht mehr so viel Profit ab wie früher, weil die Erdbevölkerung nicht mehr so schnell wächst wie früher. Deshalb werden weltweit (Ausnahme China) immer weniger verfügbare Mittel für Forschungsvorhaben (bitte nicht mit Produktverbesserung verwechseln) ausgegeben, als vor noch einigen Jahrzehnten.

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Meiner Meinung nach sollte in nichts soviel Geld investiert werden als in die Entwicklung von Technologien der Raumfahrt

Ganz meine Meinung.

Aber über das benötigte Geld entscheiden Politiker und die denken meist nur in kurzfristigen Kategorien wie Amtszeiten. Was ihnen in ihrer Amtszeit keinen Prestigegewinn bringt, wird nicht gefördert. Folglich steht kein Geld zur Verfügung oder wird sogar gekürzt, um es in populäre Projekte zu stecken, die den "Mann von der Straße" erfreuen, aber selten etwas bringen.

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HarryHirsch4711 10.04.2014, 17:03
Folglich steht kein Geld zur Verfügung oder wird sogar gekürzt, um es in populäre Projekte zu stecken, die den "Mann von der Straße" erfreuen, aber selten etwas bringen.

Gegenfrage, was bringt es, wenn wir auf dem Mond leben?

OK wir haben dann ca. 384000 km geschafft zu überwinden. Aber im Vergleich ist es so, als wenn sich eine Fliege auf den Weg der Erdumrundung macht...

Wir müssen sehn, dass wir erstmal die Probleme lösen, die uns wahrscheinlich in den nächsten Jahren treffen werden, bevor wir uns auf eine Reise machen, die eventuell nach vielen vielen Jahrzehnten Reisezeit zum Ziel führen könnten.

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HarryClint 10.04.2014, 17:22
@HarryHirsch4711

Gegenfrage, was bringt es, wenn wir auf dem Mond leben?

Darum geht es nicht. Es geht darum, entsprechende TECHNOLOGIE zu entwickeln und die Möglichkeit zu schaffen, solche Entfernungen zu überwinden, vom Potential bei der Gewinnung von Bodenschätzen und anderen Aspekten ganz zu schweigen. Stünde eine ständig einsatzbereite Mondbasis mit Startmöglichkeiten zur Verfügung, die autark wäre, würde das die Startkosten für künftige Raumflüge enorm senken, da der Energieaufwand für einen Start auf dem Mond mit seiner geringeren Schwerkraft viel kleiner wäre. Um mal ein Beispiel zu nennen.

Die Erforschung des tiefen Raums mit Radarastronomie wäre ein weiterer Grund. Auf der Rückseite des Mondes wären die Geräte von störender Strahlung abgeschirmt, die auf der Erde und im Erdorbit unvermeidlich wären.

Wir müssen sehn, dass wir erstmal die Probleme lösen, die uns wahrscheinlich in den nächsten Jahren treffen werden

Wie zum Beispiel Umweltprobleme, die sich vom Weltraum aus erst so richtig untersuchen und beobachten lassen? Wie medizinische Probleme, für deren Lösung Technologien benötgt wurden und werden, die erst im Laufe der Raumfahrtforschung erfunden und getestet werden können? Wie militärische Probleme, die nur dank entsprechender Aufklärung per Satellit zeitnah und verlässlich einschätzbar sind?

So kurzsichtig wie du denken leider viel zu viele.

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Tagolin 10.04.2014, 18:24
@HarryClint
  1. Nenne mir ein Umweltproblem, ein medizinisches Problem oder ein militärisches Problem, dass durch die Raumfahrt gelöst wurde.

  2. Dir ist schon klar, dass man für eine Mondbasis zum Raketenabschuss die Rakete auch auf dem Mond hergestellt werden muss, was bedeutet, dass wir die komplette Industrie, die dahinter steht, auf den Mond verlagern müssten. Die Industrie, die hinter dem Bau einer solchen Rakete steht ist allerdings ungefähr unendlich groß:

Chiphersteller und Computerhersteller, Chemieindustrie, Stahlindustrie, Bergbau, Ölproduktion, Infrastruktur, fällt mir direkt spontan ein. Jetzt haben wir eine große Stadt geschaffen, die will versorgt werden, Nahrungsmittelproduktion, Trinkwasser, Unterhaltung. Ob bei so vielen Leuten auch kriminelle dabei sind? Hm... na gut, wir brauchen Polizei... äh, wer regelt das dann alles, ok Stadtverwaltung, Gefängnis, Gericht... Puh... und das alles unter einer großen Kuppel, weil Luft ist nicht ne.

Jetzt bleibt nur ein Problem. Wir haben auf dem Mond nicht die benötigten Ressourcen. Ok die können wir ja mit Raketen hochschießen. Oder warte mal, bevor wir eine ganze Stadt auf den Mond schießen, wäre es da nicht energieeffizienter, die Rakete einfach direkt von der Erde zu starten?

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HarryClint 10.04.2014, 23:22
@Tagolin

Zu 1) Das google mal bitte alleine. Dafür brauchst du mich nicht und die Liste wäre auch ein bissel lang.

Zu 2) Es muss keineswegs die gesamte Industrie verlagert werden. Du suchst dir stets möglichst negative Szenarien aus. Wären alle Menschen so, säßen wir wohl heute noch in Höhlen.

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HarryHirsch4711 11.04.2014, 11:37
@HarryClint

Naja kurzsichtig oder nicht ist Ansichtssache...

Wie zum Beispiel Umweltprobleme, die sich vom Weltraum aus erst so richtig untersuchen und beobachten lassen?

Was meinst Du für Messsatelliten noch erforderlich sind? Man kennt die Zusammenhänge und die Ursachen.

Wie medizinische Probleme, für deren Lösung Technologien benötgt wurden und werden, die erst im Laufe der Raumfahrtforschung erfunden und getestet werden können?

Schöne Aussage. Jedoch haben wir eher ein Problem, wenn wir zu lange im Weltall sind. Oder was meinst Du warum Flugpersonal strahlenschutz ein Thema ist.

Wie militärische Probleme, die nur dank entsprechender Aufklärung per Satellit zeitnah und verlässlich einschätzbar sind?

Und wir genau aus diesem Grund uns bei einem russischen Soldaten bedanken können, dass es nicht zum Atomschlag gekommen ist.

Zur Zeit müssen wir uns damit abfinden, dass wir das Raumschiff Erde nicht so einfach verlassen können..

Deine Idee von einer autarken Station ist nicht schlecht. Aber wir schaffen es ja nicht mal auf der Erde autark zu sein. Wir nutzen die Bodenschätze ohne Rücksicht aus und haben deshalb auch die Probleme...

Überlege mal von was willst Du leben, wenn Du keinen Energielieferanten für Jahrzehnte hast? Wir sind bisher leider nicht in der Lage Jahrzehnte im Weltall überleben zu können. Das wird innerhalb des innerren Sonnensystems schon schwierig, aber außerhalb ist es zur Zeit unmöglich. Also denke ich, dass wir in den nächsten Jahren die Grundlagenforschung weiterbetreiben sollten und sehn müssen, dass wir ohne die Ausnutzung von Bodenschätzen autark leben können. Das ist aus meiner Sicht, eine von vielen Grundlagen.

Sicherlich worden viele Entwicklungen in der Zeit der großen Weltraumforschung gemacht. Aber wieviele haben direkt davon profitiert?

Hier ist Teflon der Klassiker. Das Produkt wurde entwickelt, da war Laika lange nicht geboren.

So kurzsichtig wie du denken leider viel zu viele.

Da ist wohl eher die Frage, wer kurzsichtiger denkt. Der der versucht mit einem 5m Ruderboot über den Ozean zu kommen, oder der der sagt, ich warte bis das Segel erfunden ist und ich ein Schiff bauen kann, wo es möglich sein könnte.

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ATmega 11.04.2014, 14:14
@HarryClint

Ich möchte nur darauf hinweisen, dass ein Raketenstart vom Mond energetisch nicht günstig ist, ganz einfach aus dem Grund, dass du die Rakete erst mal auf den Mond schaffen musst...

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Tagolin 30.04.2014, 10:19
@HarryClint

Zu 1) Ich habe gegoogelt, aber nichts gefunden, bis auf ein Messgerät zur Prüfung des Augendrucks für Privatleute... Vielleicht kannst du mir doch aushelfen und nur ein einziges Beispiel nennen für ein medizinisches oder ein Umweltproblem, dass die Raumfahrt gelöst hat, das nicht komplett lächerlich ist, im Verhältnis zum Budget, dass der Raumfahrt zur Verfügung steht. Ich denke, es gibt zig Universitätsprojekte, die Gesundtheit und Umwelt mehr verbessert haben, als die Raumfahrt. Die Raumfahrt ist für das Militär und lässt sich mittlerweise, glücklicherweise auch wirtschaftlich nutzen, sie stellt sich nur gerne als heilig dar.

Zu 2) Ich habe mir das Szenario nicht ausgesucht, sondern kommentiert, ein Raketenstart vom Mond ist wirtschaftlich kompletter Schwachsinn.

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Die USA haben große wirtschaftliche Probleme und kein Geld, Russland ist heruntergewirtschaftet und die Chinesen sind noch nicht so weit - um derzeit größere finanzielle Mittel in die Raumfahrt zu stecken.

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