Warum machen Verbote etwas Verbotenes noch interessanter?

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4 Antworten

genau! Als die Kartoffel als Grundnahrungsmittel eingeführt wurde, hat der Kaiser die Felder bewachen lassen, damit keiner da etwas klaut. (Die Soldaten hatten die Anweiseung auf keinen Fall jemanden zu verhaften, sondern nur zu jagen). So wurde der Siegeszug der Kartoffel in Deutschland eingeleitet.

Der Grundssatz ist jedoch schon viel älter: "Wenn du den Menschen etwas Gutes tun willst, dann verbiete es"!

Nichts wird so oft gebrochen, wie ein Verbot, dass keinen tieferen Sinn ergibt.

Der Kapitän James Coock soll es sogar mittels eines Verbotes geschafft haben, seinen Seeleute den Genuss von Sauerkraut, schmackhat zu machen.

Es geht die Geschichte um, er habe Fässer mit Sauerkraut als Offiziersverpflegung gekennzeichnet und erst bei einer drohenden Revolte sich dazu "überreden lassen" diese Verpflegung auch der Manschaft zu gewähren. So hat er den Skorbut auf seinen Reisen "besiegt".

Und die Grundlage Deiner Frage: Viele sind der Ansicht, dass gerade die Aufhebung von Verboten den Genuss illegaler Substanzen stark zurückgehen lassen würde.

Womit wir dann wieder beim Kaiser wären: Umgekehrt wird nämlich auch ein Paar Schuhe draus. (bedeutet auch: allgemeines Erlauben würde die Neugier stark dämpfen.)

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Ein Verbot ist nicht nur für Jugendliche, sondern für alle Menschen interessanter als ein nicht Verbot.

Grundsätzlich gibt es zwei Wege unendlich zu leben:

1. Eine unendliche Lebensdauer, das bedeutet nur der Tod durch anderer Tiere und Lebensumstände kann das Lebewesen töten. Einige Quallen und Krebse haben diese Fähigkeit der Unsterblichkeit tatsächlich.

oder

 

2. Die Weitergabe von Lebensqualität, das bedeutet das Produzieren von Nachfolgern und die Weitergabe von Wissen. So können die biologischen Nachfolger auf dem zuvor erhobenen Wissen aufbauen und somit ewig Leben.

Die Natur favorisiert den 2. Weg der Unsterblichkeit, da die meisten biologischen Verbindungen zufällig sind und somit relative unstabil.

Warum will der Mensch verbotenes?

Durch die kurze Lebensdauer und die Aufgabe so viel wissen wie möglich weiter zu geben, sind Lebewesen im 2. Weg von Natur aus neugierig.

 

Ein Verbot, weckt den drang, die tatsächlichen Konsequenzen zu "erforschen". Verbote sind ein Biologischer Bug, ein Error in unserer Evolution.

Unser Gehirn erkennt ein Verbot nicht als Bestrafung oder Warnung, da es uns nicht direkt positive oder negative beeinflusst.

 

Das Interesse an Verboten ist instinktive, weil es dem Gehirn eine Lücke im Informationsfluss vermittelt.

Informationen sind wichtig für die Nachkommen und garantieren dem "Mensch" das ewige Leben.

 

Es geht bei Verboten tatsächlich um das was wäre wenn. Das Sammeln von Informationen. Das stillen der instinktiven Neugierde, wie man es auch Banal sagen kann.

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Weil sie es nicht dürfen vielleicht 

Und versuchen es doch um zu sehen wie weit sie kommen?

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Weil sich Jugendliche von ihren Eltern ablösen müssen, das ist Teil ihrer Entwicklung.

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