warum machen soziale netzwerke süchtig?

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5 Antworten

Das ständige Verlangen, Lebensinhalte mit anderen zu teilen oder mit den Mitmenschen andauernd per Telekommunikation in Kontakt zu treten birgt einfach enormes Suchtpotenzial.

Süchtig werden wir, weil im Gehirn eine erhöhte Dopamin-Ausschüttung stattfindet (Dopamin ist ein sogenannter Neurotransmitter; im Volksmund auch Gkückshormon genannt). Dies verursacht allmählich beständige Veränderungen im Gehirn, wodurch ein zwanghaftes Verlangen nach dem Grund für die starke Freisetzung von Dopamin entsteht. In diesem Fall sind es eben die sozialen Netzwerke.

Das für mich Wesentliche und Attraktive an Facebook und Co ist, dass die Ausschnitte, die man von sich präsentiert in einen Rahmen fallen der meistens positiv ist, bzw. wenn "schlecht" (wie immer man das im weistesten Sinne bewerten mag) dann von dem User selbst gesteuert (und damit auch verantwortbar) sind.

Jeder user "hypt" sich selber, kann sich positiv darstellen und es kommen dann eben auch kaum Nachfragen.

Das normale Bild von mir,- eben meine "Ecken" und "Kanten"... die sieht man dort nicht.

Da gibt es dann jede Menge "likes" für Dinge, die sonst eigentlich Alltag und Banalitäten sind.... Dinge, die in meinem echten Freundeskreis wahrscheinlich gerade mal Gesprächsstoff für 2-3 Minuten wären.

Dazu kommt die Verfügbarkeit....

.... und: Ich muss nie spontan reagieren (und gerate dadurch in Situationen, in denen ich die Kontrolle verliere oder einfach durch unbedachte Äußerungen in Schweirigkeiten komme. Selbst die blödeste Bemerkung kann ich zuckersüß nach einer Viertelstunde geschliffen an die Wand fahren lassen, wenn ich mir ein bisschen Mühe gebe.

Sincerly Norbert

Es gibt Leute die haben ein gutes Gefühl dabei sich der öffentlichkeit zu präsentieren. Und im Internet findet sich immer jemand der sich für dich interessiert. Das löst bei der ersten Person ein Glücksgefühl aus, da diese Gefühle was schönes sind will unser Kopf diese immer wieder haben, so ensteht sucht. Krass übertriben könnte man sagen dass Facebook so wirkt wie Kokain.

Es gibt noch 1000 andere Gründe warum man süchtig nach Sozialen Netzwerken werden kann, aber der Effekt bleibt mehr oder weniger der gleiche.

Die Suchtgefahr ist desshalb so hoch weil auf sozialen Netzwerken jeder etwas findet was ihm gefällt und die Glücksgefühle hervorruft.

Im Endefekt hat Facebook das gleiche Suchtschemata wie WOW (bitte nicht haten ich spiele das selber)

Wenn du einmal in den Genuss gekommen bist immer und überall erreicht zu werden (kostenlos und praktischer als per SMS, etc.), will man das natürlich nicht aufgeben aber dafür haben die meisten ein Smartphone das gibt einen Ton du schaust drauf und fertig. Die Spiele machen eigentlich auch nicht süchtig vor allem weil das Spiele sind bei denen du ewig warten musst bis etwas fertig gestellt wurde und das auf die dauer sehr langweilt.

Facebook macht eigentlich nicht süchtig (zumindest weniger als WoW, etc.). Du verbringst vllt. mal eine halbe Stunde pro Tag davor um die Neuigkeiten durch zu schauen und das eig. auch nur wenn du gerade nichts zu erledigen hast.

Fazit: Facebook macht eig. nicht süchtig, am Anfang hängst du vllt. relativ lang davor aber das legt sich schon nach ein paar Wochen.

Warum man süchtig wird:

-man will immer auf dem aktuellen Stand seien -man hat nichts besseres zu tuen -man ist süchtig nach den Spielen

P.S.: In De gilt man bei 30 Minuten Internet pro Tag als süchtig.

Ich hab mal gehört dass man, wenn man Nachrichten geschickt bekommt, jemand nen Staus liked oder sowas in der Art bestimmte Botenstoffe ausgesendet werden (Die für Belohnung,Glück..) Und das dass eben Auswirkungen auf das Suchtpotetial hat

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