Warum machen (manche) Arbeitgeber bei kleinen Regelverstößen ein Fass auf aber erwarten dass man bei eigenen Vorhaben Abstriche zum Gunsten der Firma hinnimmt?

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3 Antworten

Viele Arbeitgeber rechnen damit, dass man genau das tut, denn es gibt viele Arbeitslose und meistens machen die Angestellten das ja auch. Man will seinen Job behalten und genau das nutzen viele Arbeitgeber aus.

Aber wie Du schon gesagt hast, es ist nicht überall so, aber leider in viel zu vielen Firmen - und zwar meistens in den goßen Firmen. Da geht die menschlichkeit verloren und nur die "Zahlen" und der "Gewinn" zählen. Der Druck kommt von ganz oben und geht nach ganz unten durch und einige der Vorgesetzten setzen dann immer noch einen drauf und striezen die Angestellten.

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Die Tatsache, dass manche Betriebe recht rigoros in Sachen Arbeitsrecht sind, wenn es  zu ihren Gunsten geht, hängt damit zusammen, dass viele Arbeitnehmer Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes haben. Wenn es jemandem nicht passt, wenn jemand auf seine Rechte pocht oder wenn jemand es wagt, krank zu werden, kann man sich meist jederzeit einen neuen Arbeitnehmer suchen.

In einem gut geführten Betrieb, wo man die Arbeitnehmer als Persönlichkeit respektiert und achtet, wird es automatisch auch so sein, dass der Arbeitnehmer sich mit dem Betrieb identifiziert und nicht gleich zu Feierabend das Arbeitsgerät fallen lässt. Mit ein wenig Vernunft auf beiden Seiten muss man nicht gleich ein Theater wegen zwei Minuten zusätzlicher Pause machen und wird umgekehrt auch nicht gleich Überstunden fordern, wenn man ein paar Minuten länger arbeitet, als man müsste.

Manche Betriebe betrachten ihre Beschäftigten aber offenbar grundsätzlich als potenzielle Betrüger und Drückeberger. Man muss sie kontrollieren und überwachen und man fordert auch oft ein Attest schon ab dem ersten Tag, weil man unterstellt, sie würden blau machen.

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Die Antwort ist ziemlich klar. Gewinn bzw.Geld

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Kommentar von Raketenbaum
03.07.2016, 22:04

Könnte einem der Chef was, wenn man bei Feierabend auf die Minute genau alles fallen lässt und einfach geht, ohne die einem zuvor aufgetragene Arbeit fertigzustellen? Dann dürfte man den Spieß ja eigentlich auch folgenlos umdrehen - auch wenn das Betriebsklima darunter leiden könnte ?

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Kommentar von Lucky13
03.07.2016, 22:44

wenn Du pünktlich zum Feierabend alles fallen lässt und nach Hause gehst kann er gar nichts machen - vorausgesetzt es gibt nicht einen Tarifvertrag welcher das Beenden der angefangenen Tätigkeit vorschreibt - dazu muss dieser aber auch im Betrieb gpltig sein! Jede Minute länger ist eine angefangene Überstunde und in vielen Tarifverträgen müssen diese als halbe Stunde bezahlt werden - also einfach mal nachsehen und dann auch aufschreiben, wenn diese dann nicht bezahlt werden einfach am Arbeitsgericht einklagen - kostet gar nichts! Alles Gute!

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