Warum machen die politisch-linken oft sowas Komisches?

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10 Antworten

Weil Linke das generische Maskulinum ablehnen, da es eben nur Männer beachtet, obwohl viele Wähler*innen eben auch Frauen sind. Der Unterstrich oder das Sternchen soll zusätzlich noch alle Menschen symbolisieren, die sich nicht als Mann oder Frau sehen.

An meiner Uni ist das übrigens auch bei den Professor*innen gang und gäbe.

Da Linke um einiges öfter Feminst*innen sind als Rechte dies sind, kommt das natürlich hauptsächlich bei Linken vor.

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Kommentar von UiOi14
21.05.2016, 11:12

Es sind auch mit der üblichen Schreibweise Mann und Frau gemeint, es ist einfach nur viel einfacher, wenn man nicht das Binnen-i dazuschreibt. Außerdem können sich zwar Menschen aufgrund psychischer Krankheit weder also Frau oder Mann sehen, grundsätzlich gibt es aber nur zwei Geschlechter und verschieden sexuelle Ausrichtungen wie Heterosexualität oder Homosexualität, die beide zu tolerieren sind, was aber auch ohne das Binnen-i möglich ist..

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Wenn dich das stört, dann schreibe so, wie es in Stellenanzeigen gemacht wird:

Gesucht wird ein Ingenieur (m/w).

Oder verwende eine geschlechtsneutrale Form: statt Mann oder Frau eben Person.

So heißt es in der Seefahrt nicht mehr "Mann über Bord", sondern "Person über Bord", POB.

Klingt auf Englisch als "person over board" besser.

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Sprache beeinflusst unser Denken. 

Wenn wir eine Gesellschaft möchten, in denen Geschlechtergerechtigkeit wirklich vorhanden ist, müssen wir eine Sprache benutzen, die dies ausdrückt. Darum müssen Frauen genannt werden. Das sogenannte generische Maskulinum produziert ein verzerrtes Bild in unseren Köpfen und lässt uns, trotz unserer heutigen Lebensrealität, in der Frauen in allen Bereichen des Lebens zu finden sind, diese unsichtbar erscheinen. Für eine Gesellschaft, die auf Emanzipation und Gleichberechtigung setzt, ist das nicht unbedingt zielführend. 

Warum verwenden das nur Linke und nicht Rechte ?

Frauenrechte, Gleichberechtigung und Emanzipation sind Themen, die fortschrittlich und zeitgemäß sind. Die politische Rechte zeichnet sich dadurch aus, gesellschaftliche Veränderungen mit Skepsis zu begegnen. Deshalb ist Frauenpolitik ein Themenfeld, dass insbesondere bei der politischen Linken von Relevanz ist. Das schließt aber natürlich nicht aus, dass es feministische Strömungen nicht auch innerhalb der politischen Rechten geben kann. 

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Ich persönlich bin ja auch für die Gleichstellung von Mann und Frau.

Aber dass jetzt sämtliche Personen-Betitelungen eine weibliche Form bekommen müssen, finde ich absolut übertrieben. Das macht den allgemeinen Sprachgebrauch nur unnötig kompliziert und man muss ständig Angst haben, dass man sich vielleicht nicht "gesellschaftlich korrekt" ausgedrückt hat...

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Der Grundgedanke ist eigentlich gut. Nur ich finde es unnötig wenn man bedenkt das Frauen immernoch weniger verdienen als Männer(für den selben Job). Man sollte lieber in der Gesellschaft für Gleichberechtigung sorgen und dann kann man über sowas nachdenken.

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Kommentar von Talwinter
21.05.2016, 12:31

Deswegen fordert DIE LINKE ja auch gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Das eine schließt das andere dich nicht aus

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Du pauschalisierst da. Mir ist nicht bekannt, dass z.B. die DKP oder MLPD so schreibt. Es sind vielmehr Grüne, Gutmenschen, Linksliberale sowie sonstige political correctness Leutchen die sich so einen Abgendern.

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Kommentar von DreiGegengifts
21.05.2016, 11:40

Die dogmatische Linke mit ihrem Wunsch nach autoritären Strukturen kann mit konstruktiven  emanzipatorischen Reformwillen aus der Mitte der Gesellschaft natürlich nichts anfangen. Und um die ideologische Nähe zu unterstreichen werfen die Ewiggestrigen  auch mal gerne mit rechten Kampfbegriffen wie "Gutmensch" oder "PC" um sich.

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Das machen nicht nur links orientierte! Wer Politisch Korrekt schreiben will, der schreibt NICHT NUR ausschließlich in der männlichen Form...

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Die Schreibweise mit Unterstrich oder Sternchen ist mir gar nicht bekannt. Kenne nur die Schreibweise mit großem I: FragestellerInnen. (Diese Schreibweise ist mittlerweile sogar laut Duden erlaubt)

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ich beziehe das "er" ehrlich gesagt nicht auf den mann, sondern auf den menschen, und eine frau ist auch ein mensch

und der mensch hat nunmal den artikel "der"
deshalb: der wähler, der polizist oder der läufer

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Irgendwie regt mich das auf

Ok das ist interessant. Kannst du das genauer beschreiben? Was genau regt dich daran auf?

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Kommentar von UiOi14
21.05.2016, 11:25

Die unnötige Verlängerung eines Wortes. Außerdem ist das gar nicht Deutsch, du unbesorgter Bürger..

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Kommentar von Zeigefingeerr
21.05.2016, 13:29

Diesen Quatsch von 3,4,5 Geschlechter kann ich nicht mehr hören es gibt Mann und Frau und alle die sich was anderes einbilden sind kaputt im Kopf.

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