Warum machen Computerspiele süchtig?

6 Antworten

Viele Computerspiele machen durch Nervenkitzel und Abwechslung süchtig. Wenn das nicht zu trifft liegt es meistens daran, dass wenn man spielt man von der Realität abschaltet und sein Spielercharakter sein kann.

Weil sie so programmiert sind:

Die Hersteller der Spiele wollen Geld verdienen (auf deine Kosten).

Aber noch viel schlimmer:

Eine Längsschnittstudie von Molekularen Psychologen an der Universität Ulm kam letztes Jahr zum Ergebnis, dass sich bei Versuchspersonen bereits nach sechs Wochen, wenn sie täglich mindestens eine Stunde World of Warcraft spielten, das Gehirnvolumen im orbitofrontalen Kortex durch Minderung der grauen Substanz verkleinert hat. Das stellte sich durch einen Vergleich von MRT-Scans vor und nach der Spielepisode. Schon vor dem Experiment hatten sie die Gehirne von erfahrenen Spielern mit denen verglichen, die kaum spielen. Auch hier zeigte sich bereits ein verkleinertes Volumen des orbitofrontalen Kortex. Die Region im Frontallappen hat mit der Kontrolle von Entscheidungen und Emotionen zu tun. Die Studie legt nahe, dass die Volumenminderung mit häufigen Spielen verbunden und als Folge der neuroplastischen Veränderung u.a. die Computerspielsucht fördern könnte.

Ich habe noch einen Tip für dich: Lies mal das Buch(Was ist ein Buch? Braucht das ne gute Grafikkarte?) Erebos. Wenn du es gelesen hast wird dir klar werden, was passieren kann. Es ist ein Extrembeispiel, stellt allerdings die Situation relativ gut da.

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