Warum mach ich mich so verrückt?

6 Antworten

Das ist normal :) dein Körper muss sich erstmal dran gewöhnen, deine Psyche bereitet sich in der SS ebenfalls auf die Zeit mit Baby vor! Du wirst da vielleicht einige Unterschiede feststellen, wie du dich veränderst :) das wird schon alles Positiv sein, deine Psyche stellt sich allmählich darauf ein, belastbarer zu werden. Diese Ängste sind gut, sie machen dich stärker 😊 lass dich nur nicht von ihnen unter kriegen! Sie steuern darauf hin, dass du deine Persönlichkeit stärkst, sodass du ein Vorbild für dein Baby sein kannst - eine belastbare, starke, verantwortungsbewusste, liebende Mama :) glaub mir, das macht jede Schwangere durch. Ich denke nicht, dass mir jemand wiedersprechen würde, wenn man darüber nachdenkt. Ich hab es auf jeden Fall so empfunden, habe mich oft gewundert, wie ich das alles so entspannt aushalten kann :)

Lenk dich ab, sprich mit deinem Baby. Ich hab meinen Sohn in meinem Bauch als emotionale Stütze genommen. Immer wenn ich Angst hatte, habe ich ihm ein Lied vorgesungen oder es ihm erzählt. Das Baby versteht es ja nicht, hört aber trotzdem zu. Das ist auch wichtig für die Bindung.

Sorgen sind immer berechtigt, vorallem, wenn wirklich eine Gefahr besteht, wie Herzauffälligkeiten, Behinderungsanzeichen o.ä. selbst das kann man schaffen :) das Baby spürt positive sowie negative Gefühle der Mutter. Wenn man immer nur negativ fühlt, steigt einfach das Risiko für Frühgeburten usw. Bin jetzt nicht 100%ig sicher, ob es Wissenschaftlich wirklich so ist, so hat es mir allerdings mein Frauenarzt erklärt. Wahrscheinlich wollte er mir einfach nur Mut machen, ich hatte sehr viel Stress und Panikattacken, da ich damals psychisch nicht sehr gut drauf war und ich mit 15 schwanger war :)

Auf youtube gibt es Hypnosevideos und Entspannungsvideos. Suche mal ein paar davon und probiere die.

Ich habe diese mal für jemanden mit Schmerzen probiert und bin dabei nach kurzer Zeit fast eingeschlafen:

https://www.youtube.com/watch?v=3EZx4lP7L0g&t=593s

(Es gibt welche gegen Angst und gegne Schmerzen.)

Die Krankenkasse bietet teilweise kostenlose Entspannungskurse. Frage da mal nach.

Suche nach einem Hypnosearzt in deiner Gegend und frage, ob der etwas für dich tun kann.

Wenn das mit den Hypnosevideos gut klappt, probiere mal, die beim Einschlafen zu hören (Kopfhörer? Oder Ehemann schaltet ab, wenn du eingeschlafen bist).

Aufgabe für dich: NICHTS mehr googeln, sondern im Elternforum nachfragen, besser in der Apotheke, noch besser beim Frauenarzt! Unbedingt die Ängste mit dem Frauenarzt besprechen und den nach Hilfen fragen!

Mach dich nicht so verrückt es wird bestimmt alles gut werden stell dir einfach vor wie schön es in Zukunft sein wird einfach positiv bleiben ich wünsche dir viel Glück in Zukunft mfg

Das weiß ich auch nicht.

Es ist normal, dass man sich Sorgen macht. Du solltest positiv denken. Es wird schon alles gut gehen.

Schwangerschaft bedeutet auch immer eine Zeit der Umstellung und das gleich auf mehreren Ebenen. Soweit ist das, was du zur Zeit empfindest, vollkommen normal.

Fast jede werdende Mutter oder Frau in der Familienplanung fühlt sich hier und da überfordert und ihr schwirrt der Kopf oft voller Gedanken:

  • Wird mein Kind gesund auf die Welt kommen?
  • Wie verändern mich Schwangerschaft und Mutterschaft?
  • Kommen wir finanziell zurech?
  • Wie geht es mit meiner Berufskarriere weiter?
  • Welche Auswirkungen hat das Baby auf meine Beziehung?
  • Wir stark wird unsere Zweisamkeit leiden?
  • Werde ich allen Aufgaben gewachsen sein?
  • Werde ich eine gute Mutter sein?

Es ist ganz natürlich, dass man vor dem Unbekannten mitunter etwas Angst bekommt - aber schau; die Menschheit ist nicht ausgestorben, irgendwie funktioniert es.

Die seelische Ebene kann durch eine Schwangerschaft und Geburt zeitweise aus dem Gleichgewicht geraten. Wenn deine Beschwerden über die üblichen Stimmungsschwankungen hinaus gehen, brauchst du gegebenenfalls Hilfe.

Etwa 10 bis 15 Prozent aller Frauen entwickeln eine Depression im zeitlichen Zusammenhangs mit einer Geburt. Frauen, die auch sonst an Depressionen leiden, sind während der Schwangerschaft und danach noch anfälliger.

Jede Frau muss für sich herausfinden, was ihr Energie und Kraft gibt. Für die einen sind es Entspannungsübungen, für die anderen sind es Spaziergänge im Wald oder Treffen mit Freund/innen.

Bedenklich wird die Situation dann, wenn das soziale Umfeld fehlt. Wenn man merkt, man leidet zunehmend an Stimmungsschwankungen und Motivationsverlust, hat aber keine Bezugsperson, mit der man darüber sprechen könnte, sollte man eine Beratung in Betracht ziehen. Beratung kann neue Perspektive aufzeigen, helfen Ressourcen zu finden und neue Handlungsmuster zu entwickeln.

Da sind dein Frauenarzt oder deine Hebamme deine Ansprechpartner. Auch z.B. die pro familia kann dir helfen.

Schau auch mal unter http://www.schatten-und-licht.de/index.php/de/

Früher benutzte man den wunderbaren Ausspruch "guter Hoffnung sein" - das wünsche ich auch dir.

Alles Gute für dich und eine gesunde Schwangerschaft!

Woher ich das weiß:Beruf – Ich bin seit über 30 Jahren Hebamme

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