Warum lösen sich kurzkettige Fettsäuren besser in Wasser als langkettige?

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2 Antworten

Warum sollten sich Fettsäuren in Wasser lösen? Die Antwort kann nur in der COOH-Gruppe liegen, die polar ist und mit dem Wasser H-Brücken bilden kann.

Andererseits: Auch langkettige Fettsäuren enthalten nur eine COOH-Gruppe, der Rest des Moleküls sieht wie ein unpolarer Kohlen­wasserstoff aus und hat deshalb keine Neigung, sich in Wasser zu lösen.

Bei kurzkettigen Fettsäuren dominiert der Einfluß der COOH-Gruppe (sonst ist in dem Molekül ja nicht viel drin), und die sind mit Wasser unbeschränkt mischbar (bis zur Buttersäure, IIRC). Bei den längerkettigen kann dagegen die eine COOH-Gruppe gegen den Rest des Moleküls nicht anstinken, und daher lösen die sich nicht mehr gut im Wasser.

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Je polarer etwas ist, desto besser löst es sich in Wasser. Mit zunehmender Kettenlänger wird also der sehr unpolare Teil des Moleküls größer und die Gesamtpolarität nimmt dementsprechend ab.

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