Warum lösen sich gase sich besser im kalten als im warmen wasser?

5 Antworten

Je wärmer es ist, desto günstiger (im Sinne der Gibbsschen Energie - wenn Druck und Temperatur gegeben sind) ist es, wenn Gase über ein möglichst großes Volumen verteilt sind oder allgemein Teilchen frei beweglich sind. (Deshalb kondensieren Gase bei genügend niedrigen Temperaturen und kristallisieren Flüssigkeiten bei noch niedrigeren Temperaturen.)

Solange die Gasteilchen in der Flüssigkeit gelöst sind, sind sie ja auf das Volumen der Flüssigkeit beschränkt und in der Flüssigkeit relativ unbeweglich, im Gasraum über der Flüssigkeit sind sie wesentlich freier beweglich.

(Das ist jetzt ein Erklärungsversuch auf der Ebene der Thermodynamik makroskopischer Systeme; auf der Mikroebene kann man das äquivalent mit der temperaturabhängigen Geschwindigkeitsverteilung begründen.)

Woher ich das weiß:Hobby – seit meiner Schulzeit; leider haupts. theoretisch

Wärmeres Wasser bedeutet dass die Moleküle einer stärkeren Bewegung unterliegen. Dadurch werden die Gasmoleküle wieder herausgetrieben, weil die zwischenmolekularen Kräfte durch die starke thermische Bewegung gebrochen werden, deshalb fehlt der Gasmolekülen der Halt im Wasser. In kaltem Wasser ist diese Bewegung natürlich schwächer, deshalb können die zwischenmolekularen Kräfte besser und länger wirken und so mehr Gasnmoleüle in Lösung halten.

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