Warum ließ gott die ägypter ertrinken?

8 Antworten

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Weil er nur mit  Massenmord und Terror  seinen Anspruch er sei der einzige Gott durchsetzten konnte.

Zu diesem Zweck tötete er so ungefähr alles und jeden welches ihm in die Quere kam.

Er fängt an mit einer Lüge:

  • Er bringe sie ins gelobte Land für ewig - lässt alle Auserwählten dann aber für 40 Jahre in der Wüste rumirren - und lies die Überlebenden dann in einem kargen Gebiet wo man kaum überleben kann - allein zurück. Dort wuden sie dann noch ständig überfallen und ausgeraubt. 

Und setzt sich nur mit Massenmord durch:

Er tötet:

  • Alle Erstgeborenen Kinder der Ägypter (Müssen ja ziemlich viele sein - Schätzung? 100 000 oder mehr? 
  • 250 Anführer seines auserwählten Volkes welche wieder zurück nach Agypten wollten
  • Rund 14 000 Mitglieder weil sie keine Lust mehr hatten in der Wüste rumzuwandern...Alle auf einen Schlag.
  • Er befielht Moses und den anderen Mitläufer: Jedes Familienmitglied welches nicht mitmachen will - persönlich umzubringen. Was diese auch tun - nochmal 3000 Tote

Da spielen die paar 1000 ägyptischen Krieger welche ja nicht mal mehr Erstgeborene waren, moralisch keine Rolle mehr :-)
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Eine gute Frage.
Du solltest bedenken, dass die Gottesvorstellung des Alten Testamentes eine andere ist als die des Neuen Testamentes.
Im AT bestraft Gott.Er wird sehr menschlich dargestellt.Denke an den Sündenfall und den Ausschluss aus dem Paradies.

Das ist die Auslegung Paulus nicht die von Jesus. Jesus beruft sich auf Moses und die alten Gesetze rund 200x.. und fordert dazu auf alles Wort für Wort einzuhalten!

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Weil der Pharao mehrfach versprochen hatte, das Volk Israel ziehen zu lassen und dann immer wieder seine Versprechen gebrochen hat. Als er dann doch endlich das Volk ziehen ließ, änderte er wieder seine Meinung und schickte seine Soldaten, um das Volk zu bestrafen und wieder zurück in die Sklaverei zu führen. Deshalb kam es zu dem Gericht über die Soldaten, die im Meer ertranken. Eigentlich hätte der Pharao aufgrund der vorherigen 10 Plagen gewarnt sein müssen, doch er stellte sich ganz bewusst gegen Gottes Willen und Plan. Das galt auch für die Soldaten, die den Willen das Pharao ausführten.

Aber Gott hat dem Pharao das Herz verstockt. Der arme Pharao konnte gar nicht umkehren. Es war Gottes Willen, dass der Pharao immer weiter machte und es schließlich einen "Grund" gab, ihn und seine Soldaten auszulöschen.

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@Mirarmor

Das Herz hatte mehrere Möglichkeiten, umzukehren, sein Wort zu halten und sich nicht dem Willen Gottes entgegenzustellen. Doch das tat er bewusst nicht. Als ägyptischer Pharao sah er sich selbst als Gott und wollte sich nicht einem anderen Gott unterordnen oder geschlagen geben.

Anfangs verstockte der Pharao sein Herz selbst: "Aber der Pharao verstockte sein Herz auch diesmal und ließ das Volk nicht ziehen" (2. Mose 8,28).

Erst später wurde sein Herz von Gott weiter verstockt: " Aber der Herr verstockte das Herz des Pharao, daß er nicht auf sie hörte, so wie der Herr es Mose gesagt hatte" (2. Mose 9,12).

Das bedeutet aber nicht, dass der Pharao nicht bis zuletzt die Chance auf Buße (= Änderung der Gesinnung) gehabt hätte. Doch davon war beim Pharao nichts zu spüren...

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@chrisbyrd

Wär es nicht einfacher den Pharao zu töten anstatt alle Erstgeborenen ? :-)

Also man kann über diesen Gott sagen was man will - aber besonders praktisch war er nicht veranlagt :-)

Und Allwissend kann er schon gar nicht sein - steht so in der Bibel.

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@AndyG66

Gott ist allwissend - aber er lässt jedem Menschen trotzdem den freien Willen und die freie Wahl der Entscheidung...

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