Warum leugnen Muslime, dass Aisha erst 9 Jahre alt war, als Mohammed sie missbrauchte?

12 Antworten

Ich höre zum ersten Mal, dass das geleugnet wird.

Und mal wieder wird die soziokulturelle Einordnung dieses Themas schlichtweg ignoriert, mit welcher Intention auch immer.

Eine Ehe kann dann vollzogen werden, sobald die Geschlechtsreife erreicht ist – eingegangen werden kann sie zum Teil schon um vieles früher. Das führt in der Tat in weiten Teilen der Welt und über Jahrhunderte zu erstaunlich niedrigen Heiratsaltern, wenn diese überhaupt formal festgelegt waren. Bis in die frühe Neuzeit waren Verheiratungen junger Mädchen gang und gäbe, beispielsweise (aber bei Weitem nicht nur) im aristokratischen Milieu.

https://www.derstandard.de/story/2000095297563/mohammed-und-seine-sechsjaehrige-ehefrau-aisha

Ehen waren zum damaligen Zeitpunkt politische Handlungen. Mohammed vereinte die arabischen Stämme mit verschiedenen Zweckhochzeiten. Das war auch auf dem europäischen Kontinent nicht anders.

Woher ich das weiß:Beruf – Externe Lehrkraft an einer Grundschule

Das Thema Nutzen Islamfeinde gerne zur Hetze. Die Frage nach dem Heiratsalter liest man hier ja täglich.

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@PrinzSaid

Es geht nicht nur um das Heiratsalter (sechs), sondern insbesondere um den Vollzug der Ehe (neun). Und Sex mit neun war, ist und bleibt abnormal.

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@PrinzSaid

Die wenigsten User:innen sind wirklich hier an Kinderwohl interessiert.

Hier geht es vor allem darum, durch polemische und undifferenzierte Aussagen Hass zu schüren.

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@Rocker73

Und, was ist an Islamhass so unverständlich? Ich bin sogar Religionshasser. Nichts ist seit dem der Islam "Teil von Deutschland" geworden ist, besser geworden, durch den Islam.

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@Midnight1999

tja, da liegt das Problem: wenn Mohammed so perfekt war, hätte sich dieser Brauch erhalten müssen. hat er aber nicht und der Prophet gilt als Kinderschänder und ist kein moralisches Vorbild mehr.
wenn er in dem Fall nicht als Vorbild taugt, ist wiederum fraglich, was von seinem Getue von vor 1400 Jahren heute noch angemessen ist.

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@Ranzino

Vor allen Dingen, ist jede Erklärung, kein Grund, die Sache zu leugnen. Wer sowas leugnet, will mit aller Gewalt Mohammad schützen. Das ist borniert.

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@Ranzino

Ich habe nicht gesagt, dass es gut ist. Ich habe gesagt, dass wir Dinge von damals nicht in heutigem Licht betrachten dürfen.

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@Rocker73

Nein, so ist das nicht. Ich glaube niemand würde hier ein Wort über den Propheten verlieren, das ist überhaupt nicht unsere Art. Grundsätzlich respektieren deutsche Christen andere Religionen.

Wenn nicht immer hier solche Fragen gestellt werden würden, wie

  • Findet ihr auch, dass der Islam so wunderchön ist?.
  • War Mohammed nicht der beste Mensch aller Zeiten?
  • Steht unser Prophet Isa unter Mohammed?

Dazu kommt, dass wir immer so verächtlich die Ungläubigen genannt werden. Und alles was wir machen, essen oder lieben haram ist.

Wenn hier jemand Hass schürt, sind es Muslime, aber sie vertragen die Antwort nicht.

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@Judith171

Genau! Die Muslime sind es, die immer mit Islamfeinden, Islamophob, Rassist, Hetze, Islamhasser und Islamkritiker anfangen. Sie sind die Aggressiven.

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@Termobar

Feindschaft zerstört

Kritik verbessert und baut auf

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@johann77

Genrell ja. Nur ist zuweilen bei manchen der Filter kaputt. Jede Kritik wird da als Angriff verstanden.

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@Termobar

Der Unterschied zwischen Kritiker und Feind ist dieser:

"Geht das nicht besser?"(Kritiker)

"Das muss weg!"(Feind)

Nicht so schwer, oder? Bitte nicht absichtlich dumm stellen, das bringt doch nichts, wenn es um Meinungsaustausch geht. Ich lese hier immer wieder, dass aus muslimischer Sicht wild protestiert wird, allerdings habe ich noch nichts gelesen, was mein Verständnis geweckt hätte für den Islam oder was eigentlich so toll an Mohammed war. Ich kritisiere jede Religion gleichermaßen und die Reaktionen sind immer dieselben:Verdammnis in der Hölle, Ausschluss aus Gottes 'erwähltem Kreis'. Wenn ich von etwas überzeugt bin, habe ich Argumente. Ich erzähle Leuten nicht, sie sind unwürdig oder landen in der Hölle, wenn sie mir nicht glauben. Ich erzähle ihnen etwas, das sie überzeugen kann. Es spricht Bände, dass religiöse Leute das so gut wie niemals tun. Ich vermisse es auch hier wieder. Grüße!

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@IwieAnders

Nicht so schwer, oder?

Nein absolut nicht. Genau daher frage ich jeden, gerade aus islamischer Richtung, der meint Kritik wäre ok, wo er denn die Grenze zieht. Aus meiner Erfahrung ist gerade bei dieser Glaubensrichtung der Kompass arg beschädigt, da wird gerne mal jede kritische Aussage in den großen "Hass und Hetze Topf" geworfen. So muss man sich mit notwendiger Kritik nicht auseinandersetzen.

Es spricht Bände, dass religiöse Leute das so gut wie niemals tun.

Streiche "so gut wie", ohne Ersatz.

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@Rudigems
Nichts ist seit dem der Islam "Teil von Deutschland" geworden ist, besser geworden, durch den Islam.

dann verpiss du dich doch gerne

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Richtig. Das gab es in Europa auch.

Wird aber irgendeiner dieser Herrschaften heute als "best of the best" verehrt?

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Interessiert doch niemanden. In jeder Religion gibt es irgendetwas, das heute nicht mehr seine Richtigkeit hat. Das liegt schlicht daran, dass die Schriften alle aus einer komplett anderen Zeit stammen. Ich wüsste nicht, dass man eine alte Bibel mit Gender-Einträgen findet. Andere Zeiten, andere Sitten. Schau Dir das Mittelalter in Europa an. Da wurden massenweise Kinder verheiratet.

Wenn ich ein Moslem wäre, würde mich diese Geschichte überhaupt nicht interessieren und die Versuche der Hetzerei über die Religion auch nicht. Wie gesagt, es gibt in jeder Religion irgendetwas an dem man sich reiben kann. Ich als Christ muss mir eingestehen, dass es in der Kirche einige gibt, die sich an Kindern vergangen haben und das zum heutigen Zeitpunkt. Das sollte man aufarbeiten, statt sich an einer alten Geschichte von vor vielen hundert Jahren zu halten.

Neutral ^^

Die Frage wird hier zigmal gestellt

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Halle, was irgendwelche Priester machen hat für die Religion sicher den selben Stellenwert, wie das was der unfehlbare Prophet macht.

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@KillaP

Was irgendwelche Leute vor zig Jahrhunderten gemacht haben, ist völlig egal. Was Vertreter der Religion heute machen, kann und muss geahndet werden. Darüber willst Du sicherlich nicht diskutieren, oder?

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@tanteerna68

Nein, wozu denn auch. Bei dem Thema sind wir uns ja einig. Das Thema zu wechseln, wenn man keine Argumente hat ist übrigens auch Taqiya, du wärst ein guter Muslim.

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@KillaP

Hm. Den Zusammenhang erschließt sich mir in Verbindung mit meinen Kommentaren nicht. Auch kann ich nicht sagen was das mit einem Muslim zu tun hat. Aber ich würde das nun so interpretieren, dass der Muslim kritisch mit den Dingen umgeht, oder meinst Du das anders?

Zum Thema kann ich nur sagen, dass man stets kritisch mit Religionen und deren Vertretern umgehen sollte. Dabei spielt es keine Rolle um welche Religion es sich dabei handelt. Überflüssig finde ich, sich dabei an irgendwelche alten Schriften zu halten. Das Hier und Heute ist wichtig, nicht ein magerer Versuch gegen eine ganze Religion zu hetzen, weil irgendetwas in irgendeiner Schrift so steht. Es kommt darauf an, was die Menschen daraus machen, mehr sag ich gar nicht :-)

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@tanteerna68

Das ist irrelevant, denn Muslime sehen das nicht so und um die geht es.

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@KillaP

Das ist stark pauschalisiert und das sehe ich nicht so, auch wenn Du sagst, dass es um diese geht. Das ist viel zu einfach gedacht.

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@KillaP

Die Frage ist, wie ich es bereits schon geschrieben habe, eine hetzerische Frage. Es geht wohl kaum darum Klarheit zu schaffen. Die Fragestellung ist ja bereits pauschalisiert.

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man, bist du schlau

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In den Köpfen vieler Muslime lebt Muhammad als unfehlbarer göttlicher Gesandter, als bester Mensch ever, als die "Lichtgestalt" schlechthin; sie sagen ihm ein in allen Belangen vorbildliches Verhalten nach.

Somit ist es ganz natürlich, dass jegliche Überlieferungen, die uns aus heutiger Sicht als wenig vorbildlich erscheinen und die den Propheten und damit den Islam angreifbar machen, erstmal ignoriert und dann natürlich auch geleugnet werden müssen. Muhammad steht auf einem güldenen Sockel, und wenn dieser umgestoßen würde, würde der ganze Islam in den Grundfesten erschüttert.

Dass es diese anrüchigen Überlieferungen heute überhaupt noch gibt, lässt sehr tief blicken. Offenbar geht die religiöse Verklärung nämlich so weit, dass man sich 1400 Jahre lang an diese Unsäglichkeiten in Muhammads Vita so gewöhnt hat, dass sie den Muslimen nicht nur als akzeptabel, sondern darüber hinaus als "ja, das muss dann offensichtlich genau so" erscheinen.

Glücklicherweise sind die diesbezüglichen ahadith von Aisha selbst überliefert und als sahih eingestuft. Es gibt da also keine Zweifel; es gibt lediglich Muslime, die davon keine Kenntnis haben und/oder die das nicht wahrhaben wollen.

Wer möchte es schon hinnehmen, dass mit Muhammad die eigene Lebensgrundlage - der Islam - angegriffen und pulverisiert wird? Der Islam steht viel zu zentral und von ultimativer Wichtigkeit im Leben eines jeden Muslim, als das sie entspannt mit Kritik umgehen könnten. Und je unmöglicher es ist, diese Kritik zu parieren, desto aggressiver fällt die Gegenwehr aus.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

ähm was genau bedeutet das hier; Glücklicherweise sind die diesbezüglichen ahadith von Aisha selbst überliefert und als sahih eingestuft.

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@ewigsuzu

Als ich das das letzte mal sah war es nicht sahih.

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@Asporc

nein was bedeuten diese begriffe, ich kann kein arabisch oder was das is.

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@ewigsuzu

Die "ahadith" sind islamische Überlieferungen, die im sunnitischen und schiitischen Islam rechtsverbindlichen Charakter haben, d.h. die Scharia basiert auf Quran, ahadith und einigen andere Prinzipien. Die ahadith sind - kurz gesagt - schriftlich fixierte Überlieferungen von primär Muhammads Handlungen oder Äusserungen, aber eben auch über seine Gefährten.

Innerhalb der hadith-Wissenschaft wird die Authentizität dieser Überlieferungen überprüft, wonach dann eine Kategorisierung erfolgt in sahih (gesund i.S.v. authentisch), hasan (gut) oder daif (schwach).

Ein anderer Aspekt ist die Überlieferungs-Kette (isnad), die im Falle von Aisha (Aisha berichtet über sich selbst) ja nicht kürzer und damit besser hätte sein können.

Das bedeutet, dass wer grundsätzlich die ahadith akzeptiert, diese von Aisha und über Aisha unbedingt ebenfalls akzeptieren muss, will er sich nicht lächerlich machen.

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Einmal mehr eine herausragende Antwort von dir. Danke.

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Die einen leugnen es, die anderen Muslime legitimieren es und erzählen Dinge wie "es war damals normal". Tatsache ist, dass sie laut authentischen Hadithen erst neun war und Hamed Abdel-Samad erklärt in seinem Buch Mohamed, dass er sich ihr auch zuvor schon sexuell genähert hat. In der Überlieferung heißt es ferner, dass sie für Mohammed das beste Fleischgericht war:

3411 - ... Abū Mūsa, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte � Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: � ”Unter den Männern gibt es viele, die vollkommen waren; und unter den Frauen � waren nur Āsiya, die Frau des Pharao und Maryam (Maria), Tochter des ‘Imrān, � vollkommen. Was aber die Vorzüglichkeit von ‘Ā’iša angeht, so ist diese wie die � Vorzüglichkeit eines Fleischgerichts über alle anderen Speisearten.“ 

Seite 271: https://d1.islamhouse.com/data/de/ih_books/single/de_Auszuege_aus_Sahih_Al_Bukhari.pdf

Schöne Sauerei

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@249761

Und so jemand soll ein Vorbild sein??? Hallo!!!!!!

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Glaube nicht das sie das nötig haben, das war damals bestimmt kein Vergehen und heuer ist das verjährt.

er ist nun mal kein unfehlbares Vorbild mehr, das kratz am Ego der Muslime.

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@Ranzino

Es gibt keine unfehlbaren Vorbilder, nur Phantasievorstellungen.

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@Unholdi

Doch: Jesus Christus!

Jesu ist für mich ein "unfehlbares Vorbild"...

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Die Bibel als Quelle von Damals:

"Wer eines dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde" (Mt. 18,6)

Daraus folgt: Es war schon damals ein vergehen und der Quran ist jünger als die Bibel.

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@HaveFaith

Das wäre aber etwas ganz neues - dem stünde die Tradition gegenüber (bis Heute)

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@Unholdi

Das ist nichts neues, denn es wird sogar von Nationen in den Rechten verankert. Aber die Fähigkeit gutes vom bösen zu unterscheiden fehlt einigen Personen, denn:

Der Geist aber sagt deutlich, daß in den letzten Zeiten werden etliche von dem Glauben abtreten und anhangen den verführerischen Geistern und Lehren der Teufel 2durch die, so in Gleisnerei Lügen reden und Brandmal in ihrem Gewissen haben3die da gebieten, nicht ehelich zu werden und zu meiden die Speisen, die Gott geschaffen hat zu nehmen mit Danksagung, den Gläubigen und denen, die die Wahrheit erkennen.

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@HaveFaith

"In den letzten Zeiten" haben wir da so einen religiösen Krempel??

Religion ist nur und ausschließlich" in Mystizismus (mystifizierende Sprache) Tradition, es ist jederzeit gefordert, diese im Lichte des Wissens kritisch zu überprüfen!

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@Unholdi

Wenn du nicht Religiös bist, dann brauchst du den Koran auch nicht zu verteidigen.

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@Unholdi

Das Kinderehe aus Sicht der Bibel falsch ist geht aus dem Kontext mehrere Bibelstellen hervor.

z.B. auch:

Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Matthäus 22:37-39.)

Es wird hier ganz klar darauf hingewiesen, dass man Leid in jeglicher form vermeiden soll. Eine Eheschließung mit einem Kind ist mit Leid für das Kind verbunden zumal Kinder keine Ehe wollen. Sie wissen ja nicht einmal was Sexualität ist. Es ist lieblos gegenüber dem Kind.

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@Unholdi

Die Bibel gibt auch eine Definition von Liebe:

4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, 5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; 7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.

Kinderehe ist aus der Definition der Liebe der Bibel lieblos...

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@HaveFaith

Hallo HaveFaith, zunächst mal großes Lob, dass du durch diese Bibelstelle quasi nachgewiesen hast, dass Beischlaf mit Kindern nicht 'normal' war, auch in dieser Zeit nicht. Allerdings verstehe ich gar nicht, warum es die Bibel oder ein Gesetz sagen muss, damit es allgemein zu verurteilen sein soll. Da reicht doch ein bißchen Fantasie: neunjähriges Mädchen und alternder Mann? Einfach nein. Es sollte schlicht undenkbar sein, egal wann und wo und wer. Da revoltiert bei mir was im Innern, da muss nicht erst jemand von außen kommen und mir erklären, dass das falsch ist. Erstaunlich, dass eine simple Erklärung wie 'das war damals halt so' genügt, um den Ekel loszuwerden, der da automatisch aufsteigt....Grüße!

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