Warum leugnen Gläubige und Religiöse die Evolution?

28 Antworten

Ich bezweilfe stark das es die mehreit ist. Zumindest hier in D und allgemein den Industriestaaten mit ausnahme eventuell der USA, da sind sie noch etwas mehr spinnert was gleuben angeht.

An sicht aber denke ich Korreliert die Evolution konkret damit wie sehr man an der Wörtlichen auslegung seines Buches Festhängt. Je wörtlicher man es nimmt desto mehr probleme mit der Evolutions Theorie gibt es.

Entsprechend ist es warscheinlicher das diese Menschen diese Eben leugnen weil die andere alternative ist ihre interpretation der Texte abzuändern. Und das steht eben nicht zur debatte.

Hin zu kommt das in gewissen Religiösen bereichen die Evolutions theorie verzerrt wird und entsprechen schlichtweg falsch dargestellt wird.

Was es einfacher macht diese abzulehnen weil sie eben genau dafür "vorbereitet " wurde.

Einfaches beispiel ist die aussage das Evolution absoluter zufall sein. Die Schlichtweg falsch ist.

Auch die unterscheidung von Macro und Mikro Evolution als 2 Prozesse ist schlichtweg falsch.

Dies ist ein kopromiss für diese menschen weil eben dinge wie Zucht von tieren etc. Direkt beweisbar sind.

Im endeffekt ist die unterscheidung aber so als wenn man sagen würde:

5 schritte kann man vorwärts gehen. Aber 5000 schritte ist absolut unsinning und unmöglich.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Aus interesse

Als Gläubiger und Physiker würde ich es gerade anders herum formulieren:

Warum glauben sie nicht wirklich und leugnen auch noch die Evolutionstheorie?

Denn: Seitdem wir herausgefunden haben, dass kein Donnergott den Donner hervorruft, hat sich viel getan. Letztlich haben – im Besonderen auch sehr gläubige Menschen – die Aufklärung geschaffen und seit dem wird weder Technik, noch Mächtigen, noch Religionsführern einfach so geglaubt.

Dazu gehört auch, dass die Evolutionstheorie gut belegt und zurzeit durch nichts anderes zu ersetzen ist.

Das alles erklärt aber nur das Wie und lässt die Erfahrungen etwas Höheren ungeachtet. Wenn es um die Einbettung in einen Sinn geht, mag jeder seiner Weltanschauung und hier auch gerne einer Religion folgen.

Und in Bezug auf die christliche Religion heißt das ja gerade, dass "der alte Herr" kein Lückenbüßergott für "Donner" oder andere, heute nicht leicht zu verstehende oder noch unbekannte Vorgänge und Theorien ist. Die Schöpfungsgeschichte im Besonderen mag im Rahmen der Religion erklären, dass es eine Schöpfung, die an sich gut ist, gegeben hat. Das das mit Urknall und Evolutionstheorie und Gedöns einhergegangen ist, steht mit dem nicht im Widerspruch.

Unter Atheisten schätze ich übrigens jene gerne, die sagen, das sei ihre Weltanschauung und ich hätte halt meine. So ist es. (Oder hebräisch, griechisch, lateinisch: Amen.) Fernhalten mögen sich von mir sowohl Leute, die auf diese oder jene Weise noch an einem Donnergott festhalten, als auch jene, die auf andere Weltanschauungen mit einem überheblichen Dünkel herabschauen.

Aber diese letztgenannten, beiden Gruppen sind zwar häufig laut, dafür dann nur eine Minderheit.

Ergo, kann gesagt werden: Du gehst von einer falschen Voraussetzung aus und kommst dadurch zu Fragen, die nicht mehr zielführend sind.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Diplom in Physik

Zusatzfrage: Warum hat Thor vom Göttergeschlecht der Asen den Donner erschaffen? Wollte er damit die Wanen einschüchtern, was eine naheliegende Erklärung wäre?

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es gibt als Alternative z.B. den Punktualismus

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Ich bezweifle, dass deine Aussage der Wahrheit entspricht.

Für die Meisten ist Glaube und Evulutionslehre kein Widerspruch mehr.

Vor kurzem kam dazu ne Doku. Gehirnwäsche von klein an müsste ein Faktor sein. Besonders ergreifend finde ich z.B. das Arche-Noah-Museum, wo die Schüler schon lernen, dass die Erde 6000 Jahre alt ist.

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/bibeltreue-supermacht-evangelikale-in-den-usa-100.html

Interessante Doku. Danke für den Link!

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Großer Gott muss ich da mal echt sagen. Ich möchte keinen auf die Füße treten aber jeder Wissenschaftler und Aufgeklärter Mensch von heute müsste dabei die Hände entsetzt über dem Kopf zusammen schlagen.

Der Mensch will zum Mars fliegen und dann so etwas. Die Erde ist 4,5 Milliarden Jahre alt und hat noch mindestens genau so viele Jahre vor sich. Wenn der Mensch sie nicht vorher zerstört. Das ist Wissenschaftlich erwiesen.

Wäre sie erst 6000 Jahre alt, würde es wohl kaum auf der Erde Leben geben.

Die Erde wer dann ein heißer wabernder Klumpen aus geschmolzenen Gestein.

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Ja, so sind sie eben, so schaut`s mal aus, ob am Montag oder Sonntag oder in der Nacht, semper idem, nota bene ! Da, das isses.

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