Warum leugnen alle, dass Michael Jackson pädophil war?

18 Antworten

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Wie einige wissen, war Michael Jackson sowohl eine Pop-Ikone, als auch ein pädophiler Kinderschändler.

Es ist eine Feinheit, aber Michael Jackson war genaugenommen nicht pädophil, sondern eher päderastisch veranlagt. Es fühlte sich exklusiv von Jungen angezogen. Die Jungen waren in der Regel bereits in der Pubertät. Insbesondere letzteres bedeutet, dass er nicht im wssenschaftlichen Sinn pädophil war, da es bei Pädophilie um die Anziehung durch ein vorpubertäres Körperschema geht.

Kinderschänder ist ein ungeeignetes Wort. Auch bei von einem Übergriff betroffenen Frauen spricht man heute - wie ich meine aus gutem Grund - nicht mehr von Schändung. Das Wort Schändung impliziert, dass die betroffene Person in einen Zustand der Schande versetzt wurde. Es ist aber keine Schande verletzt worden zu sein. Die Scham, die damit verbunden ist, "geschändet" worden zu sein, ist für Betroffene schädlich und behindert den Heilungsprozess.

Alle seine Opfer außer Macaulay haben gestanden.

Die Opfer haben "gestanden"? Also haben die Opfer deiner Meinung nach ein Verbrechen begangen? Du solltest wirklich etwas mehr auf deine Wortwahl achten.

Es ist auch keineswegs so, dass alle Jungen außer Macaulay, mit denen Jackson Zeit verbracht hat, ausgesagt hätten, dass sie von ihm missbracuht wurden. Einer der Jungen, mit denen Jackson Zeit verbrachte ist z.B. Corey Feldman, ein ehemaliger Kinderstar, der mehrere Männer in Hollywood beschuldigt hat, ihn sexuell missbraucht zu haben. Feldman sagt, dass er von Jackson nicht missbraucht wurde.

Das heisst natürlich nicht, dass Jackson zwischen Jackson und anderen Jungen nichts vorgefallen ist.

Alle seine Opfer hatten in ihrem späteren Leben psychische Schwierigkeiten, oder sind abgerutscht. Es gibt sogar Dokumentationen, wo Opfer in Tränen berichten, was Michael ihrem damals kindlichen Körper angetan hat.

Das sind in erster Linie Behauptungen. Wade Robson hatte zum Beispiel unglaublichen Erfolg als Choreograph. Später, in einer Phase beruflicher Erfolglosigkeit, hatte er eine Lebenskrise, die nun auf den angeblichen Missbrauch durch Michael Jackson zurückgeführt wird.

In Leaving Neverland beschreibt Robson Michael Jackson als „einen der gütigsten, sanftesten, liebevollsten Menschen“ den er kannte. Das passt nicht zum Bild eines Monsters.

Im Nachruf, den Rosbson mit 27 zum Tode Jacksons schrieb er:

Michael Jackson hat die Welt und, was noch persönlicher ist, mein Leben für immer verändert. Er ist der Grund, warum ich tanze, der Grund, warum ich Musik mache, und einer der Hauptgründe, warum ich an die reine Güte der Menschheit glaube. Er ist seit 20 Jahren ein enger Freund von mir. Seine Musik, seine Bewegung, seine persönlichen Worte der Inspiration und Ermutigung und seine bedingungslose Liebe werden für immer in mir leben. Ich werde ihn unermesslich vermissen, aber ich weiß, dass er jetzt in Frieden ist und den Himmel mit einer Melodie und einem Moonwalk verzaubert.

Auch das passt nicht zum Bild eines Monsters.

Auf die Frage zu seiner Falschaussage im Jahr 2005 (als er 23 Jahre alt war) meinte Robson, er habe sich an alle sexuellen Dinge erinnert, die passiert seien aber kein Verständnis dafür entwickelt, dass es Missbrauch gewesen sei.

Das bedeutet: als Kind fühlte er sich nicht missbraucht. Als Jugendlicher fühlte er sich nicht missbraucht. Als junger Mann fühlte er sich nicht missbraucht. Wenn sich jemand so lange nicht missbraucht fühlte, liegt nahe, dass er auch tatsächlich nicht missbraucht wurde.

Die einzige gesellschaftlich zulässige Deutung sexueller Kontake mit Kindern ist Missbrauch. Alles jenseits der Verdammung gilt als Verharmlosung von Pädophilie und Kindesmissbrauch. Die Skandalisierung und Kriminalisierung führt auch zu einer Pathologisierung der Opfer.

Wissenschaftlich nennt man das Sekundärtraumatisierung.

Irgendwann wurde Robson von Dritten vermittelt, dass er missbraucht wurde. Vermutlich war er auch aufgrund seiner Lebenskrise für diesen Gedanken empfänglich.

Und Michael wurde mehrfach angeklagt, und zahlte insgesamt rund 18 Millionen um sich freizukaufen.

Man könnte genauso gut schreiben, dass Jackson mehrfach freigesprochen wurde und das als Beleg für seine Unschuld anführen.

Es gibt nur Beweise, die für seine umfangreiche Auslebung seiner Pädophilie sprechen, und trotzdem leugnet das die Mehrheit der Menschen.
Ich kann absolut nicht verstehen, warum man dies tut. Deshalb frage ich hier:
Warum?

Michael Jackson wurde und wird von vielen idealisiert. Natürlich entspricht er nicht dem Idealbild, dass sich Hardcore-Fans von ihm machen. Er war schließlich ein Mensch und Menschen haben Fehler.

Er hat allerdings unbestreitbar viel erreicht und auch viel Gutes getan. Bei dem erreichten verweise ich auf seine musikalischen Erfolge. Unter "Gutes getan" verbuche ich etwa, dass er bereits zu Lebzeiten über 300 Millionen US-Dollar an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet hat. Auch sein Nachlass kommt zu 20 Prozent wohltätigen Zwecken zugute. Für sein vielfältiges Engagement im sozialen Bereich wurde er auch mehrfach ausgezeichnet.

Warum leugnet man so grausame Taten? Warum verteidigt die Mehrheit aller Menschen diesen Mann?

Aus dem Artikel „Neverland, Monsterland“ auf Spiegel Online::

Beide, Robson und Safechuck, betonen, dass die sexuellen Begegnungen, die sie mit Michael Jackson hatten, immer zärtlich und nie gegen ihren Willen verlaufen seien. (...) „Es fühlte sich nie so an, als würde er mir etwas tun oder dass mir irgendwas Schlechtes passiert“, sagt Robson. „Ich habe Michael geliebt, Michael hat mich geliebt, das war eine Sache, die nur uns etwas anging. That’s it.“

Die "grausemen Taten" geschahen also mit willentlichem Einverständnis der Jungen, die sich darüber hinaus geliebt fühlten.

Es gibt im Bereich des Kindesmissbrauchs mit Sicherheit grausame Taten, bei denen Kinder tatsächlich missbraucht werden.

Die Taten von Michael Jackson scheinen mir demgegenüber in erster Linie sexuelle Normverletzungen zu sein.

Woher ich das weiß:Recherche

Hey, erstmal danke für deine umfangreiche Antwort. Ich möchte nur klarstellen, dass ich Michael Jackson keinesfalls als Monstrum sehe, mir jedoch wichtig ist, dass seine Taten zumindest hingenommen werden und nicht ständig verharmlost und abgestritten. So emotional wollte ich eigentlich gar nicht klingen, ich habe halt die Begriffe "schrecklich, missbrauchen und Kinderschänder" genutzt, weil dies das Bild in der Gesellschaft ist, dass Leute von Pädophilen haben. Da ich die Doku geschaut hab, weiß ich dass der Sex zwischen Michael und den Kindern einvernehmlich war, hab es jedoch trotzdem als Missbrauch bezeichnet, weil Kinder angeblich kein Entscheidungsrecht hätten. Um ehrlich zu sein, finde ich Michael's Taten gar nicht so schrecklich, mir geht es nur darum, dass diese Taten unabhängig von ihrem Wert nicht geleugnet werden sollen, und Fans dies in Kauf nehmen, anstatt dies abzustreiten und als Rufmord zu bezeichnen.

Mir ist bewusst, wie viel Gutes Michael getan hat und wie viel Geld er gespendet hat, mich hat nur das jene Leugnen gestört und ich brauchte einen Grund.

Und fast hätte ich vergessen: der Freispruch ist meiner Meinung nach ein eindeutiges "Kontraargument", da es absurd ist, dass er sich freikauft, wenn er doch unschuldig sei.😉

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Hallo! Diese Antwort ist schon ein wenig älter, aber ich wollte trotzdem zu einem Punkt meinen Senf dazugeben (entschuldige schon einmal dafür). Vorher möchte ich aber sagen, dass das eine wirklich umfangreiche, gute Antwort ist, bitte habe also nicht das Gefühl, ich würde deine komplette Aussage kritisieren.

Aber ich muss leider sagen, dass mir bei deinen Aussagen bezüglich der Einvernehmlichkeit kurz ein wenig anders geworden sind. Das sind nicht einfach nur Normverletzungen und diese Gesetze haben einen ganz klaren Ursprung.

Kindesmissbrauch passiert oft nicht aufgrund eines klassischen Übergriffs, wie es bei Erwachsenen der Fall ist. Nach dem Schema - einer macht Avancen, die klar abgelehnt werden, setzt diese dann aber mit Gewalt durch. Stattdessen geschieht ein hoher prozentualer Anteil des Kindesmissbrauchs "einvernehmlich". Gesetzlich können Kinder zu solchen Handlungen allerdings kein Einverständnis geben, weshalb das trotzdem als Straftat gilt, das allerdings aus gutem Grund.

In diesen Fällen herrscht ein ungleiches Machtverhältnis. Das Kind vertraut der älteren Person und vertraut darauf, dass diese Entscheidungen trifft, die gut und gesund sind. Insbesondere wenn Personen im Spiel sind, die sehr liebevoll sind, die diese Taten als Liebesakt verkaufen, ist das sehr effektiv und die Kinder merken oft nicht einmal, dass sie missbraucht wurden. Dennoch haben solche Situationen oft schwerwiegende Folgen. Viele Opfer werden später selbst zu Tätern, weil sie ein völlig verdrehtes Bild von Liebe und körperlicher Zuneigung bekommen. Und auch auf anderen zwischenmenschlichen Ebenen können sich ungesunde Muster und Verhaltensweisen ergeben.

Das ist natürlich nicht immer der Fall. Und das Alter, ab dem Kinder und Jugendliche rechtlich dazu in der Lage sind, ihr Einverständnis zu sexuellen Handlungen zu geben, wird völlig zu recht immer wieder diskutiert und die Ergebnisse unterscheiden sich in jedem Land. Aber ich finde die Ansicht, dass das ja völlig okay war, da das Kind ja "sein Einverständnis gegeben hat" sehr sehr gefährlich und wollte einfach darauf hinweisen, dass es sehr gute Gründe dafür gibt, weshalb diese Taten auch unter Berücksichtigung des kindlichen Einverständnisses als Straftaten gelten.

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@RiaLee
Aber ich muss leider sagen, dass mir bei deinen Aussagen bezüglich der Einvernehmlichkeit kurz ein wenig anders geworden sind. Das sind nicht einfach nur Normverletzungen und diese Gesetze haben einen ganz klaren Ursprung (...)

Zunächst danke dir für deine ausführliche, höfliche und gut begründete Antwort. Auch wenn wir (teils) eine andere Auffassung vertreten, merkt man, dass du deine Position wohl bedacht hast und bereit bist, differenziert über das Thema nachzudenken.

Ich möchte zu Beginn meiner Antwort offenlegen, dass ich keinen unparteiischen Blick auf das Thema habe, da ich selbst betroffen bin. Ich fühle mich von Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren angezogen.

Nach diesem Schreck zur Beruhigung:

Ich habe (und hatte) keine zwischenmenschlichen sexuellen Beziehungen. Die Art von (liebevoller, einvernehmlicher) Beziehung, nach der ich mich sehne, ist nun einmal verboten.

Ich bin übrigens selbstverständlich auch der Meinung, dass Kinder schützenswert sind und neige nicht dazu, andere aus persönlichem Vorteil schlecht zu behandeln, erst recht keine Kinder.

Deshalb muss ich das bestehende Verbot aber nicht für uneingeschränkt sinnvoll halten.

Zur Frage der Existenz willentlicher Einvernehmlichkeit und ihren Folgen gibt es eine umfangreiche Studie des Bundeskriminalamts aus dem Jahr 1983 (791 Seiten, Literaturverzeichnis von 52 Seiten mit ca. 500 Autoren und Quellenangaben), die auf einer viktimologischen Untersuchung von 8.058 Opfern von Sexualdelikten beruht. Hier eine Zusammenfassung der Ergebnisse.

Im Bereich der "einschlägigen" Straftaten, die ein Pädophiler begehen kann, gibt es eine große Bandbreite von schlimmen und schlimmsten Taten (die etwa einer Vergewaltigung oder einer Nötigung entsprechen) bis zu im Grunde völlig harmlosen Taten, die eigentlich (aus meiner Sicht) nicht strafwürdig sind.

Leider wird hier so gut wie gar nicht differenziert. Egal was es ist, es handelt sich (angeblich) stets um "schwerste Straftaten".

Nicht strafwürdig ist meines Erachtens etwa der Besitz von virtueller Kinderpornographie (Texte, Zeichnungen, Animationen) für die kein Kind missbraucht oder ausgebeutet wurde.

Mein persönliches, wertendes Urteil hängt immer davon ab, ob ein Missbrauch stattgefunden hat. Dabei ist Missbrauch für mich nicht durch eine bestimmte Handlung definiert, sondern liegt genau dann vor, wenn ein Mensch einen anderen Menschen schlecht behandelt hat.

Wenn der andere nicht schlecht behandelt wurde, sondern liebevoll, ist es für mich (unabhängig von der juristischen Beurteilung der Handlungen) kein Missbrauch.

Darüber hinaus kommt aus meiner Sicht der Perspektive des von einer Handlung Betroffenen eine ganz entscheidende Bedeutung zu:

Die Definitionsmacht über sexualisierte Gewalt ist in feministischen Debatten das Recht von Betroffenen sexualisierter Gewalt, zu definieren, was sexualisierte Gewalt ist. Es geht also darum, statt objektiver Kriterien das subjektive Erleben in den Mittelpunkt zu rücken. Das, was als sexualisierte Gewalt empfunden wird, ist somit auch sexualisierte Gewalt (Aus Wikipedia-Artikel „ Definitionsmacht (sexualisierte Gewalt)

Wenn die Definitionsmacht über sexualisierte Gewalt beim Betroffenen liegen soll, dann ist das, was vom Betroffenen nicht (!) als sexualisierte Gewalt empfunden wird, somit auch keine (!) sexualisierte Gewalt.

Wer sich ernsthaft und wahrhaftig für Betroffene einsetzt, muss dies hinnehmen, auch wenn er selbst eine abweichende Deutung favorisieren würde.

Verweigert ein Opferschützer die Anerkennung und entscheidende Bedeutung der Sichtweise des Betroffenen auf das Geschehen, dann ist er in dieser Sache nicht mehr Anwalt des Betroffenen, sondern nur noch Anwalt seiner selbst.

Nochmal zur Gesetzeslage:

Wenn eine Richterin über eine Beziehung zwischen einem zunächst dreizehnjährigen Jungen und einem Mann, die nach Aussage aller Beteiligten auf Initiative des Jungen entstanden ist, sagt: „Es war eine Liebesbeziehung. Aber eine ungewöhnliche.“ und auch die Staatsanwaltschaft nicht von einer Vergewaltigung, sondern von einer Liebesbeziehung zwischen den beiden ausgegangen ist, dann erschließt sich mir nicht, warum es notwendig oder gerecht sein soll, den Mann zu neun Monaten Haft auf Bewährung und 100 Stunden Sozialarbeit wegen sexuellem Missbrauch eines Schutzbefohlenen zu verurteilen, und die Beteiligten mit einem Kontaktverbot zu belegen.

Für den Jungen waren die Aufdeckung und das Kontaktverbot eine Katastrophe. Von seinen Eltern, die den Mann angezeigt hatten, wollte es danach nichts mehr wissen. Er ist zunächst mit dem Mann geflüchtet und als sie sich gestellt haben, weil ihnen das Geld ausgegangen ist, wollte er auf keinen Fall zu seinen Eltern zurück und kam in die Obhut des Jugendamtes.

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@Schneeprinz

MMn zeigt der Fall, den du beschrieben hast, genauestens wie problematisch solche Liebesbeziehungen sind. Ich halte die Aussage für gefährlich zu denken, man könne nicht von Missbrauch reden, wenn der Täter zärtlich war.

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@nai96
MMn zeigt der Fall, den du beschrieben hast, genauestens wie problematisch solche Liebesbeziehungen sind. Ich halte die Aussage für gefährlich zu denken, man könne nicht von Missbrauch reden, wenn der Täter zärtlich war.

Missbrauch ist in erster Linie der Missbrauch von Macht. Das Problem sind weniger ungleiche Machtverhältnisse oder Abhängigkeitsverhätnisse als deren Missbrauch. In einer Liebesbeziehung ist Machtmissbrauch zwar nicht ausgeschlossen, aber eher fernliegend.

Allerdings ist der sexuelle Missbrauch von Kindern ein Gefährdungsdelikt. Die Hypothese ist, dass ungleiche Machtverhältnisse oder Abhängigketsverhätnisse ein deutlich erhöhtes Gefährdungspotential für den Schwächeren, zu Schutzenden aufweisen. Die staatliche Intervention greift also unabhängig davon, ob ein Schaden entstanden ist oder nicht.

Das Vierte Gesetz zur Reform des Strafrechts (4. StrRG) vom 23. November 1973 ist der Baustein der „Großen Strafrechtsreform“, der sich mit Straftaten gegen Ehe und Familie und mit Sexualstraftaten beschäftigte. Taten sollen nur noch bestraft werden, wenn durch sie ein Rechtsgut verletzt oder gefährdet wurde. Dass eine Tat unmoralisch sein soll, genügt demnach nicht mehr. Infolgedessen wurden Tatbestände abgeschafft, entschärft oder verschärft.

Die wichtigste Quelle zu den damaligen Überlegungen ist der „Schriftliche Bericht des Sonderausschusses für die Strafrechtsreform“ vom 14.06.1972. Einige Zitate aus dem Abschnitt zu § 176 :

Sofern im Einzelfall eine nachhaltige Wirkung der Tat nicht zu befürchten ist, kann dies u. a. im Strafrahmen berücksichtigt werden. Der Sonderausschuß hat dazu entsprechende Beschlüsse gefaßt. (...) Der Sonderausschuß ist sich der Problematik dieser Altersgrenze bewußt. Schon in jüngerem Alter macht ein Teil der Jugendlichen seine ersten sexuellen Erfahrungen. Zum Teil bestehen bereits positiv erlebte Liebesbeziehungen. (...)
Der Regelstrafrahmen in Absatz 1 ist gegenüber dem Regierungsentwurf unverändert geblieben. Der Sonderausschuß hat jedoch einstimmig eine niedrigere Strafandrohung — Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe (zur Geldstrafe vgl. die Einleitung) — für minderschwere Fälle beschlossen. Der Sonderausschuß hat hierbei berücksichtigt, daß die Bandbreite der in Absatz 1 erfaßten sexuellen Handlungen außerordentlich groß ist. Sie reicht von relativ harmlosen Manipulationen bis zu gravierenden Handlungen von großem Unrechtsgehalt. Dieses Argument war bereits der Anlaß gewesen, den Tatbestand im Regierungsentwurf von einem Verbrechen (so § 176 Abs. 1 Nr. 3 StGB) zu einem Vergehen mit einer Mindeststrafe von sechs Monaten herabzustufen. Diese Mindeststrafe erscheint für bestimmte Fallgestaltungen immer noch zu hoch. Der Sonderausschuß hat in diesem Zusammenhang einmal an die im pädophilen Raum allerdings seltenen Fälle gedacht, in denen zwischen einem jungen Täter und einem noch nicht vierzehnjährigen Mädchen echte partnerschaftliche Liebesbeziehungen bestehen. (...)
Über die Festsetzung des niedrigeren Strafrahmens hinaus hat der Sonderausschuß erwogen, entsprechend der für den Bereich des § 174 Abs. 1 getroffenen Regelung eine Klausel einzuführen, nach der in leichteren Fällen von Strafe abgesehen werden kann. Ein dahin gehender Antrag wurde jedoch letztlich nicht gestellt. Der Sonderausschuß hat nicht übersehen, daß eine Bestrafung vom Schutzgedanken aus gesehen besonders dann zweifelhaft erscheint, wenn sich in einzelnen auch in der Praxis bekannten Ausnahmefällen zwischen dem Täter und dem Kind eine verantwortliche Partnerschaft mit echten Liebesbeziehungen entwickelt, die u. U. sogar dem Kind einen in der Familie vermißten Halt geben oder in sonstiger Weise eine positive Änderung in seiner Entwicklung einleiten. Bei jugendlichen Tätern, die einen erheblichen Prozentsatz aller Täter ausmachen, besteht aber bereits nach dem Jugendgerichtsgesetz die Möglichkeit, von Strafsanktionen abzusehen, während bei erwachsenen Tätern das Verfahren nach § 153 StPO eingestellt werden kann.

Mir scheint das eine sinnvolle Differenzierung zu sein. Allerdings fällt diese Differenzierungsmöglichkeit künftig weg, weil die Tat nach den aktuellen Reformplänen künftig nicht mehr Vergehen, sondern Verbrechen sein soll. Man kann das Verfahren dann nicht mehr nach § 153 StPO einstellen. Das ist nur bei Vergehen möglich.

Es gab 1973 die Erkenntnis, dass gewisse Fälle nicht strafwürdig sind und bei Vorliegen einer verantwortlichen Partnerschaft mit echten Liebesbeziehungen von Strafe abgesehen werden sollte (Einstellung des Verfahren nach § 153 StPo – Absehen von der Verfolgung bei Geringfügigkeit). Man wusste durch „aus der Praxis bekannte Ausnahmefälle“, dass diese Beziehungen ein Kind auch positiv beeinflussen können.

Dass auf die Möglichkeit einer Regelung verzichtet wurde, die das Absehen von Strafe ermöglicht, weil es dafür bereits andere Mechanismen gab, erscheint aus heutiger Sicht tragisch, denn natürlich gibt es die „aus der Praxis bekannten Ausnahmefälle“ immer noch.

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Während der Durchsuchung habe die Polizei laut dem Bericht massenhaft pornografisches Material und Alben mit Bildern von nackten oder nur halb bekleideten Kindern sichergestellt.

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@Henry2903

Bilder von nackten oder halb bekleideten Kindern sind in der Regel nicht pornografisch. Damit sie pornografisch werden, war früher eine sexuelle Handlung erforderlich. Heute reicht in Deutschland eine "unnatürlich geschlechtsbetonte Körperhaltung".

Allerdings lässt der Besitz ungewöhlich vieler Bilder von nackten oder halb bekleideten Kindern schon gewisse Vermutungen über die sexuelle Neigung des Besitzers als naheliegend erscheinen.

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@Henry2903

Das hat sich als ein Gerücht rausgestellt und es wurde ein offizielles Statement abgegeben, dass keine Kinderpornografie oder Bilder dieser Art gefunden wurden.

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@Gutschma

New York Times, 30 Apr 2005 (Link zum Originaltext; hier die Übersetzung):

SANTA MARIA, Kalifornien, 29. April - Der Richter im Michael Jackson-Prozess ließ am Freitag zwei Bücher mit Fotos von heranwachsenden Jungen gegen den Einspruch von Mr. Jacksons Anwälten als Beweismittel zu.
Die beiden großformatigen Bücher "Boys Will Be Boys" und "The Boy": Ein fotografischer Aufsatz" wurden aus einem verschlossenen Aktenschrank in einem Schrank in Mr. Jacksons Schlafzimmer auf seiner Neverland-Ranch beschlagnahmt, und zwar im Rahmen einer polizeilichen Untersuchung im Jahr 1993 wegen des Vorwurfs, er habe einen kleinen Jungen sexuell belästigt.
Einer der Staatsanwälte von Santa Barbara County, Ronald J. Zonen, sagte, die Kunstbücher, die Jungen beim Spielen, Laufen und Schwimmen in verschiedenen Zuständen der Entkleidung zeigen, seien ein Beweis für Mr. Jacksons "lüsternes Interesse an heranwachsenden Jungen".

Man kann nach den Titeln von "Boys will be Boys" und "The boy. A photographic essay" googeln und wird zumindest die Cover finden können.

Das Cover von "Boys will be Boys" zeigt ein Alltagsfoto. 4 blonde Jungs in Badehose, die ins Wasser springen. Das von "The boy. A photographic essay" zeigt ein FKK Bild, Ein nackter Jungen an einer Felsküste mit Brandung / aufspritzendem Wasser.

Ich vermute, dass sich im Innenteil von "Boys will be Boys" auch noch nackte Jungen finden, das ist aber nur Vermutung. Generell wirken die Bücher aber harmlos und haben mit Pornographie bestimmt nichts zu tun. Wäre es Kinderpornographie, dann hätte man Michael damals weggesperrt. Dann hätte ihn auch der beste Anwalt nicht mehr retten können.

Ich halte es für sehr wahrscheinlch, dass auch heute nach dem ziemlich strengen Kriterien, die in Deutschland kein Bild aus einem der Bücher als kinderpornographisch gilt. Aber sicher kann ich das nicht wissen und es wäre auch sicher nicht klug, sich sowas zuzulegen.

Wer sich an Edathy erinnert: alles was bei dem gefunden wurde, war legal. Er wurd trotzdem monatelang an den Pranger gestellt, hat seine Existenz verloren und ist schließlich ausgewandert, weil er wegen dem Hass und aufgrund seiner Bekanntheit in Deutschalnd nicht mehr leben konnte. Er war unschuldig aber sein Leben wurde zerstört.

Zwei Kustbücher mit Fotos halbnackter und nackter Jungen beim Spielen, Laufen und Schwimmen sind nicht "massenhaft pornografisches Material und Alben mit Bildern von nackten oder nur halb bekleideten Kindern".

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@Schneeprinz

Das eine Buch war ein Bestseller und weißt in keinster Weise auf Kinderpornografie hin. Das zweite mit dem nackten Jungen wurde MJ von einem Fan zugeschickt und von seinen Bodyguards abgefangen. Es war noch in einer Plastikverpackung eingepackt, wurde von ihm also nie geöffnet, und es ließen sich keine Fingerabdrücke von ihm darauf finden.

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@Gutschma

Vermutlich waren beide Bücher Bestseller. Das heisst aber nichts.

Ich bin bei dir, wenn du schreibst, dass keiner der beiden Bücher auf Kinderpornographie hinweist.

Auf eine sexuelle Orientierung aber schon.

Das Material, das Edathy hatte wies auch nicht auf Kinderpornographie hin. Aber auf seine sexuelle Orientierung (auch wenn er standhaft dabei geblieben ist, ein sexuelles Interesse an Kindern zu leugnen). Das Material wurde skandalisiert, nicht weil es für sich genommen skandalös ist, sondern weil die sexuelle Neigung auf die sie hinweist als skandalös gilt.

Aber zurück zu MJ:

Beide Bücher stammen vom selben Herausgeber Autor:Georges and Ronald C. Nelson. St. Martin. (Link auf amazon - es werden auch beide Cover angezeigt). Ich bin mir ziemlich sicher, dass es in dem ersten Buch auch nackte Jungen gibt. Alles andere würde mich extrem überraschen.

Und während du auf den fehlenden Nachweis von Fingerabdrücken verweist, verweise ich auf den Fundort: das Schlafzimmer. Warum sollte etwas, das von einem Bodyguard abgefangen wurde im Schlafzimmer des Stars landen? Normalerweise würde man erwarten, dass es im Müllcontainer landet.

Und wie erklärst du dir, dass MJ ein anderes Buch des gleichen Herausgebers/Autors besessen hat?

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@Schneeprinz

Ganz einfach, das eine wurde ihm zugeschickt und nie von ihm geöffnet, das andere war ein Kunstbuch ohne pornografische Inhalte, welches als Bestseller nebenbei von gefühlt jedem besessen werden kann. Außerdem hat MJs Schlafzimmer die Größe eines Hauses. Wenn man Bücher kauft und aufbewahrt ist es doch klar, dass man diese Bücher dann bei einem im Haus aufbewahrt. Sämtliche seiner Bücher wurden durchsucht, sowie sämtliche Computer, sowohl private, als auch die in seinem Büro und es wurde rein Garnichts gefunden bis auf den Bestseller und das Buch, was ihm zugeschickt und nie von ihm geöffnet wurde. Stattdessen haben sie haufenweise heterosexuelle (legale) Pornos bei ihm gefunden, wie z.B. Playboy. Das alleine sollte dir schon einiges verraten

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Du stellst hier etwas als Fakt dar, was ganz gut widerlegt ist.

Woher hast du denn deine Beweise?

Ich kopiere dir mal eine Antwort von mir rein, die ich bereits mehrfach zu diesem Thema gegeben habe:

1. 1993 hatte Michael Jackson, auf Anraten seiner Anwälte, rund 22 Mio. $ gezahlt. Dass war die Summe, welche dem Vater des angeblich mißbrauchten Jungen -Jordan Chandler- genehm war um eine Anklage fallen zu lassen. Der Vater, Evan Chandler, finanzierte von seinem Anteil seinen langgehegten Traum endlich als Drehbuch Autor durchstarten zu können, so war er als Co-Autor an den Film "Robin Hood - Helden in Strumpfhosen" beteidigt. Das war seine einzige Arbeit auf diesen Gebiet. 2005 wurde im Prozess festgehalten, dass MJs Versicherungsgesellschaft einfach gezahlt hatte. Michael Jackson wusste offenbar nichts von einer Einigung zwischen seiner Versicherung und der Familie Chandler.

2. Michael Jacksons Anwälte rieten MJ damals zur Zahlung dieser Summe um eben einen kräftezehrenden und langwierigen Prozess zu vermeiden. So wurde es dann auch öffentlich verkündet. Die einen sahen ihn in seiner Schuld bestärkt, weil sie die Zahlung als Schweigegeld ansahen, die anderen sahen die Eltern und den Jungen als unglaubwürdig an. Welche Eltern würden schließlich das Geld annehmen und einen Täter davon kommen lassen? Weiß man jedoch von dem Prozess 2005, dann blieb MJ nichts anderes übrig, als die Zahlung öffentlich so zu präsentieren. Menschen aus MJs Umfeld haben immer wieder gesagt, dass MJ bereits 1994 bereit für einen Prozess war.

Zum besseren Verständnis: Das ist keine Schweigezahlung gewesen. MJ hat nicht aus seiner privaten Geldbörse 22 Mio $ gezückt, sondern seine Versicherung hat ohne seinem Wissen 22 Mio $ ausgezahlt.

3. Bei den Hausdurchsuchungen von Neverland und andere Anwesen, von Michael Jackson von 1993, wurde kein einziger Beweis für Michael Jacksons Schuld gefunden.

4. Der sehr ergeizige Staatsanwalt Tom Sneddon veranlasste danach Gesetzesänderungen. Damit verdächtige Täter, die sich versuchen freizukaufen, trotzdem angeklagt werden können. Weil die Familie Chandler das Geld annahm, konnte MJ jetzt nicht mehr angeklagt werden.

5. Nach der 2003er Michael Jackson Dokumentation "Living with Michael Jackson" von Martin Bashir nahm der Staatsanwalt wieder seine Arbeit auf. Ihm gefiel es nicht, das MJ in dieser Doku die Hand von Gavin Arvizo hielt. Zudem stoß ihm MJs Aussage auf, dass nichts dabei sei, sein Bett zu teilen. MJ erklärte aber, dass er stets im Schlafsack neben dem Bett schliefe. Der Filmemacher Martin Bashir wurde für diese Doku im nachhinein scharf kritisiert. Denn er spielte nicht mit offenen Karten. MJ erzählte er hinter der Kamera, wie toll er als Vater argierte und was er für ein toller Mensch er sei. In der zweiten Hälfte der Doku kritisiert er jedoch MJ scharf und stellte ihn als komischen Kinderfreund dar. Michael Jacksons Doku "Private Home Videos" deckte Martin Bashirs Absichten sehr deutlich auf. Für den Staatsanwalt reichten die Eindrücke der Doku jedoch aus um gegen MJ vorzugehen. Dank seiner damaligen Gesetzesänderung konnte es jetzt zur Anklage kommen, egal ob die Familie aus der Doku sich auf einen Deal mit MJ einlassen sollte oder nicht.

6. Neverland und andere Anwesen von MJ wurden wieder durchsucht. Über 70 Einsatzkräfte durchsuchten Neverland. Es wurde aber wieder kein einziger Beweis dafür gefunden, dass Michael Jackson unangemessenes Interesse an Kindern haben könnte. Dem Staatsanwalt blieben nun nur die diffusen Aussagen der Kinder aus der Doku und deren Mutter.

7. Der Staatsanwalt briefte die Kinder und die Mutter, soweit er es konnte. Allerdings waren die Kinder, u.a. Gavin Arvizo -das angebliche Opfer-, und die Mutter, Janet Arvizo, nicht sehr glaubwürdig. Sie verstrickten sich in gravierenden Wiedersprüchen und waren schließlich nicht glaubwürdig. Gerichtsakten und Protokolle der Anklage und Verteidigung habe ich mir seiner Zeit online besorgt. Zunächst haben sie MJ als liebvollen Vaterersatz beschrieben. Später dann behauptet, dass MJ sie im Heißluftballon nach Mexico entführen wollte. Damit die Familie keine Aussage gegen ihn machen konnte. Die Geschichten wurden immer Haarstreubender. Psychologen gaben nach den Verhören an, dass sich der Junge nicht wie ein mißbrauchtes Kind aufführte. Beispielsweise kicherte er, als er Fragen zum angeblichen Mißbrauch beantworten sollte und fragte, wann er denn hier endlich raus könne, schließlich wolle er lieber zum Sport. Janet Arvizo, die Mutter, verstrickte sich in ihrem Lügennetz und war nachweißlich nicht glaubwürdig. Niemand war in keinster Weise glaubwürdig.

8. Den Geschworenen blieb unterm Strich nichts anderes übrig als Michael Jackson in allen Anklagepunkten freizusprechen.

Das ist kein Freispruch zweiter Klasse gewesen. Michael Jackson wurde eindeutig in allen 10 Hauptanklagebunkten, die ihm Jahre im Gefängnis beschert hätten, und allen 4 Nebenanklagepunkte, wegen kleinerer Vergehen, freigesprochen. Man konnte ihn noch nicht einmal kleinere Vergehen nachweisen! Keine gerichtlich bestellten Sozialarbeiter, nicht das FBI, weder der Polizei von Santa Barbara und Los Angelas, Psychologen, Gerichtmediziner, noch die Geschworenen konnten irgendetwas verdächtiges finden oder nachweisen.

9. Der Lebenstraum des Staatsanwaltes Tom Sneddon zerbrach, er konnte MJ nicht mehr hinter Gittern bringen. 2014 verstarb er.

10. Evan Chandler begann im November 2009 Suizid, Hintergründe unklar.

11. Unbestätigten Quellen soll Jordan Chandler, der Junge von 1993, nach Michael Jacksons tot gesagt haben, dass sein Vater ihn 1993 zu diesen Aussagen gedrängt haben soll, er also nie mißbraucht wurde. Evan Chandler, hauptberuflicher Zahnarzt, verabreichte seinen Sohn Narkosemittel oder Beteubungsmittel und redete ihm ein, dass er von Michael Jackson mißbraucht wurden sei. Der Sohn brach bereits in den 90ern alle Verhältnisse zu seinen Eltern ab und ließ sich sogar von seinen Eltern scheiden. In den USA ist das tatsächlich möglich.

12. Janet Arvizo hatte bereits vor Michael Jacksons Anklage behauptet, dass jemand ihre Kinder mißbraucht haben sollte. Demnach klauten die Kinder in einem Supermarkt und wurden vom Sicherheitspersonal geschnappt. Die Mutter behauptete, dass das Personal die Kinder unsittlich angefasst hätte, schließlich konnten sie ohne Konsequenzen gehen. Auch andere Promis machten ihre Erfahrungen mit dieser Familie, u.a. Chris Tucker, und warnten Michael davor, dass diese nur an sein Geld wollten. Wer sich hier mit der Vita der Mutter beschäftigt, dem wird schnell klar, dass sie alles andere als eine fürsorgliche Mutter ist. Beispielsweise hat sie ihre Kinder aufgefordert Stars anzurufen und um Geld zu bitten. Sie hat enorm getrickst und so viel Geld ergaunert. Man kann fast den Eindruck bekommen, dass die Krebserkrankung ihres Kindes ein willkommenes Geschenk für sie selbst waren um sich persönliche Vorteile zu schaffen. Nach dem MJ-Prozess 2005 wurde Janet Arvizo für ein anderes Vergehen angeklagt und verurteilt.

Der angeblich mißbrauchte Junge heiratete in den 10er Jahren. Manche Quellen geben an, dass auf seiner Hochzeit Michael Jackson Songs liefen.

13. Wade Robson und Jimmy Safechuck waren in den 80ern und 90ern häufiger zu Besuch bei Michael Jackson und haben ihn auf Reisen begleitet. Sie haben stets zu Michael Jackson gehalten und Robson hat sogar unter Eid im 2005er Prozess ausgesagt, dass nie etwas passiert ist.

Als Michael Jackson starb, hat Robson bei Michael Jacksons Neffen Taj Jackson nach "Tickets" für die Beerdigungszeremonie für sich und ihre Familien angefragt und bekommen. Öffentlich hat er ihn immer unterstützt. Als 2011 die Proben für die Michael Jackson Cirque du Soleil Show: ONE begangen, hatte sich Robson um den Job als Director der Show beworben. Der Michael Jackson Estate hatte ihm jedoch nicht den Job gegeben. Begleitet von starken finanziellen Problemen hatte er sich nun gegen den Estate gewendet und man sagt, dass er Drohungen ausgesprochen hatte. Bei James Safechuck stehen ebenfalls große finanzielle Probleme im Focus, im Millionen $ Bereich.

14. Robson verkaufte zunächst seine wertvollsten MJ-Andenken über ein Auktionshaus, darunter Geschenke von MJ an ihn selbst: unter anderem eine Armbinde von MJ aus dem BAD-Video. Einnahmen: Rund 150.00$. Er versuchte den Verkauf anonym zu gestallten, was aber nicht gelang. 2012 erhob er erstmalig Vorwürfe gegen MJ. Danach wollte er Geld mit einem Buch verdienen, er fand aber keinen Buchverleger. Danach folgte eine Klage gegen die Michael Jackson Nachlassverwalter. Diese wurde später vom Gericht abgewiesen. Er wollte 1,5 Mrd $ haben. Heute, 2019, wurde der Doku-Film "Leaving Neverland" veröffentlicht. Eine vierteilige Dokuserie welche von Channel 4 und HBO produziert wurde und auf dem Sundance Filmfestival Premiere feierte. Die Doku beschäftigt sich ausschließlich mit dem angeblichen Mißbrauch gegen Robson und Safechuck. Dan Reed führte Regie und produzierte die Doku. Reed wurde stark kritisiert, weil er lediglich die Aussagen der beiden Protagonisten erklärt. Es wird bewusst eine einseitige Darstellung als Fakt dargestellt. Dem stehen unzählige andere Menschen Gegenüber, die Michael Jackson als Kinder begleiteten, wie zum Beispiel seine eigenen Neffen und Nichten, Macaulay Culkin, Kinder von Bandmitgliedern und anderen Familien, Prominent und nicht Prominent. Übrigens waren da auch Frauen bei, zum Beispiel Kellie Parker, das kleine Mädchen aus dem Monnwalker -Film. Ein 240 Minuten langer Film stützt sich also auf die Aussage von zwei Menschen.

15. Die "Doku" bietet zahlreiche ungereimtheiten. Beispielsweise kommen einige Beobachter nicht auf die häufigen Besuche der damaligen Kinder bei Michael Jackson. In der gleichen Zeit war Sean Lennon, der Sohn von John Lennon, ebso oft auf Neverland. Sean hat Anfang des Jahres berichtet, dass er nie diese Kinder dort gesehen hatte. Er gibt weiter an, dass MJ nie etwas unangemessenes gemacht hat, "er war halt ein großes Kind und sie hatten viel Spaß", berichtet Lennon. Das berichten übrigens viele Menschen, die auf Neverland zu Gast waren. Kinder und Erwachsene, Männer und Frauen. Des Weiteren werden in dem Film nicht die finanziellen Schwierigkeiten der beiden Hauptdarsteller beleuchtet. Der Fakt, das sie einen Job von Michael Jackson Estate nicht erhalten haben, wird auch nicht thematisiert. Genauso wenig, dass sie Schulden beim MJ-Estate haben.

Robson war über sieben Jahre mit Michael Jacksons Nichte Brandi liiert. MJ hat sie vorgestellt und sie waren in den Teenagerjahren ein Paar. In der Doku wird jedoch berichtet, dass MJ den Jungen isoliert hätte. Brandi erzählt übrigens, dass Robson in den Jahren nicht der treuste in ihrer Beziehung war. Zudem hat Reed nach der Veröffentlichung keinen Hehl daraus gemacht, dass eine Gegendarstellung von anderen Menschen die Dramaturgie der Doku "verkompliziert" hätten. Daraus schließe ich, dass man bewusst eine Doku drehen wollte, in der man Michael Jackson bewusst schlecht darstellen lassen wollte.

Erklärungen von Reed zu offensichtlichen Fehlern nimmt er nicht an. Beispielsweise hat es die Train-Station (der Neverland Bahnhof) zum Zeitpunkt des Mißbrauchs noch gar nicht gegeben. James behauptet aber im Alter von 8 - 12 Jahren, dort mißbraucht wurden zu sein. Sie wurde jedoch erst 1994 eingeweiht (Dokumente sind online zu sehen). Reed sagt einfach, "ja gut, dann war der mißbrauch eben bis 1994." Da war James aber bereits 16/17 Jahre jung. Der Film hat jedoch die These, dass mit eintreten der Pupertät MJ das Interesse an den Jungs verloren hatte.

Nach der US Ausstrahlung wurden beispielsweise auf Twitter zahlreiche Unstimmigkeiten aufgedeckt und mit Fakten widerlegt. Daraufhin wurde der Film gekürzt, nach den USA und UK Ausstrahlungen lief er nur noch in Deutschland ungekürtzt. Alle offensichlichen Fehler, welche widerlegt werden konnten, wurden für andre Ausstrahlungen herrausgeschnitten. Was bleibt ist ein Film mit melancholischer Musik und vielen Behauptungen der angeblichen Opfer. Kurzzeitig stand sogar ein Veröffentlichungstermin einer DVD/BR auf Amazon fest. Dieser Termin wurde aber abgesagt.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Seiten, die sich mit den Lügen und Behauptungen beschäftigen:

https://www.mjinnocent.com/DE

https://www.youtube.com/watch?v=ZxNDb2PVcoM

https://all4michael.com/2019/01/16/die-wade-robson-unterstellungen-zusammenfassung/

Und noch etwas allgemeines zu dem Thema:

Michael Jackson war der berümteste Mensch der Welt, damit hatte er leider nicht nur Freunde. Die Medien hatten sich, seiner Zeit, sehr auf ihn eingeschossen. Grade eine US-Klatschreproterin, Diane Dimond hatte es auf MJ abgesehen, oft in Zusammenarbeit mit dem Staatsanwalt. Viele maßive negative Berichte, welche schlicht gelogen oder verdreht waren, wurden von ihr verbreitet und weltweit von anderen Medien und Presseagenturen aufgenommen und verbreitet.

Nur selten schafften es positive Meldungen in die Massenmedien. "Der größte Star der Welt sei pädophil" ist natürlich Verkaufsfördender als "der größte Star ist unschuldig". Daher gibt es immer noch Menschen, welche nicht richtig informiert sind und daher behaupten, dass er das getan haben soll. Jeder, der sich mit diesen Thema beschäftigen möchte, kann online recherchieren, sich Bücher kaufen (z.B. Michael Jackson Conspiracy von Aphrodite Jones) und wird feststellen, dass diese Anschuldigungen unrechtmäßig von statten gingen. Für mich war und ist Michael Jackson immer unschuldig gewesen. Es gibt nicht einen, auch nur im Ansatz erbrachten Beweis, welcher das Gegenteil beweist.

Man hat niemals irgendwelches belastendes Material in Michael Jacksons Anwesen gefunden. Auch nicht auf den 15 beschlagnahmten Computern. NICHTS! Auf Neverland wurde lediglich ein paar Erotikmagazine ala Playboy gefunden, welche aber auch aus den Angestellten- oder Büroräumen entnommen wurden sein könnten. Neverland hatte immer rund 200 Mitarbeiter. Michael Jackson hatte zudem viele Fangeschenke erhalten, darunter viele Poster, Fotos, Bilderbänder, Fotobücher von namenhaften Fotografen, welche er in einem großen "Fan-Geschenke-Zimmer" largerte, aber eben kein pornografisches Material. Auch das FBI ermittelte über 10 Jahre, mit Unterbrechungen. Auch das FBI fand keine Beweise. Verschiedene Familiengerichte und gerichtlich bestellte Sozialarbeiter wurden zu MJ geschickt. Ihnen viel auch nicht unangemessenes auf. Weder die 12-köpfige Jury noch der Richter kamen zu einem Urteil gegen MJ.

#MJInnocent

Woher ich das weiß:Hobby – Michael Jackson: The King Of Pop. Fan seit 1988

Während der Durchsuchung habe die Polizei laut dem Bericht massenhaft pornografisches Material und Alben mit Bildern von nackten oder nur halb bekleideten Kindern sichergestellt.

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@hahecgn

Danke übrigens für deinen Kommentar auf meine frage!

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@Henry2903

Das die Polizei angeblich etwas gefunden hätte war ein Gerücht, dass in 2005 verbreitet wurde und es wurde vom Gericht ein offizielles Statement dazu abgegeben, dass dieses Gerücht nicht stimmt und rein Garnichts gefunden wurde.

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Man sollte ehre fragen warum viele leugnen, dass er kein Pädophil war. Er wurde vor Gericht in allen Anklagepunten freigesprochen, über 10 Jahre vom FBI überwacht, sein Haus wurde mehrmals durchsucht, auch unangekündigt und es gibt keinerlei beweise, dass er schuldig sein könnte. Er passt noch nicht mal in das Profil eines Pädophils, wie die Erkentnisse eines Psychologen ergeben, der sich mit dem Verhalten von Pädophilen auskannte und zu dem Zeitpunkt schon rund 10 Jahre pädophile behandelt hatte. Er hatte Michaels Verhalten nach seinem Tod analysiert und ist zu der Erkenntnis gekommen, dass sein varhalten nicht zu dem eines Pädophils passt.

Über die Leute, die ihn beschuldigten sie missbrauch zu haben, ist vorallem im Laufe dieses jahres sehr viel ans licht gekommen. In Dokumentationen wie "Square One", "Lies Of Leaving Neverland" und "Chase The Truth" werden diese Leute genauer unter die Lupe genommen und Fakten vorgeführt, warum Michael unschuldig ist. Mitte nächsten Jahres kommt außerdem die Dokumentation "The Truth Runs Marathons" raus, in der es um rund 30-40 Leute geht, die Michael persönslich gekannt haben und über ihre erfahrungen mit ihm erzählen.

Im Zweifel für den Angeklagten.

Tote lässt man ruhen.

Es wird niemals aufzuklären sein, weil es nur Nachrede gibt, aber keine Beweise.

Mir ist es ehrlich gesagt total egal. Wenn die Musik im Radio läuft, ist es so. Mal mag ich es, mal ertrage ich es.

Millionen von Menschen werden missbraucht, das kümmert niemanden.

Es braucht mehr Öffentlichkeit für all die anderen!

Dieser Fall wurde nun öffentlich, warum kann man diesen nicht als Vorbilds- Fall darstehen lassen?

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@HonkXX

Weil Missbrauch alltäglich ist, es passiert millionenfach täglich. Es interessiert nur in der westlichen Welt mäßig.

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@michi57319

Ich fürchte, Teile der östlichen Welt, sind noch eine unantastbare Parallelwelt.

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@HonkXX
Dieser Fall wurde nun öffentlich, warum kann man diesen nicht als Vorbilds- Fall darstehen lassen?

Als was? Als exemplarisches Beispiel, dass Kinder mit Wonne Sex mit Erwachsenen haben, und sie dann darunter leiden, dass sie nicht darüber reden dürfen, weil das, was ihnen Freude bereitet, für den Älteren, den sie ggf. lieben, strafrechtlich und gesellschaftlich sanktioniert ist?

Was sie ggf. in furchtbare Konflikte bringen kann, auf der einen Seite für ihre Liebe - auch vor Gericht - zu lügen, und mit niemanden sonst über die Wahrheit sprechen zu können?

DAS "Vorbild"?

"Die heute verbreitete Behauptung oder Unterstellung, jede Konfrontation mit Sexualität führe bei (fast) allen Kindern (fast) immer zu (schweren) 'Traumatisierungen', erheblichen psychischen Störungen und Spätfolgen, ist sicher nicht richtig, sondern - zum Glück - eine dramatisierte Übertreibung. Dies festzustellen, ist wiederum keine 'Verharmlosung'; vielmehr kommt es hier wie anderswo gerade darauf an, die Dinge realistisch und rational zu betrachten und die schweren von den zum Glück leichten Fällen zu unterscheiden." (Prof. Dr. Thomas Fischer, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof a.D.)

Möchtest Du den (vermeintlichen oder tatsächlichen) "Fall Jackson", der sich ja nun auch dummerweise nicht mehr dazu äußern kann, als Vorbild nehmen, gewollte Sexualität von Kindern zu entkriminalisieren, bzw. gesellschaftlich zu normalisieren? Schon damit die dadurch freiwerdenden Ressourcen für die Verfolgung und Ahndung der Fälle sinnvoller verwendet werden, wo die Kinder diese Hilfe wirklich brauchen? Und damit die weniger durch den gewollten Sex als vielmehr durch die Heimlichtuerei es zu keiner sogenannten "Sekundärschädigung" mehr kommen kann?

Als irgendwie habe ich da doch schwerwiegende Zweifel, und es erscheint mir überdeutlich zu sein, dass Du, von jeglicher Fachkenntnis vollkommen unbeleckt, einfach nur einsteigen möchtest, in den populistischen Chor der Hysteriker, denen unsere ohnehin schon scharfen Gesetze gegen sexuellen Kindesmissbrauchs gar nicht scharf genug sein können. Weil ...

... ja, DAS wäre dann auch wieder eine Frage für einen Psychologen. DEINEN nämlich. ^^

Merke: "Ich glaube, dass bei dem Thema Kinder und Sexualität ein großer Anteil von Irrationalität im Spiel ist. Wir erleben heute eine hysterisierte Überzeichnung, der eine empörende Gleichgültigkeit gegenüber zahllosen anderen Missständen entspricht. Wo es um sexuell motivierten Missbrauch erwachsener Macht gegenüber Kindern geht, ist die Gesellschaft in den vergangenen 15 Jahren regelrecht in einen Strafrausch ausgeflippt. Gleichzeitig bleibt sie fast unbeteiligt gegenüber Traumatisierungen durch nichtsexuelle Gewalt." (Prof. Dr. Thomas Fischer, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof)

"Was Sexualität angeht, sind Minderjährige eine unterdrückte Minderheit. (...) Wenn es um Sex geht, haben Kinder keine Rechte. Nicht unzureichende Rechte - keine Rechte. Ihre Rechte wurden ihnen genommen als Reaktion auf die Hysterie der Erwachsenen um ihre Sicherheit, der Ängstlichkeit bezüglich ihrer Moral, der Furcht vor ihrer Unabhängigkeit, Verwirrung über ihre Entscheidungsfindung, und Ablehnung ihrer menschlichen Bedürfnisse.

Sicher, wir steuern den Zugriff der Kinder auf Tabak, Alkohol und Autofahren. Aber die Wissenschaft deckt diese Entscheidungen, und Kinder haben Zugriff auf unbegrenzte, akkurate Informationen zu diesen Themen.

(...)

Aber wenn es um Sex geht sind junge Menschen eine unterdrückte Minderheit. Sie leiden unter dem systematischen Zurückhalten von sexuellen Informationen, Gesundheitsvorsorge oder Produkten. Sie sind nicht Eigentümer ihrer eigenen Körper (oder Bilder davon), und Sondergesetze kriminalisieren ihre sexuellen Handlungen. Wir wären schockiert, wenn irgendjemand diese Beschränkungen der Sexualität für irgendeine andere Gruppe der Gesellschaft, wie Farbige, Juden oder Taube, vorschlagen würde." (Dr.Marty Klein, Sexualtherapeut)

"Pädophile bringen Kinder in der Regel nicht um. Die größte Gefahr für Kinder geht von schlechten Eltern aus. Das ist eine statistische Wahrheit." (Prof. Dr. Hans-Ludwig Kröber, Forensischer Psychiater)

Also komm nicht mit der populistischen Phrasendrescherei an, es ging dir doch um das Wohl der Kinder. DAS tut es nämlich - so oder so - garantiert NICHT.

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@HonkXX

Na ja, dass ich so viele passende Zitate vorrätig habe, sollte deutlich machen, dass Du nicht der einzige Honk bist, der sich selbst für besonders clever hält ...
... und genau das nicht ist. ^^

Deinesgleichen hat im Netz jedenfalls kein Alleinstellungsmerkmal. ^^

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@HonkXX

Warum sollte man das als Vorbilds- Fall darstehen lassen, wenn es keinen einzigen Beweis gibt, der gegen ihn spricht. Die einzigen Beweise die existieren sprechen für ihn und gegen seine Ankläger und er wurde vor Gericht in allen Anklagepunkten freigesprochen. Das ist so ziemlich das Schlechteste Beispiel dafür, was man sich aussuchen kann. Wenn man sich umbedingt ein prominentes Beispiel aussuchen will sollte man Leute nehmen, die schuldig gesprochen wurden oder bei denen es zumindest Beweise gibt. Wie wäre es mit Epstein? Passender gehts doch nicht.

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Verdrehen wir nicht die Tatsachen.

Nach wie vor wurde kein stichhaltiger Beweis vorgeführt, der aufzeigt, dass Michael Jackson Kinder sexuell missbraucht hat.

Die Vorwürfe, die gegen ihn in den 90ern erhoben wurden, verliefen im Sand, da sich herausstellte, dass diese nur der Bereicherung dienen sollten, in einem anderen Fall verstrickten sich die Kläger vollkommen in Widersprüche und stellten sich als unseriös heraus, auch dort gab es keinerlei Beweise.

Wovon sprichst du also?

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Musikstudium

Davon, dass 3 der 4 Opfer gestanden haben, und alle anderen Pop-Ikonen komischer Weise nicht wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurden.

Dass niemand mit Tränen in den Augen eine ganze detaillierte Lebensgeschichte erfinden kann!

Versteh mich nicht falsch, ich liebe Michael's Musik, aber das ändert nichts, an seinen Taten, welche detailliert beschrieben wurden.

Michael war sehr kindisch. Aus unserem modernen Wissen, wissen wir, dass Pädophilie zu kindischem Verhalten neigen.

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@HonkXX

Leute können reden... erstaunlich. Vllt hat Jemand Taten "gestanden", jedoch ohne Beweise ist ein Geständnis eines Opfers nicht sicher. Und genauso kann jeder gegen jeden eine Klage erheben, dass es Betroffene gibt und Personen gibt, die nicht betroffen sind, muss nicht an dem jeweiligen Betroffenen liegen.

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@Xubia

Verwendung eines antithetischen Non-sense?

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@HonkXX

Wo? Wo war meine Aussage antithetisch? (Das es laut dir Non-sense ist... darauf brauche ich bestimmt nicht eingehen, da die Aussage "Es gibt keine Beweise." aussagekräftig genug ist.)

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@HonkXX

pädophile lieben kinder kinderschänder missbrauchen kinder

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@Xubia

Ich meinte nur den letzten Teil deiner Aussage. "dass es Betroffene gibt und Personen gibt, die nicht betroffen sind, muss nicht an dem jeweiligen Betroffenen liegen"

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@HonkXX

Das ist nicht antithetisch. Wenn du willst schreibe ich es so:

Es muss nicht an den Betroffenen liegen, dass diese Personen betroffen sind und genauso muss es auch nicht an den Betroffenen liegen, dass andere Personen nicht betroffen sind.

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@HonkXX
Michael war sehr kindisch. Aus unserem modernen Wissen, wissen wir, dass Pädophilie zu kindischem Verhalten neigen.

Die Quelle deines modernen Wissens ist wohl genauso unseriös...

Krokodiltränen halte ich da für wahrscheinlicher. Was du von MJs Musik hälst, ist mir auch relativ egal.

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@HonkXX

Alleine dass es nur 4 mutmaßliche Opfer gibt, von denen die Hälfte von ihren Eltern gezwungen wurde, diese Behauptungen aufzustellen und die andere Hälfte erst mit ihren Anschuldigungen kamen, als sie Geldprobleme hatten, sollte schon einiges sagen. Zumindest so viel, dass man sich mehr damit auseinandersetzen sollte. Wenn MJ ein pädophiler gewesen wäre, wären das weitaus mehr Ankläger, vielleicht sogar hunderte, und 2019 wäre das beste Jahr gewesen, an die Öffentlichkeit zu gehen und ihn anzuklagen, da Leute ihnen wegen LN ohne irgendwas zu hinterfragen direkt geglaubt hätten. Aber stattdessen verteidigen ihn sämtliche anderen Kinder, die er je kannte, bis heute. Man sollte sich zumindest mit dem Thema auseinandersetzen, bevor man Schlussfolgerungen zieht und es reicht nicht, sich einen einzigen Film dazu anzusehen, der zusätzlich keinen einzigen Beweis vorbringen kann und deswegen manipulierte und aus dem Zusammenhang gerissene Aufnahmen verwendet, um MJ als schuldig darzustellen. Vor allem weil Dan Reed selbst zugegeben hat, das es alles nur ums Geld geht und Wade und James´ mit einigen ihrer Geschichten falsch liegen.

Das "alle anderen Pop-Ikonen nicht wegen Kindesmissbrauchs angeklagt wurden", würde ich so nicht sagen. Was ist mit R Kelly? Er wurde definitiv angeklagt und da es gegen ihn Beweise gibt, sitzt er in Haft. Außerdem ist eines der größten Probleme in Hollywood Pädophilie und es gibt einige Promis von denen die Öffentlichkeit nicht weiß, dass sie Pädophile oder Vergewaltiger sind und so Leute weiterhin anhimmelt. Solche Leute werden von ihren einflussreichen Freunden geschützt und/oder sind selbst einflussreich, sie hängen alle zusammen und stehen über dem Gesetz, hat man ja bei Epstein und Weistein gemerkt. Deswegen ist es auch ziemlich logisch, dass MJ keiner von ihnen war. Wenn er das gewesen wäre, hätten sie ihn geschützt und dafür gesorgt, dass nichts davon in die Öffentlichkeit gerät, genauso wie bei ihnen. Aber seit den ersten Anschuldigungen wurde MJ von den Medien vorverurteilt und ohne, dass er überhaupt die Chance hatte vor Gericht seine Unschuld zu beweisen, direkt als Pädophiler abgestempelt. Die Medien haben ihn quasi zerstört und wenn er einer von diesen Leuten wäre, hätten die Medien ihn in Ruhe gelassen und ihn weiterhin angehimmelt. Weinstein hat sogar Leute bezahlt, um falsche Geschichten und Gerüchte über MJ in den Medien zu verbreiten, um die Aufmerksamkeit von sich und seinen Freunden abzuenken. Das Gleiche mit LN. Dieser Film sollte an diesem Abend noch nicht mal in Sundance seine Premiere feiern aber durch Leute, die u.a. in Kontakt mit Weinstein standen, wurde dass dann doch möglich gemacht, zufällig am selben Abend, wo in Sundance eine weitere Doku über Weinsteins Missbrauchsopfer ausgestrahlt wurde, die durch LN natürlich von niemandem beachtet wurde. Und Weinsteins gute Freundin Oprah hat dann nochmal extra nachgeholfen und versucht, MJ zu canceln. Die restlichen berühmten Pädophile und Vergewaltiger werden meist nicht des Missbrauchs angeklagt, weil die Medien diese Leute schützt und sie sich auch gegenseitig schützen. Und MJ, jemand der nicht zu ihnen gehört und sich dafür eingesetzt hat, Kinder zu schützen, wird dann als Deckmantel benutzt, um von den richtigen Kriminellen abzulenken.

Außerdem, Wade und James haben nicht ein einziges Mal in den 4 Stunden geweint und sie haben durchgehend den gleichen Gesichtsausdruck, egal ob im Film oder in Interviews, ihr Gesichtsausdruck ändert sich nie und es sieht extrem unnatürlich und geschauspielert aus. Vor allem wenn man sich vorherige Interviews von ihnen ansieht, wo sie MJ noch verteidigt haben. Ich hab ne menge Dokus über sexuellen Missbrauch angesehen und die beiden sind die Einzigen, die eben nicht geweint haben. Außerdem ist ihre "Lebensgeschichte" halt nur zum Teil erfunden. Der Teil wo sie darüber sprechen, wie sie MJ getroffen haben stimmt noch. Sobald sie anfangen über ihren "Missbrauch" zu reden, scheinen sie viele ihrer Ideen von einem Pädophilie-befürwortenden Buch von Victor Gutierrez abgeguckt zu haben, außerdem gibt es das Internet. Man kann sich leicht missbrauchsgeschichten von richtigen Opfern anhören und vieles davon übernehmen, sie haben sich das nicht von selbst ausgedacht, sondern eher abgeguckt.

Nur das er kindisch war heißt nicht, dass er auch Pädophil gewesen wäre. Das würde bedeuten das jeder Erwachsene, der sich kindlich verhält, ein Pädophil sein Muss. MJs Verhalten wurde von vielen Psychologen und Psychiatern analysiert und es spricht viel mehr dafür, dass er kein Pädophiler war. Es kommt vor, dass Pädophile Kinder mit Spielsachen, Süßigkeiten usw. anlocken, um sie zu missbrauchen, aber sie benutzen diese Dinge nicht für sich selber, im Gegensatz zu MJ. Außerdem kommen Pädophile eher wie normale Leute rüber, man würde von ihnen nicht erwarten, Pädophil zu sein. Die Meisten sind eher wie der Typ von nebenan, was bei MJ nicht zutrifft.

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