Warum leuchten Leuchtstoffröhren nach dem Ausschalten leicht grünlich?

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3 Antworten

Es gibt hierfür zwei Gründe:

  1. Bei Wechselstrom kann die Kapazität ausreichen, um noch anschließend eine gewisse Strommenge fließen zu lassen, der die Lampe zum Leuchten bringt. Du kannst Abhilfe schaffen, indem Du einfach mal den Stecker umdrehst, also die beiden Pole vertauschst.

  2. Die Leuchtschicht an der Innenseite der Röhre dient dazu, das in der Röhre entstehende UV-Licht in sichtbares Licht umzuwandeln (das ist die so genannte "Fluoreszenz"). Dabei werden die Elektronen des Leuchstoffes durch die UV-Strahlung angeregt und fallen stufenweise wieder zurück, so dass sie Licht geringerer Frequenz abstrahlen. Das tun aber nicht alle gleichzeitig, sondern nacheinander, ähnlich wie beim radioaktiven Zerfall. So gibt es immer einige ,,Nachzügler", die ihr Licht erst später abgeben. Dieser Effekt lässt mit der Zeit ganz von selbst nach.

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Kommentar von HubertusKW
11.10.2011, 13:16

"Umpolen" bei Wechselstrom ist natürlich nicht so sinnvoll und zielführend.

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Es liegt am Phosphor. Dieser emittiert auch nach dem Ausschalten weiterhin Photonen (begünstigt durch die Temperatur der Glaswandung)

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