Warum leitet salzwasser strom aber Salz allein nicht und wasser allein auch nicht?

8 Antworten

Reines Wasser und festes Salz sind Isolatoren, d.h. es gibt keine beweglichen Ladungsträger. Feste Stoffe, die leitfähig sind, sind meist Metalle. Die anderen Stoffe sind meist Nichtmetalle und nicht leitfähig, da sie nicht, wie die Metalle, sogenannte Überschußelektronen in ihrem Kristallgitter enthalten.


Wenn man Salz in Wasser auflöst, teilen sich die gelösten Moleküle in positiv und negativ geladene Ionen, die dann den Strom leiten können. Da im normalen Leitungswasser Salze gelöst sind, ist dieses Wasser auch leitfähig.

Technisch relevant leitet reines H2O nicht, akademisch betrachtet aber schon, außer bei ca. 0°K. Denk an die braunsche Molekularbewegung und H+ und OH- das sich dadurch bildet.

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Weil im Wasser keine Ionen vorhanden sind und im Salz die Stoffe Natrium und Chorid auch nicht frei, sondern in einem Ionengitter vorliegen. Im Salzwasser dagegen liegen Natrium und Chlorid als Ionen vor. Damit entsteht eine Ladung und elektrischer Strom wird geleitet.

weil das salz (ich denke du meinst kochsalz also natriumclorid) in der Salzlösung die freibewegelichen ladungsträger "liefert", die für den ladungsvorgeng erforderlich sind.

Weil das Salz im Wasser ein sogenannter "Elektrolyt" ist. Und Elektrolyte leiten Strom.

Weil im Salz und Wasser keine frei beweglichen Ladungsträger (Ionen) sind.

Ein Ion = elektrisch geladenes Atom oder Molekül.


Salz löst in Wasser freie Ladungsträger, positiv und negativ geladene Ionen;

dadurch kann Salzwasser leiten.

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