Warum leiht man an Pfandhäuser?

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9 Antworten

Man gibt eine Sache als Pfand ab und erhält dafür Geld.

Wird die Sache nicht innerhalb der vereinbarten Zeit abgeholt, geht sie in das Eigentum des Pfandhauses über.

Das Pfandhaus versteigert dann irgendwann die Sache, um nach Möglichkeit zumindest den Gegenwert oder auch einen Gewinn zu erzielen.

Hä?

Wenn du keine Kohle hast bringst du Eigentum von dir ins Pfandhaus für einen Zeitraum x, dafür erhälst du Geld.

Mit dem Geld kannst du Schulden bezahlen, essen kaufen whatever.

Wenn du alsbald wieder Kohle bekommst vom Jobcenter etc. kannst du deine verpfändeten Sachen auslösen. Unterlässt du dies werden die irgendwann versteigert.

jemand braucht geld. also gibt er beispielsweise seine spielekonsole im pfandhaus ab. dafür gibt ihm das pfandhaus 100euro.

wenn er dann kurze zeit später wieder geld hat, geht er ins pfandhaus zurück, bezahlt 100euro (eventuell plus ein paar euro gebüren, keine ahnung wie das genau läuft) und bekommt seine konsole zurück.

hat er aber auch nach längerer zeit kein geld und kann die konsole nicht wieder auslösen so versteigert das pfandhaus diese konsole um die 100euro wieder rein zu bekommen.

in der regel bekommt man für seine sachen da auch keinen angemessenen betrag, sondern immer nur soviel, wie das pfandhaus denkt, dass der gegenstand bei auktion wieder einbringt.

In ein Pfandhaus trägt man Gegenstände. Man bekommt sofort Bargeld dafür. Danach hat man eine bestimmte Anzahl an Tagen um die Sachen zurück zukaufen. Oft mit einem kleinen Zinsaufschlag.

Wenn die Rückkauffrist abgelaufen ist kann der Pfandleiher es an jeden Kunden weiterverkaufen, der es erwerben möchte. Die Spanne zwischen Einkauf und Verkauf ist dann sein Gewinn. Billig einkaufen - teuer verkaufen.

Du hinterlässt dort einen Gegenstand, der einen gewissen Wert hat und bekommst schnell und unbürokratisch Geld dafür. Dann hast Du einen gewissen Zeitraum, die Sachen wieder auszulösen ( gegen Zinsen). Ich glaub, das kann man auch verlängern.

Wenn Du das nicht kannst oder willst kommen die Sachen zur Versteigerung. Der Mehrerlös ist quasi der Gewinn des Pfandleihers

Wenn du schnell Geld brauchst, dann bringst du dort Wertgegenstände hin und sie zahlen dir einen Teil des Wertes.

Dazu einfach mal folgendes (fiktives) Rechenbeispiel:

Du hast einen Fernseher der einen Wert von 1000,- hat.

Der Pfandleiher gibt dir dafür 250,-

Wenn du den Fernseher wieder abholen möchtest du musst du die 250,- plus Gebühren (Höhe richtet sich je nach Betrag und Leihdauer) bezahlen, also beispielsweise 260,-

Schaffst du es enddültig nicht das Gerät wieder auszulösen, geht das Eigentum irgendwann an Pfandleiher über und dieser wird den Fernseher dann für 500,- verkaufen oder für mehr oder weniger versteigern.

So machen die ihr Geld.

Im Grunde ist das nichts anderes als ein Kreditgeber, der jedoch einen Wertgegenstand als Sicherheit verlangt, damit du den Kredit auch zurückzahlst.

Pfandleihhäuser verdienen an Kunden, die schnell (mehr oder weniger geringes) Geld benötigen, die aber Werte besitzen und keinen Kredit aufnehmen möchten bzw bekommen. Die Kunden verpfänden ihre Werte, bekommen dafür Geld, lösen ihre Werte dann wieder aus, wenn Geld vorhanden.

Wenn du schnell Geld brauchst ist ein Pfandhaus ideal. Wenn was nicht abgeholt wird es versteigert. Der Gewinn kann an den emsigen Eigentümer übergeben werden

Hochachtungsvoll Sloth

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