Warum leiden so viele Menschen an Depressionen?

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9 Antworten

Für Depressionen wird gemäss aktuellem Forschungsstand vor allem ein Ungleichgewicht bzw. der Mangel des Botenstoffs Serotonin im Gehirn verantwortlich gemacht. Betroffen sein können auch die Botenstoffe Noradrenalin und ferner Dopamin, Glutamat und/oder Melatonin.

Was dieses Ungleichgewicht auslöst ist nochmal ne andere Frage. Sicher ist, dass es eine genetische Disposition (Voraussetzung) dafür braucht Depressionen zu entwickeln. Diese kann neu auftreten, wird jedoch meist weitervererbt. Doch eine genetische Disposition reicht in den meisten Fällen nicht damit es zu einer Depression kommt.

Ebenfalls werden als Ursachen oft Stress, Trauma und/oder Betäubungsmittel-Missbrauch genannt.

Wenn man dies also genauer analysiert ist es logisch, dass immer mehr Menschen an Depressionen leiden.

  1. Die Weltbevölkerung nimmt zu und somit auch jene Menschen welche Depressionen entwickeln.
  2. Die Welt wird durch immer mehr Stress geprägt. Dies ist vor allem in den Industrieländern der Fall, was u.a. auch erklärt, warum in den Industrieländer mehr Menschen von Depressionen betroffen sind als in 3. Welt Ländern (ist jedoch nicht der einige Grund, Stichwort Tabuisierung etc.)
  3. Durch das, dass die Welt immer stressiger wird werden Depressionen nicht nur durch Stress direkt ausgelöst, sondern die Leute greifen vermehr auch nach Drogen. Dies löst indirekt wieder mehr Depressionen aus. Auch ist die Spannweite bzw. das Angebot an Drogen grösser geworden, so dass heute jeder sein "Mittelchen" zu finden glaubt.

Hoffe konnte dir einen Überblick verschaffen...

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Weil unsere Gesellschaft unmenschlicher geworden ist .

Überall heißt es schneller , keine Zeit mehr für irgendwas .

Ohne Geld und die richtigen Klamotten bist du niemand .

Jeder denkt nur an sich , es fehlt der soziale Rückhalt .Mobbing am Arbeitsplatz und und .. 

Kommen Arbeitslosigkeit und Partnerverlust dazu , kann es dazu kommen .

Ausserdem ist es nach wie vor nicht anerkannt , das heißt , die Hemmschwelle zum Arzt zu gehen ist hoch . Keiner will mit Depressiven zu tun haben .. 

Gegeben hat es das schon immer .

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Bei vielen ist das das Resultat wegen einer entsprechenden Vergangenheit bzw. die Menschen kommen mit der Gesellschaft im Ganzen nicht zurecht. Viele leiden unter der "Ellenbogengesellschaft", die heute herrscht. Traurig :(

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Kommentar von FckTheSystem
21.08.2016, 11:29

Ellenbogengesellschaft?

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Warst du schon mal arbeiten? Hattest du schon mal eine Beziehung, die gescheitert war? Faktoren, die von außen wie ein Witz aussehen, wenn man keine Ahnung hat, sind bei den Betroffenen viel stärker als man sich vorstellen mag. Im heutigen Alltag sind sehr viele Menschen gestresst, haben keine Zeit für Freizeit mehr und müssen immer schneller werden im Leistungsdruck. Durch das mangelnde Abschalten und die psychischen Lebensprobleme zerstört sich der Mensch immer mehr und verfällt der Depression

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weil sie mit sich und der Welt in schöner Regelmäßigkeit hadern. und das passt der Psyche/dem Geist/der Seele nicht in den Kram. Und unser Gehirn lechzt nach den Endorphinen, den körpereigenen Glücks Hormonen, die durch das ständige Hadern immer weniger produziert werden.

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Weil sie früh erkannt haben, dass das Leben vergänglich und der Tod unvermeidbar ist

Dann kommen noch die Umstände dazu und schon ertrinkt man, während man die anderen atmen sieht

So zumindest ist/war das bei mir so

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Leistungsdruck, Gesellschaftsdruck, Druck, Druck Druck. Beziehungen müssen perfekt sein, dein Körper muss perfekt sein, dein Job muss perfekt sein, deine Ausbildung muss die beste sein, deine Leistungen müssen die besten sein, du musst viel Geld verdienen und eine glückliche Familie mit vielen Kindern haben.

Gleichzeitig kommt dazu, dass sehr viele die Stimmungsschwankungen haben sofort sagen sie haben Depressionen, wobei sie sich echte Depressionen nie im Leben auch nur vorstellen könnten. Aufmerksamkeit ist ein sehr großes Thema und einige schrecken vor nichts zurück, nicht einmal vor schweren psychischen Erkrankungen die sie dadurch zur Normalität machen. Viele der "depressiven" Kinder und Jugendlichen suchen eine Ausrede für ihre Faulheit oder wollen Aufmerksamkeit. Sie sagen dann, sie sind depressiv, man soll doch gefälligst auf sie Acht geben und ihnen ihre schlechten Leistungen nachsehen. Klingt Scheiße, aber sobald diese Kinder dann bei einem Psychologen waren stellt der klar, dass das kein Ausweg ist, denn der erkennt so etwas.

Gleichzeitig bekommen wir, wie auch schon in einem anderen Kommentar erwähnt, einfach mehr davon mit. Durch Internet, usw. lesen wir viel öfter, dass jemand Depressiv ist und mit welchen schlimmen Dingen jemand zu kämpfen hat.

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Kommentar von FckTheSystem
22.08.2016, 14:53

Tschuldige, habe versehentlich eine falsche Bewertung gegeben und kanns nicht mehr rückgängig machen..

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Weil die Diagnosen besser sind und die Aufklärung besser ist. Früher gab es genau so viele Depressionen nur wurden Sie nicht als solche erkannt.

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Kommentar von Seronpai
21.08.2016, 11:31

Das bezweifle ich stark, besonders wenn du dich mal mit dem Thema beschäftigst und schaust, in welchen Regionen der Welt Depression uä. am verbreitesten ist.

Die Anzahl der Erkrankten steigt und das hat nichts mit besserer Diagnose zu tun.

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Liegt an der heutigen Gesellschaft oder daran dass die Leute nichts haben was sie täglich glücklich macht.

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Kommentar von FelinasDemons
21.08.2016, 11:28

Vlt haben sie nicht die Möglichkeit dazu? Wenn du keine Ahnung von Depressionen hast dann gib nicht deinen Senf dazu.

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Kommentar von FckTheSystem
21.08.2016, 11:29

haben sie das wirklich nicht oder schätzen sie das was sie haben einfach nicht. Viele Dinge werden als Selbstverständlichkeit gesehen..

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