Warum leiden so viele Kinder an ADHS?

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13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hyperaktivität gab es früher auch. Allerdings denke ich, dass die Diagnose ADS oder ADHS Kindern oft viel zu schnell aufge"drängt" wird.

Gerade heute, wo wirklich beide Elternteile oft arbeiten gehen MÜSSEN, um die Familie durchzubringen, ist die Zeit für die Kinder doch eher begrenzt. Daher verbringen die Kids ihre Zeit oft vor dem TV, Spielkonsolen oder dem PC, bewegen sich nicht, stauen ihre Energie auf, die ja irgenwo doch raus muss. Und selbst in Kindergarten und später der Schule kommt Bewegung auch viel zu kurz. Speziell in der Schule, da man am Schulsport doch immer mehr kürzt. Gut, es gibt auch Eltern, die den ganzen Tag daheim sind, aber keine Lust haben, sich um die Kinder zu kümmern...

Bei vielen ist es sicherlich einfach nur ein Energieüberschuss... Die Wenigsten dürften die Krankheit wirklich haben. Aber da auch viele Ärzte weder Zeit noch Lust haben, sich Patienten näher anzusehen, ist das natürlich eine dankbare und sicher Geld-einbringende Diagnose...

Wenn man die Familie ohne 2 Arbeiter nicht durchbringt, könnte man doch (a) den Fernseher abschaffen, die Spielekonsolen und all das teure Zeug; man könnte (b) die Kinder aus dem Kindergarten abmelden und zuhause erziehen, wie es dem Kind angemessen ist; spazierengehen, basteln, Schleife üben und einfädeln; alles das tun, womit die Kindergärtnerinnen überfordert sind (evtl. mit Nachbarskindern zusammen, wenn keine Geschwister vorhanden sind) - das schafft eine größere Zufiredenheit bei Mutter und Kindern und spart eine Menge Geld zuhause.

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@heikephs

lol weißt du eigentlich wie viel Geld eine vierköpfige Familie lediglich an Lebensmitteln, Kleidung und nötigen Dingen des Alltags kostet, von Miete mal abgesehen? Zudem man einer Frau nicht absprechen sollte, arbeiten zu gehen, wenn sie das möchte.

Zum einen gebe ich dir sicher recht, dass man vieles einfach nicht braucht...wir haben auch keine Spielkonsole; aber...allein die Lebenshaltungskosten, angefangen von Miete über Lebensmittel zu Kleidung (immerhin wachsen Kinder wie bolle) kostet wirklich viel Geld. Und das muss man erstmal haben...

Btw ich halte nicht viel von dem alten Rollenbild: Mann geht arbeiten und die Frau hat sich um ihre drei "K's" zu kümmern...

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@Aglajana

Okay, vielleicht ist es für eine vierköpfige Familie schwieriger als für eine achtköpfige; wir sind sehr dankbar für das Kindergeld, auch wenn wir für den Kinderzuschlag zu wenig verdienen.

Wir kaufen Kleidung übrigens fast nur aus zweiter Hand (außer Schuhe) oder bekommen sie geschenkt. In unserer Gemeinde werden sonntags die Säcke hin und her gereicht, und jeder nimmt sich, was er braucht.

Ich persönlich spare auch an der Kosmetik, dafür werden ja horrende Summen hinausgeworfen. Friseur gibt es bei uns nicht, Restaurant ebensowenig, kein Kino, Theater usw., da spart man schon viel Geld.

Und wir haben unsere Kinder darauf getrimmt, daß sie keine Markenware erwarten (außer sie kommt aus dem Sack); der Führerschein muß selbst verdient werden; dann schauen sie sich schon um...

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@heikephs

@ heikephs Sorry, aber DAS ist kein Leben! Wenn ich ein Kind auf die Welt bringe, dann zeige ich sie ihm auch gefälligst! Ein Kind braucht :Theater, Kino, Freibad etc! Ein Kind auf diese Weise großzuziehen, wäre nichts für mich! Ich persönlich würde mir vorher Gedanken machen für wieviel Kinder ich mich entscheide! Sie auf die Welt zu bringen ist keine Kunst, aber sie zu erziehen und ihnen was zu bieten, ist schon eine...

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@heikephs

@heikephs, du bekommst doch genug kindergeld u. sozialleistungen, dass du deinen kindern theater oder kino leisten kansnt. ansonsten setzt du das geld komplett falsch ein. vielleicht sollte dir das einer mal vorrechnen.

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Man kann mit Liebe, Geduld, Aufmerksamkeit, Grenzen und Vertrauen, einen vernünftigen Beitrag zur Erziehung leisten! Meiner Meinung nach, "erkranken" die Kinder die in ihrem Elternhaus die diese Zuwendungen erhalten, nicht an Adhs! Gesellschaftliche Werte sollte ein Kind schon kennen, um sich auch dementsprechend zu verhalten! Bevor wir die Kinder unter die Lupe nehmen, sollten wir uns selbst kritisch betrachten! Die Kinder sind immer das Produkt unserer Erziehung und unser Spiegelbild!

Bedenke aber, daß ADS erblich ist. (ohne hyperaktiv zu sein, ich meine die andere Denkweise)

Dann muß man versuchen, mit Plänen, Listen, Weglassen von Eßsachen, die verschlimmernd wirken usw. Strategien entwickeln, wie man in unserer Umwelt zurechtkommt. Das geht.

Hier ist ein hilfreiches Buch.

http://www.amazon.de/Eine-andere-Welt-sehen-Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom/dp/3795007356

Die Erwachsenen mit ADS in unserer Kultur kommen ja meist auch zurecht durch langes Training.

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Die tehcnischen monotonen Pulsungen der Mikrowellen des Mobilfunks, der heute durch DECT-Telefone, WLAN, UMTS-Punkte und die Mobilfunksender, etc. so gut wie überall vorhanden ist, erzeugen wie das monotone Trommeln eines Schamanen: Tranceartige Zustände, die unbewusst sind. Japanische Forscher haben heraus gefunden, dass in solchen Zuständen nicht die Neuronen beeinflusst werden, sondern die elektromagnetischen Impulse zwischen den Synapsen - durch die unser Denken zustande kommt - blockiert sind. Dadurch können sich bei Kindern, deren Denken durch Ausbildung von Gehirnvernetzungen in der Kindheit entwickelt wird, diese Vernetzungen icht stabil ausbilden, d.h.:eben gelernt - schon wieder weg. Das macht unsicher, erzeugt Stress, und diejenigen sind, weil so keine eigenen Auswahlkriterien hinsichtlich Informationen von außen entwickelt werden können, von allen Seiten beeinflussbar. Tranceartige (hypnotische) Zustände machen hochsugestibel. Mehr dazu auf meiner Webseite: www.sonnenweib.de Freundliche Grüße, Ursula Hundemer

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