Warum leiden oft Demenzkranke an Depressionen?

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3 Antworten

Naja. Das kommt auf die Demenzform an.
Aber normalerweise, weil diese Menschen merken wie sie ihre Kognitiven Fähigkeiten und ihr Bewusstsein verlieren. Das fängt mit der Vergesslichkeit an, dann ist man frustriert, dann merkt man irgendwann, dass auch die kognitiven Fähigkeiten verloren gehen und dann denkt man wohl über den Sinn des Lebens nach. Man fällt anderen zur Last und der Mensch ist nun mal ein Einzelkämpfer.
Nichts ist schlimmer für ihn, auf Dauer abhängig von anderen Menschen zu sein.
Und dann schalten sich die Depressionen ein.
Eine schreckliche Krankheit, ich habe selber bei der Arbeit damit zu tun.
Aber auch diesen Leuten ist es gewährt ein einigermaßen schönes Leben zu führen und dafür müssen Außenstehende sorgen.

LG

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Schwierige Frage! Wie kommt es überhaupt zu einer Depression?

"Viele Untersuchungen deuten darauf hin, dass Depressionen durch typische Veränderungen von Botenstoffen im Gehirn gekennzeichnet sind.

Dabei scheinen bestimmte Botenstoffe (so genannte Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Acetylcholin, Gamma-Aminobuttersäure) aus dem Gleichgewicht geraten zu sein. Depressive Patienten weisen im Vergleich zu Gesunden oft eine erniedrigte Aktivität von Serotonin, Noradrenalin oder Dopamin auf."

http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/depressionen/ursachen/

Stichworte: Testosteron, Östrogen und Progesteron

http://neurologie-psychiatrie.universimed.com/artikel/wie-sexualhormone-das-gehirn-beeinflussen

Die Durcharbeitung von "Wie Sexualhormone das Gehirn beeinflussen" bringt dich vielleicht weiter.

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die meisten bekommen demenz, weil sie keinen grund zu leben mehr finden

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