Warum legen Wechselstuben im Ausland oder verschiedene Banken einen eigenen Wechselkurs fest, wenn von der EZB ein Wechselkurs vorgegeben wird?

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6 Antworten

Die EZB legt keinen Wechselkurs fest, sie ermittelt nur am Devisenmarkt einen Referenzkurs als Vergleichswert.

Ausländisches Bargeld ist grundsätzlich eine Ware, die zu einem beliebigen Preis gekauft und verkauft werden kann.

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Ser EZN Wechselkurs gilt für den Verkehr zwischen Banken.

Wechselstuben sind Dienstleister, die sich ihren Dienst eben bezahlen lassen. Dabei bestimmt Angebot und Nachfrage ihren Preis.

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Die EZB gibt auch "keinen Kurs vor" .. der wird an den Börsen in jeder Sekunde ausgehandelt und gilt für grosse Transaktionen. 

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Das sind die Gebühren für den Umtausch, irgendwie müssen Banken und Wechselstuben ja auch leben bzw. ihr Personal bezahlen.

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Die EZB hat sogar ein gegenteiliges Interesse. Seit Juli wurde die Veröffentlichung ihres Referenzkurse von ca. 14.30 auf 16.00 verspätet, um die Verwendung des EZB-Referenzkurses als Abrechnungsbasis zu erschwerern.

Und wie gesagt, der Referenzkurs ist einmal am Tag. Die Währungskurse schwanken aber nicht selten 1 % oder sogar an einem Tag. Da kann so eine "Eintagsfliege" schon mal weit daneben liegen. Das will und darf keiner.

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Ist genau wie mit Zinsen. es gibt zwar einen Leitzins, aber die Banken wollen ja auch was verdienen.

Wer die (für die Kunden) schlechteren Wechselkurse anbietet, hat eine höhere Gewinnmarge, dafür aber u.U. weniger Kunden und umgekehrt.

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Kommentar von Mardari
31.07.2016, 23:05

mh stimmt :D hätte ich auch selber drauf kommen können :p

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